3rd Berlin Conference on IP in Life Sciences
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Zum dritten Mal fand in Berlin die Berlin Conference on IP in Life Sciences statt. In diesem Jahr stand das "Pharmaceutical Life Cycle Management" im Mittelpunkt der Konferenz am 19. Februar. Im Bild, Michael Motz, Director bei Roche und einer der Referenten.
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Nach den Gesandschaften von Großbritannien und Kanada, war die Belgische Botschaft in diesem Jahr der Gastgeber der Berlin-Conference.
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Annähernd 80 Teilnehmer drängten sich in den Konferenzsaal, der in einen ehemaligen Plattenbau unweit des Gendarmenmarktes eingebaut war. Die architektonische Leistung ist eine Erwähnung wert – von DDR-Massenarchitektur war nichts mehr zu sehen.
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Der belgische Botschafter Marc Geleyn begrüßte seine Gäste und nahm sich Zeit für persönliche Diskussionen.
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Moderatorin des Tages war Claire Skentelbery, Generalsekretärin der European Biotechnology Foundation, die mit Humor und Sachkenntnis durch die Veranstaltung führte.
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Hans-Rainer Jaenichen, als Partner der Kanzlei Vossius & Partner Miterfinder der Konferenzreihe, schwor die Teilnehmer auf das Thema Patente ein.
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Engagiert zeichnete der Keynote-Sprecher Roger Holdsworth die Zukunft der Pharmaindustrie in nicht allzu hellen Farben. Als Portfolio-Manager bei UCB ist er direkt für das Life Cycle Management verantwortlich.
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Auch für Biotechnologie-Firmen sind Life Cycle Management-Strategien interessant. Die italienische Cosmo Pharmaceuticals hat darauf ein erfolgreiches Geschäftsmodell aufgebaut. Dank CFO Chris Tanner ist das börsennotierte Unternehmen sogar profitabel.
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"Customer Value Integration" – Auch Vetter Pharma hat als Dienstleister ein erfolgreiches Geschäftsmodell mit langem Lebenszyklus etabliert. Brigitte Reutter-Härle zeigte neue Abfüllmechanismen für Proteine.
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Den IP-Teil der Konferenz leitete Christian Kilger (Vossius & Partner) ein, der einen Überblick über das europäische Patentwesen gab.
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Christof Bull (UCB) nahm den von Kilger zugespielten Ball auf und ließ einen Blick hinter die Patentstrategien großer Unternehmen zu.
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Auch Diagnostika können alten Medikamenten neues Leben einhauchen. Das bewies der Vortrag von Jürgen Schneider, zuständig für Patente bei Qiagen.
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Gil Beyen, CEO der börsennotierten TiGenix NV, konnte mit seiner Firma einen Erfolg feiern. Zum ersten Mal überhaupt durchlief mit Chondrocelect ein Präparat erfolgreich die neue, zentrale EU-Zulassungsprozedur.
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Auch Fresenius Kabi ist ein Spezialist für das Life Cycle Management. Mit der hauseigenen HESylierungstechnologie können Proteintherapeutika neue Eigenschaften gewinnen. Das beschrieb Peter Vorstheim sehr lebhaft.
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Die Uhr läuft ab – das Multiple Sklerose-Medikament Rebif von Merck Serono ist ein Lehrbeispiel für erfolgreiches Life Cycle-Management, das von Reinoud Driebergen detailliert beschrieben wurde.
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Michael Motz sprach über die Strategien von Roche – einem der wenigen Pharmakonzerne derzeit, der sich über Patentabläufe wichtiger Medikamente in den kommenden Jahren wenig Sorgen zu machen braucht.


