Personalia

Schering-Stiftung mit neuem Vorsitzenden

Schering-Stiftung mit neuem Vorsitzenden

16.04.2014 - Der Stiftungsrat der Schering-Stiftung hat den Nachfolger für den im Februar dieses Jahres verstorbenen Prof. Dr. Reinhard Kurth gewählt: Anfang Mai übernimmt Prof. Dr. Dr. h.c. Stefan Kaufmann den Vorsitz in dem Gremium.

Der renommierte Infektionsbiologe (Jahrgang 1948) forscht auf dem Gebiet der Immunologie mit dem Schwerpunkt Immunantwort gegen bakterielle Krankheitserreger bei Tuberkulose. Er studierte Biologie in Mainz, promovierte dort und habilitierte sich 1981 an der Freien Universität Berlin. Von 1987 bis 1991 hatte er eine Professur für Medizinische Mikrobiologie und Immunologie inne, und bis 1998 war er Ordinarius für Immunologie an der Universität Ulm. 1993 wurde er Gründungsdirektor des Max-Planck-Instituts für Infektionsbiologie in Berlin, dessen Geschäftsführender Direktor er ist, außerdem lehrt er als Professor für Mikrobiologie und Immunologie an der Berliner Charité. Kaufmann gehört zu den meistzitierten Immunologen weltweit. Er ist unter anderem Mitglied der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina, der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, der Amerikan Academy of Microbiology und der European Molecular Biology Organization, außerdem Altpräsident der Internationalen Union Immunologischer Gesellschaften und Korrespondierendes Mitglied des Kuratoriums für die Tagung der Nobelpreisträger in Lindau. Die Schering-Stiftung fördert seit 2002 Wissenschaft und Kultur, mit den Schwerpunkten Lebenswissenschaften und zeitgenössische Kunst.

 © transkript.de/MAK Foto: © MPI für Infektionsbiologie

15.04.2014 Ende März hat Dr. Stella Blackburn die Leitung des Globalen Risikomanagements der US-amerikanischen Quintiles übernommen.

Blackburn kommt von der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA), für die sie in den vergangenen 16 Jahren tätig war. Zuletzt verantwortete sie die Gestaltung und Umsetzung von Risikomanagement-Politik und -Prozessen in ganz Europa. Bevor die Medizinerin, die auch einen Master of Science in Epidemiologie hält, bei der EMA begann, war sie mehr als zehn Jahre in verschiedenen Führungspositionen in der pharmazeutischen Industrie tätig. 

 © transkript.de/MAK Foto: Quintiles

14.04.2014 Anna C. Eichhorn, Vorstand der humatrix AG, nahm auf der diesjährigen PerMediCon in Köln die Auszeichnung für die Datenbank Stratipharm entgegen.

Die Kriterien für die Auszeichnung lauteten: Personalisierungsbezug, Innovationscharakter, direkter Anwendernutzen. Erfüllt wurden sie durch die neue datenbankbasierte Serviceplattform Stratipharm, mit der sich die humatrix AG um den PerMediCon-Award für Personalisierte Medizin beworben hatte. Nun wurde sie mit einem zweiten Platz ausgezeichnet. In der Datenbank wird das genetische Profil eines Patienten hinterlegt, welches dann mit verschiedenen genetischen Konstellationen und Wirkstoffen abgeglichen wird. Die Informationen stammen aus internationalen Studien und Richtlinien pharmakogenetischer Konsortien und werden ständig aktualisiert. Ärzte können nach dem Datenabgleich eine ganz individuelle Dosierungsempfehlung geben, die auf den Arzneistoffwechsel des Patienten abgestimmt ist, und die wirksamste und verträglichste Medikamentierung auswählen.

 © transkript.de/MAK Foto: humatrix AG / ©FL

10.04.2014 In diesem Jahr wurde Prof. Dr. Harald Gröger (Universität Bielefeld) mit der Otto-Roelen-Medaille ausgezeichnet.

Gestiftet wird der Preis, der von der Dechema und der Deutschen Gesellschaft für Katalyse vergeben wird und mit 5.000 Euro dotiert ist, von der Oxea-Gruppe. Gröger arbeitet sowohl im akademischen als auch im industriellen Umfeld und verbindet in seiner wissenschaftlichen Arbeit chemische und biotechnologische Verfahren. Mit seinen Kollegen entwickelt er nachhaltige organische Synthesen mit Biokatalysatoren und baut sie in Kombination mit chemokatalytischen Verfahren zu Mehrstufen-Eintopf-Verfahren aus: mit dem Ergebnis, dass Synthesen effizienter werden und weniger Lösungsmittelabfälle anfallen.

 © transkript.de/MAK Foto: Dechema

08.04.2014 Erstmals wurde der Kurt-Kaufmann-Preis der gemeinnützigen Alzheimer Forschung Initiative e.V. (AFI) verliehen: Prof. Dr. Agnes Flöel erhielt ihn für ihre Forschungsarbeiten, mit deren Ergebnis das Risiko, an Alzheimer zu erkranken, möglicherweise minimiert werden könnte.

Sie untersucht an der Berliner Charité, wie sich körperliche Aktivität, das Essverhalten und die nicht-invasive Hirnstimulation biologisch erklären lassen, um daraus gegebenenfalls Präventivmaßnahmen gegen Alzheimer zu entwickeln. Das Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro wird Flöel für eine neue Studie einsetzen, in der überprüft werden soll, ob durch bestimmte Stimulationen die Gedächtnisleistung des Gehirns gefördert werden kann. Die Alzheimer Forschung Initiative e.V. unterstützt mit Spendengeldern die Alzheimer-Forschung und klärt Betroffene sowie die Öffentlichkeit über die Alzheimer-Krankheit auf. Der Kurt Kaufmann-Preis wurde ins Leben gerufen, um an den an Alzheimer erkrankten Kurt Kaufmann zu erinnern, dessen Witwe die AFI testamentarisch bedacht hatte, und gleichzeitig die Alzheimer-Prävention zu fördern.

 © transkript.de/MAK Foto: Charité AG/Kognitive Neurologie

07.04.2014 Die seltene Ehrung als „Distinguished Professor“ wurde Prof. Dr. Hans Schöler zuteil. Die Konkuk University in Seoul verlieh ihm den Titel im Rahmen der Gründung einer Max-Planck-Partnergruppe an der südkoreanischen Universität.

Die enge Zusammenarbeit zwischen dem Direktor am Max-Planck-Institut für molekulare Biomedizin, Abteilung für Zell- und Entwicklungsbiologie in Münster und der Konkuk-Universität wird damit weitergeführt. Denn es ist bereits die zweite Max-Planck-Partnergruppe, die in Südkorea gegründet wurde und von einem südkoreanischen Nachwuchswissenschaftler geleitet wird, der zuvor ebenfalls in Schölers Abteilung forschte. Geleitet wird die neue Gruppe von Dong Wook Han (38), der von 2005 bis 2011 am MPI in Münster tätig war und als Professor in seine Heimat zurückkehrte. Dort leitet er das Stem Cell Research Center des Institute of Biomedical Science & Technology und das Stem Cell Biology Laboratory der Konkuk-Universität. Hans Arbeiten, die er in Münster begonnen hat, sollen gemeinsam mit der Max-Planck-Partnergruppe weitergeführt werden: „Wir möchten neue Methoden entwickeln, mit denen wir verschiedene Zelltypen wie zum Beispiel Leber-, Herzmuskel- oder Nervenzellen effizient herstellen können. Unser Ziel ist es, die direkte Umwandlung in menschliche Zellen zu untersuchen und für klinische Anwendungen nutzbar zu machen“, so Schöler.

 © transkript.de/MAK Foto: MPI Münster/Sarah Eick

03.04.2014 Mit dem Loeffler-Frosch-Preis der Gesellschaft für Virologie wurde Ende März Dr. Mario Schelhaas ausgezeichnet.

Schelhaas (41) leitet seit 2009 eine Emmy-Noether-Nachwuchsgruppe am Zentrum für Molekularbiologie der Entzündung an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Die Wissenschaftler erforschen, auf welchem Weg humane Papillomviren, die zur Entstehung von Krebserkrankungen führen können, in die Körperzellen eindringen. Schelhaas studierte Chemie in Köln und Biologie in Edinburgh. Er promovierte 2004 am Max-Planck-Institut für neurologische Forschung in Köln und wechselte dann an die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich. Der Loeffler-Frosch-Preis ist benannt nach Friedrich August Johannes Loeffler und Paul Frosch benannt, die zu den Mitbegründern des Fachgebietes Virologie gehören. Er ist mit 5.000 Euro dotiert.

 © transkript.de/MAK Foto: WWW/privat

01.04.2014 Die Dunn Labortechnik GmbH hat Andy Zöllner Anfang April neben der Unternehmensgründerin und Geschäftsführerin Hannelore Dunn zum Geschäftsführer ernannt.

Der promovierte Biologe ist bereits seit drei Jahren für den Anbieter von Laborgeräten und Verbrauchsmaterialien in Asbach tätig. Er begann zunächst als Produktmanager und wurde später Assistent der Geschäftsführung. Zuvor war Zöllner bei der PomBioTech GmbH in Saarbrücken verantwortlich für Marketing und Business Development.

 © transkript.de/MAK Foto: Dunn Labortechnik

31.03.2014 Die Immunologin Dr. Andrea Ablasser (30) wurde Ende März mit den Paul Ehrlich und Ludwig Darmstaedter-Nachwuchspreis geehrt.

Die Auszeichnung ist mit 60.000 Euro dotiert, die forschungsbezogen verwendet werden müssen. Sie wird jährlich an herausragende Nachwuchswissenschaftler im Bereich der biomedizinischen Forschung verliehen. Ablasser erforscht am Institut für Klinische Chemie und Klinische Pharmakologie der Universität Bonn, wie das menschliche Immunsystem Viren und Bakterien erkennt. Dabei beschäftigt sie sich mit DNA-Sensoren, die sich auf unterschiedliche Viren spezialisiert haben, und ihre Funktionsweise. Ihre Forschungsergebnisse könnten zur besseren Behandlung von Autoimmunkrankheiten beitragen oder auch zur Entwicklung von Impfstoffen, beispielsweise gegen Krebs. Ablasser wird in Kürze eine Assistenzprofessur an der Technischen Hochschule in Lausanne antreten. Erst vor wenigen Wochen war sie mit dem Jürgen-Wehland-Preis ausgezeichnet worden.


 © transkript.de/MAK Foto: Uwe Dettmarl

27.03.2014 Das Pharmaceutical Executive Committee von Merck Serono ist nun komplett: Mitte März hat Meeta Gulyani die Leitung von Strategy and Global Franchises übernommen.

Gulyani wird von Boston (USA) aus tätig sein und sich dabei vor allem auf integrierte Strategien für die unterschiedlichen Krankheitsgebiete konzentrieren, die zu den globalen Geschäftseinheiten der biopharmazeutischen Sparte von Merck gehören: Multiple Sklerose und Immunologie, Onkologie, Fruchtbarkeit, Allgemeinmedizin und Endokrinologie sowie Medical Devices. Gulyani war zuletzt bei Roche als General Manager für die Region Südasien (Indien, Sri Lanka, Bangladesch und Nepal) verantwortlich und leitete zuvor den Bereich Global Portfolio Management. Bevor sie 2010 bei Roche begann, war sie acht Jahre für Sanofi tätig. Gulyani hat einen MBA-Abschluss des Asian Institute of Management (Philippinen) sowie einen BA-Abschluss in Wirtschaftswissenschaften vom Shri Ram College of Commerce der Universität von Delhi in Indien. Außerdem absolvierte sie ein Austauschprogramm an der Wharton School der Universität von Pennsylvania (USA).

 © transkript.de/MAK Foto: Merck

25.03.2014 Prof. Dr. Michael Reth erforscht, wie der menschliche Körper Fremdstoffe erkennt und sich gegen sie verteidigt. Für seine herausragenden Arbeiten wurde er nun mit dem Paul Ehrlich- und Ludwig Darmstaedter-Preis 2014 ausgezeichnet.

Reth konzentriert sich in seiner Arbeit auf die B-Zellen des Immunsystems, die nach ihrer Aktivierung Antikörper produzieren, um Krankheiten zu bekämpfen. 1989 hatte er die Grundstruktur des wenige Nanometer großen Antigenrezeptors der B-Zellen erstmals beschrieben. Ihm und seiner Forschergruppe war es außerdem gelungen, ein neues Modell zur Aktivierung des Rezeptors vorzustellen und es im Versuch zu bestätigen. Außerdem konnte Reth zeigen, dass Rezeptoren auf der Plasmamembran komplexer organisiert sind als gedacht. Der Immunologe ist Professor für Molekulare Immunologie am Institut für Biologie III der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Arbeitsgruppenleiter am Max-Planck-Institut für Immunbiologie und Epigenetik sowie Sprecher des Exzellenzclusters BIOSS, Zentrum für Biologische Signalstudien in Freiburg. „Michael Reth hat gezeigt, wie die B-Zellen des Immunsystems aktiviert und zur Produktion von Antikörpern veranlasst werden“, begründete der Stiftungsrat der Paul-Ehrlich-Stiftung seine Entscheidung. Damit habe er geholfen, die molekularen Grundlagen von Paul Ehrlichs berühmter Seitenkettentheorie zu entschlüsseln. Der Paul Ehrlich- und Ludwig Darmstaedter-Preis 2014 wurde an Paul Ehrlichs 160. Geburtstag Mitte März von Prof. Dr. Harald zur Hausen, dem neuen Vorsitzenden des Stiftungsrates, überreicht. Er gehört zu den international renommiertesten Auszeichnungen auf dem Gebiet der Medizin und ist mit 100.000 Euro dotiert. 

 © transkript.de/MAK Foto: Uwe Dettmarl

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