Personalia

Leibniz-Medaille für Andreas Barner

Leibniz-Medaille für Andreas Barner

25.05.2016 - Im Rahmen des Leibniztages der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften Mitte Juni erhält Prof. Dr. Andreas Barner die Leibniz-Medaille 2016.

Damit würdigt die BBAW  seine zahlreichen Verdienste um die Förderung der Wissenschaften sowie sein großes Engagement als Mittler zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Barner ist seit mehr als 20 Jahren für Boehringer Ingelheim tätig.  Der promovierte Mediziner und Mathematiker begann 1992 bei dem Pharmaunternehmen, wurde 1999 Mitglied der Unternehmensleitung und verantwortlich für den Bereich Pharmaforschung, Entwicklung und Medizin. Seit 2009 ist er auch Sprecher der Unternehmensleitung. 2013 wurde er Präsident des Stifterverbandes für die Deutsche Wirtschaft. Außerdem ist er Mitglied des Senats und des Verwaltungsrates der Max-Planck-Gesellschaft und Co-Vorsitzender im Hightech Forum des BMBF, dem Beratungsgremium zur Hightech-Strategie 2020. Für sein herausragendes Engagement wurde er bereits mehrfach ausgezeichnet. So wurde er unter anderem Ehrendoktor an der Universität Mainz und erhielt 2011 das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik. Ende Juni dieses Jahres wird Barner als Vorsitzender der Unternehmensleitung ausscheiden und in den Gesellschafterausschuss von Boehringer Ingelheim wechseln.

 © transkript.de/MaK Foto: Boehringer Ingelheim

http://www.transkript.de/menschen/personalia/2016-01/andreas-barner.html

24.05.2016 Prof. Dr. Nir Friedman wurde für seine grundlegenden Entwicklungen auf dem Gebiet der Systembiologie mit einem der Humboldt-Forschungspreise 2016 ausgezeichnet.

 

Friedman ist Scientific Director der Israeli Centers for Research Excellence und lehrt an der School of Computer Science and Engineering sowie am Alexander Silberman Institute of Life Sciences der hebräischen Universität von Jerusalem (HUJI). Er wird am Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft (MDC) seine bereits bestehende Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Nikolaus Rajewsky fortführen. Gemeinsam wollen die Systembiologen regulatorische Signale auf RNA-Ebene identifizieren, die darüber bestimmen, an welchem Ort ein neues Protein entsteht. Dafür kombinieren die beiden Wissenschaftler ihre Expertise im funktionellen Hochdurchsatz-Screening von Hefezellen, in der Bioinformatik und RNA-Biologie. Rajewsky, wissenschaftlicher Leiter des Berlin Institute for Medical Systems Biology (BIMSB), hatte Friedman für die Auszeichnung vorgeschlagen. „Der Humboldt-Forschungspreis ermöglicht uns, die Zusammenarbeit zwischen dem BIMSB/MDC und der HUJI zu intensivieren, insbesondere auch durch das Engagement Nir Friedmans in der gemeinsam gegründeten deutsch-israelischen Helmholtz Research School 'Frontiers in Cell Signaling and Gene Regulation' (SignGene)“, so Rajewsky. Die Humboldt-Stiftung vergibt jährlich bis zu 100 Preise an Wissenschaftler im Ausland, die für die Dauer eines Jahres gemeinsam mit einem Kollegen in Deutschland ihr Forschungsvorhaben vorantreiben wollen. Dafür stehen den Wissenschaftlern 60.000 Euro zur Verfügung.

 © transkript.de/MaK Foto: Nir Friedman

18.05.2016 Alexander Herrmann ist seit Mitte Mai neuer Geschäftsführer der Gilupi GmbH.

 

Sein Vorgänger, Klaus Lücke, verließ das Unternehmen mit Standorten in Potsdam und Greifswald nach zehn Jahren, um sich neuen beruflichen Herausforderungen zu stellen. Herrmann ist Partner in der Berliner Beratungsgesellschaft Portus Corporate Finance GmbH und bringt umfangreiche Erfahrungen in der Unternehmensführung mit, die der Betriebswirt unter anderem als Gründer und langjähriger Vorstand eines VC-finanzierten Start-ups im Bereich Pharmazie/Nanotech erwarb.

 © transkript.de/MaK Foto: RSA-Gruppe

16.05.2016 Prof. Dr. Guido Clever von der Technischen Universität Dortmund erhält für seine Forschung einen mit 2 Mio. Euro dotierten ERC Consolidator Grant.

 

Clever und sein Team werden sich in ihrem Projekt RAMSES mit dem Design und der chemischen Synthese von nanometergroßen Käfigen und Kapseln aus Molekülbausteinen beschäftigen. Clever lehrt seit September 2015 als Professor für Bioanorganische Chemie an der Fakultät für Chemie und Chemische Biologie der TU Dortmund. Er studierte Chemie in Heidelberg und promovierte 2006 an der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Nach einem Forschungsaufenthalt in Tokio wurde er Juniorprofessor am Institut für Anorganische Chemie der Georg-August-Unversität Göttingen und dort 2013 Professor.

 © transkript.de/MaK Foto: Oliver Schaper/TU Dortmund

11.05.2016 Andreas Perklitsch ist seit Mai neuer Partner der RSA-Gruppe.

 

Perklitsch bringt umfangreiche Erfahrungen im HR Management und Executive Search mit dem Schwerpunkt Life Sciences mit. Er kommt von der Mediatum AG, die ihren Sitz in Heidelberg hat. 2008 gründete er die österreichische Mediatum-Niederlassung und wurde ihr geschäftsführender Gesellschafter. Davor war er Consultant und besetzte unter anderem Managementpositionen in Biotech- und Pharma-Unternehmen. Sein Tätigkeitsschwerpunkt bei RSA ist die D-A-CH-Region, Benelux sowie Zentral- und Osteuropa. Die RSA-Gruppe hat sich spezialisiert auf Executive Search-Beratung sowie das Interimsmanagement von Life-Sciences-Firmen.

 © transkript.de/MaK Foto: RSA-Gruppe

06.05.2016 Prof. Dr. Georg Stoecklin wurde auf die Professur für Biochemie an der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg berufen.

 

Der gebürtige Schweizer studierte Medizin und Biologie in Basel und wechselte nach vier Jahren an der Harvard Medical School 2006 als Nachwuchsgruppenleiter an das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg.  Im Rahmen der Allianz zwischen DKFZ und Zentrum für Molekulare Biologie Heidelberg (ZMBH) führte er im ZMBH ab 2013 parallel eine Forschergruppe. In seiner wissenschaftlichen Arbeit untersucht er, wie die genetische Information der Zelle in funktionelle Proteine umgesetzt wird. Dabei konzentriert er sich auf RNA-Moleküle, die die Proteinherstellung regulieren und Prozesse innerhalb der Zelle beeinflussen. In Experimenten hatten Stoecklin und seine Kollegen regulatorische Schalter entdeckt, die die Lebensdauer dieser Moleküle steuern können. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Suche nach einem Unterschied in der RNA-Regulation in gesunden Zellen und Krebszellen.

 © transkript.de/MaK Foto: UMM

03.05.2016 Dr. Alfredo Zurlo ist seit Anfang Mai neuer Chief Medical Officer der Berliner Glycotope GmbH.

 

Der Onkologe kommt von der Mologen AG, wo er ebenfalls CMO war und gleichzeitig Mitglied des Vorstandes. Zuvor hatte er eine leitende Position im Onkologie-Bereich von Roche inne und arbeitete als medizinischer Berater für die Europäische Organisation für Krebsforschung und -behandlung (EORTC). Seine Aufgaben bei der Mologen AG hat nun Dr. Ronald Carter übernommen, der seit einem Jahr Medical Director des in Berlin ansässigen Unternehmens ist.

 © transkript.de/MaK Foto: Mologen/SL

27.04.2016 Prof. Dr. Ursula Klingmüller gehört zu den neu nominierten 13 Mitgliedern des Deutschen Ethikrates.

 

Klingmüller leitet seit 2007 die Abteilung Systembiologie der Signaltransduktion am Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg. Gemeinsam mit ihren Kollegen erforscht sie molekulare Mechanismen, die zelluläre Entscheidungen beeinflussen. Treten in diesem Prozess Störungen auf, kann das zu Krebs oder anderen Erkrankungen führen. Für ihre Arbeit nutzen die Wissenschaftler mathematische Modelle, die sie mit biologischen Experimenten verbinden. Ihr Ziel ist es, zum einen die optimale Therapie für einen Patienten zu finden und zum anderen vorherzusagen, welche Patienten mit besonders starken Therapienebenwirkungen zu rechnen haben. Klingmüller war bis 2015 Mitglied im Kuratorium des DKFZ und leitete zahlreiche systembiologische Forschungskonsortien.

Der Deutsche Ethikrat fördert als unabhängiges Gremium die gesellschaftliche Diskussion zu ethischen, gesellschaftlichen, naturwissenschaftlichen, medizinischen sowie rechtlichen Fragen und berät die Bundesregierung sowie den Deutschen Bundestag. Er besteht aus 26 Experten, die für vier Jahre berufen werden. Eine Wiederberufung ist nur einmal möglich. Aus diesem Grund war die große Anzahl an Neunominierungen in diesem Jahr notwendig geworden. 

 © transkript.de/MaK Foto: dkfz.de

25.04.2016 Maya Martinez-Davis wurde zur globalen Leiterin der Geschäftseinheit Onkologie innerhalb des Merck-Biopharma-Geschäfts ernannt.

 

Martinez-Davis kommt von Pfizer, wo sie mehr als zehn Jahre in leitender Position tätig war. Davor hatte sie unterschiedliche Führungspositionen bei Aventis Pharma im Bereich Onkologie inne. Die 46-Jährige wird in Billerica, am US-amerikanischen Standort der Darmstädter Merck KGaA, ihren Einsatzort haben. In ihre Zuständigkeit fallen unter anderem die Ausarbeitung globaler Strategien für das Therapiegebiet Onkologie und die Markteinführung von Therapien.

 © transkript.de/MaK Foto: Merck KGaA

20.04.2016 Prof. Dr. Andreas Reuter hat Mitte April seine Tätigkeit am Heidelberger Institut für Theoretische Studien (HITS) beendet.

 

Er wird sich auf die Leitung anderer, ebenfalls von SAP-Mitgründer Klaus Tschira ins Leben gerufene Institutionen konzentrieren, zum Beispiel die HITS-Stiftung, die Heidelberg Laureate Forum Foundation sowie die EML European Media Laboratory GmbH. Seit dem Tod von Tschira Mitte März 2015 war Reuter alleiniger HITS-Geschäftsführer. In den Jahren zuvor hatte er gemeinsam mit ihm die EML European Media Laboratory GmbH und das Grundlagenforschungsinstitut EML Research aufgebaut, aus dem vor sechs Jahren das HITS entstand, eine private, gemeinnützige Forschungseinrichtung, an der Grundlagenforschung in den Naturwissenschaften, der Mathematik und der Informatik betrieben wird – alles auf Basis großer Datenmengen, die strukturiert, verarbeitet und ausgewertet werden. Reuters Nachfolgerin ist die Ökotrophologin Dr. Gesa Schönberger. Sie war zuvor als Geschäftsführerin und wissenschaftliche Leiterin bei der Dr. Rainer Wild-Stiftung in Heidelberg tätig.

 © transkript.de/MaK Foto: HITS

18.04.2016 Prof. Dr. Hassan Jumaa erforscht die Verwandlung von hilfreichen Immunzellen zu bösartigen Krebszellen. Seine Arbeit wird nun durch einen ERC Advanced Grant in Höhe von 2,25 Mio. Euro unterstützt.

 

Jumaa kann in den kommenden fünf Jahren seine Forschungen zu Mechanismen am B-Zellantigenrezeptor bei der Chronisch Lymphatischen Leukämie (CLL) weiterführen, eine der häufigsten Blutkrebserkrankungen im Erwachsenenalter, und so möglicherweise zur Entwicklung von CLL-Therapien beitragen. Bisher ist die einzige (vage) Hoffnung für Patienten eine Stammzelltransplantation. Bereits vor einigen Jahren hatte der Biologe entdeckt, dass die Ursache für die Entartung der Immunzellen in den Zellen selbst liegt. Nun möchte er herausfinden, was den B-Zellrezeptor steuert und so zur Entartung der körpereigenen Abwehrzellen führt. "Ein tieferes Verständnis des B-Zellrezeptor-Signalweges wird uns womöglich dabei helfen, Moleküle zu designen, die die Interaktion der Rezeptoren hemmen. So könnten wir gezielt krebsfördernde Signale unterbinden", beschreibt Jumaa eine mögliche klinische Anwendung, die zudem nebenwirkungsarm in einem frühen Stadium der Erkrankung eingesetzt werden könnte. Jumaa promovierte in Freiburg, wo er sich auch habilitierte. Er leitet das Institut für Immunologie der Universität Ulm.

 © transkript.de/MaK Foto: Eberhardt/Uni Ulm

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