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Biotechnologie gewinnt bei Science4Life-Zwischenprämierung

05.03.10 Zehn Gründerteams haben sich bei der Zwischenprämierung des bundesweiten Existenzgründer-Wettbewerbs Science4Life durchgesetzt, ein Großteil davon stammt aus der Biotechnologie. Ingesamt gab es 200 Bewerber mit 62 Gründungskonzepten in der Konzeptphase, 20 Teams waren schließlich in die Endauswahl für die Zwischenprämierung des Wettbewerbs gelangt, der jedes Jahr gemeinsam von der hessischen Landesregierung und dem Pharmaunternehmen Sanofi Aventis durchgeführt wird. Auf das Siegertreppchen in der Konzeptphase schafften es mit Agrolytix aus Erlangen, Amedrix GmbH aus Esslingn, Cortec aus Freiburg/Tübingen, dynamic biosensors aus Garching, iThera Medical GmbH aus München und PACT Pharmaceuticals aus Heidelberg sechs Biotechnologie-Firmen, von denen einige bereits eine Förderung durch das Bundesforschungsministerium im Rahmen von GO-Bio erhalten oder in den vergangenen Jahren erhalten haben. Wie die Gewinner bei der offiziellen Preisverleihung in der hessischen Landesvertretung in Berlin am 4. März berichteten, wollen die meisten Produkte und Dienstleistungen für die medizinische Biotechnologie auf den Markt bringen. Die Bandbreite reichte von Kollagentransplantaten für die regenerative Medizin (Amedrix) über neuartige Proteinanalytik (dynamic biosensors) oder in vivo-Bildgebungsverfahren (IThera Medical) bis hin zur Entwicklung von Krebstherapien (PACT Pharmaceuticals) und Neuroimplantaten (CorTec). Ein Gründerteam arbeitet an biologischen Pflanzenschutzmitteln auf der Basis mikroverkapselter insektenpathogener Viren (agrolytix). Darüber hinaus wurden die auf Software für Mikroskope spezialisierte Firma Morgenthau Solutions GmbH aus München und die auf die Verarbeitung von Nanopartikeln fokussierte Particular GmbH in Hannover ausgezeichnet. Weitere Preisträger waren MediDusa aus Heidelberg sowie CNTherm aus Berlin. "Der Science4Life-Wettbewerb ist eine Erfolgsgeschichte und ein Paradebeispiel für ein gelungenes Public Private Partnership", sagte der hessische Wirtschaftssekretär Steffen Saebisch mit Verweis auf die mehr als 2.850 Teilnehmer und 510 Businesspläne der bisherigen elf Wettbewerbsrunden. Zugleich betonte er, dass gerade in Zeiten der Wirtschaftskrise Gründer gebraucht werden, die die in Deutschland bestehende hohe Technologiekompetenz auch in marktfähige Produkte verwandeln.

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