Personalia

Julia Stingl ist BfArM-Vizepräsidentin

Julia Stingl ist BfArM-Vizepräsidentin

23.10.2014 - Anfang Oktober erfolgte die Ernennung von Prof. Dr. Julia Stingl (Jahrgang 1971) zur Vizepräsidentin des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Ihr Vorgänger, Prof. Dr. Karl Broich, war im Sommer zum Präsidenten der Zulassungsbehörde berufen worden. Die Fachärztin für Klinische Pharmakologie leitet seit 2012 die Abteilung Forschung in dem Bonner Institut. Neben zahlreichen wissenschaftlichen Veröffentlichungen zu den Themen Individualisierte Arzneimitteltherapie, Arzneimittelsicherheit und Pharmakogenetik ist Stingl Mitglied in verschiedenen wissenschaftlichen Fachgesellschaften und seit 2014 außerordentliches Mitglied der Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft. Nach dem Medizinstudium an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main war sie als Ärztin im Bereich Psychiatrie und Klinische Pharmakologie an der Freien Universität Berlin tätig. 2004 habilitierte sie sich an der Berliner Charité auf dem Gebiet Arzneimitteltherapieempfehlungen auf pharmakogenetischer Basis und wurde 2006 auf eine Professur für  Klinische Pharmakologie an der Universität Ulm berufen.

 © transkript.de/MaK Foto: BfArM

http://www.transkript.de/menschen/personalia/2014/julia-stingl.html

21.10.2014 Dr. Susanne Resatz hat Anfang Oktober die Leitung von Vetter Development Services USA in Chicago übernommen.

Ihre Vorgängerin, Dr. Claudia Roth, führt nun den Bereich Innovationsmanagement des Pharmadienstleisters am Hauptsitz in Ravensburg. Resatz promovierte in Biomedizintechnik an der Technischen Universität Wien und hat nicht nur umfangreiche Erfahrungen in den Bereichen Prozessentwicklung und Produktion, sondern auch im Umgang mit internationalen Regulierungsbehörden. Den Aufbau der Niederlassung hatte sie seit 2009 aktiv begleitet und vorangetrieben.

 © transkript.de/MaK Foto: Vetter Pharma

20.10.2014 Dr. Alla Skapenko und Dr. Xenofon Baraliakos wurden im Rahmen der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie mit dem Dr. Walter und Luise Freundlich-Preis geehrt. Die Auszeichnung ist mit 15.000 Euro dotiert.

Skapenko (Foto) erforscht in der Rheumaeinheit des Universitätsklinikums München die Rolle von T-Zell-Funktionsstörungen bei Patienten mit rheumatoider Arthritis. Dabei spielen CD4-positive T-.Zellen eine entscheidende Rolle, denn sie können sich zu unterschiedlichen Subgruppen mit entzündungsfördernder oder -dämpfender/immunmodulierender Aktivität entwickeln. Bei gesunden Menschen stehen den Zellen beide Möglichkeiten offen. Aber bereits zu Beginn einer rheumatoiden Arthritis ist die Entwicklung der immunmodulierenden Zellfunktion eingeschränkt. Den dafür verantwortlichen Gendefekt konnte Skapenko nachweisen. Baraliakos erhielt den Preis für seine wissenschaftlichen Arbeiten zum Zusammenhang von Entzündung und Knochenneubildung bei Patienten mit axialer Spondyloarthritis. Dabei kommt es zunächst zu einer Entzündung im gesamten Wirbelsäulenbereich und später zu Knochenneubildungen mit knöchernen Verwachsungen der Wirbelkörper und -gelenke. Bisher waren die dabei ablaufenden Prozesse unklar. Baraliakos und seine Kollegen wiesen nach, dass die Ursache für den Verknöcherungsprozess die Umwandlung der entzündeten Wirbelgelenke in Fettgewebe ist. Diese findet jedoch nur dann statt, wenn Patienten nicht ausreichend antientzündlich behandelt werden.

 © transkript.de/MaK Foto: Alla Skapenko

17.10.2014 Prof. Dr. Thomas Sommer trat Mitte Oktober die kommissarische Nachfolge von Prof. Dr. Walter Rosenthal am Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch an.

Rosenthal war nach sechs Jahren am MDC zum Präsidenten der Friedrich-Schiller-Universität in Jena berufen worden. Bis ein Nachfolger für ihn gefunden ist, hat Sommer nun seine Position übernommen – auch die im Vorstand des Berliner Instituts für Gesundheitsforschung (BIG)/Berlin Institute of Health (BIH) sowie als Vorstand des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung e.V. Der Biologe promovierte 1988 an der Freien Universität Berlin und ging anschließend für vier Jahre als Postdoktorand an das Friedrich-Miescher-Laboratorium der Max-Planck-Gesellschaft nach Tübingen, dort arbeitete er auf dem Gebiet der Qualitätskontrolle von Proteinen. 1993 übernahm er eine Nachwuchsgruppe am MDC. Seit 1999 leitet er die Forschungsgruppe Intrazelluläre Proteolyse am MDC und seit 2009 hat er eine Professur für zelluläre Biochemie an der Humboldt-Universität zu Berlin inne. Sommer ist EMBO-Mitglied, hat eine Honorarprofessur an der Charité inne und ist seit 2014 wissenschaftliches Mitglied im Beirat des Zentrums für Biotechnologie der Universität Duisburg Essen. Er war Mitglied im Senatsausschuss für Graduiertenprogramme der DFG und auch im Senatsausschuss für Sonderforschungsbereiche.

 © transkript.de/MaK Foto: David Ausserhofer/MDC

14.10.2014 Dr. Maja Köhn vom European Molecular Biology Laboratory (EMBL) in Heidelberg wurde mit dem diesjährigen Friedmund Neumann Preis ausgezeichnet.

Die chemische Biologin ist auf dem Gebiet der Phosphataseforschung aktiv und verknüpft in ihrer wissenschaftlichen Arbeit die chemische und biologische Grundlagenforschung mit medizinischen Fragestellungen. Köhn, Jahrgang 1975, studierte Chemie in Kiel und promovierte am Max-Planck-Institut für Molekulare Physiologie in Dortmund. Nach einem Post-Doc-Aufenthalt an der Harvard-Universität übernahm sie 2007 die Leitung der Gruppe Phosphatase Chemistry and Biology am EMBL. Vergeben wird der Preis von der Schering Stiftung, die ihn 2012 zu Ehren von Prof. Dr. Friedmund Neumann ins Leben rief. Er ist mit 10.000 Euro dotiert. 

 

 © transkript.de/MaK Foto: Schering Stiftung

13.10.2014 Anfang Oktober hat Dr. Markus Eder die Geschäftsführung der Bayern Innovativ GmbH übernommen.

Sein Vorgänger, Prof. Dr. Werner Klaffke, hat das Unternehmen nach zwei Jahren aus privaten Gründen verlassen und geht nach Nordrhein-Westfalen, um sich dort neuen beruflichen Herausforderungen zu stellen. Für seinen Anteil an der Entwicklung von Bayern Innovativ zu einem erfolgreichen Innovationsmanager überreichte ihm der Amtschef im Bayerischen Wirtschaftsministerium, Dr. Hans Schleicher, einen Bayerischen Löwen. Klaffkes Stellvertreter, Dr. Gabriel von Lengyel-Konopi, erhielt diese Würdigung ebenfalls. Er war seit der Gründung 1995 bei Bayern Innovativ und verließ das Unternehmen Ende September, um in den wohlverdienten Ruhestand zu gehen. Der promovierte Volkswirt Eder leitete vor seinem Wechsel das Referat für Wirtschafts-, Forschungs- und Technologiepolitik der Bayerischen Staatsregierung. Davor war er im Bayerischen Wirtschaftsministerium tätig, kümmerte sich in der EU-Kommission um Mittelstandspolitik und war im Planungsstab von Dr. Edmund Stoiber tätig.

 © transkript.de/MaK Foto: Bayern Innovativ

09.10.2014 Dr. Thomas Diefenthal wurde zum Vizepräsidenten des Bundesverbandes Deutscher Innovations-, Technologie- und Gründerzentren e.V. (ADT) gewählt.

Der Biologe wurde 1999 Geschäftsführer der BioPark Regensburg GmbH, die das Technologie- und Gründerzentrum auf dem Gelände der Universität Regensburg betreibt. Er gehört seit 2011 zum ADT-Vorstand und ist der Sprecher der Arbeitsgruppe BioParks. 

 © transkript.de/MaK Foto: BioPark Regensburg

07.10.2014 Anfang Oktober wurde Michael Schlenk zum neuen Vorstandsvorsitzenden der Curasan AG berufen.

Schlenk bringt umfangreiche Erfahrungen im Management unterschiedlicher Pharma- und Biotech-Unternehmen mit. Er war unter anderem im In- und Ausland für Sandoz, Novartis, Abbott und Probiogen tätig. Bis Juni dieses Jahres war der Diplomkaufmann CEO der Centogene AG, in deren Aufsichtsrat er im Sommer wechselte. Hans Dieter Rössler, Schlenks Vorgänger bei Curasan, verlässt das Unternehmen Ende 2014 planmäßig, steht bis dahin jedoch als Berater zur Verfügung. Ursprünglich sollte der kaufmännische Leiter Dr. Erwin Amashaufer, seit zehn Jahren bei Curasan und seit 2008 Rösslers Stellvertreter, CEO werden.

 © transkript.de/MaK Foto: Centogene

01.10.2014 Seit Anfang Oktober leitet Prof. Dr. Annegret Kuhn das Interdisziplinäre Zentrum Klinische Studien (IZKS) der Universitätsmedizin Mainz.

Prof. Dr. Monika Seibert-Grafe, Kuhns Vorgängerin, wechselte in den Ruhestand. Kuhn bringt umfangreiche Kenntnisse in der Durchführung klinischer Studien und interdisziplinärer Forschungsprojekte mit. Außerdem verfügt die Dermatologin über langjährige Erfahrungen im Klinik- und Wissenschaftsmanagement. Kuhn (Jahrgang 1967) studierte Medizin in München und begann im Anschluss als Assistenzärztin an der Hautklinik des Universitätsklinikums Düsseldorf. Daneben war sie am Zentrum für Molekularbiologie der Entzündung an der Uni Münster tätig. Nach Facharztausbildung und Ausbildung zur Prüfärztin und Studienleiterin am Zentrum für Klinische Studien in Münster war sie von 2004 bis 2013 Oberärztin an der Hautklinik der Uni Düsseldorf. Kuhn leitete eine Forschungsgruppe am Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg und ab 2009 das Studienzentrum für Autoimmunerkrankungen an der Klinik für Hautkrankheiten der Uni Münster. Das IZKS in Mainz ist eines von fünf vom BMBF geförderten klinischen Studienzentren und entwickelte sich aus dem 2000 gegründeten Koordinierungszentrum für klinische Studien. Als Ziele der neuen IZKS-Leiterin wurden die erfolgreiche Einwerbung von Drittmitteln sowie der Aufbau neuer nationaler und internationaler Kooperationen genannt. Ein anderer Schwerpunkt ist die Förderung und Unterstützung junger Wissenschaftler.

 © transkript.de/MaK Foto: Peter Pulkowski

29.09.2014 Der Bayer-Vorstandsvorsitzende, Dr. Marijn Dekkers, wurde Ende September zum neuen Präsidenten des Verbandes der Chemischen Industrie (VCI) gewählt.

Die Wahl erfolgte auf der VCI-Mitgliederversammlung Ende September in Frankfurt am Main für zwei Jahre. Dekkers folgte auf Dr. Karl-Ludwig Kley (Merck KGaA, Darmstadt), der die Funktion in den vergangenen beiden Jahren innehatte. Kley ist nun Vizepräsident, genau wie Dr. Klaus Engel (Evonik Industries AG, Essen) und Dr. Kurt Bock, BASF SE, Ludwigshafen. Dem neuen VCI-Präsidium gehören an: Prof. Dr. Andreas Barner (Boehringer Ingelheim GmbH, Ingelheim), Dr. Wolfgang Büchele (Linde AG, München), Dr. Henrik Follmann (Follmann & Co. GmbH & Co. KG, Minden), Sabine Herold (DELO Industrie Klebstoffe GmbH & Co KGaA, Windach), Dr. Willem Huisman (Dow Deutschland Inc., Eschborn), Kasper Rorsted (Henkel AG & Co. KGaA, Düsseldorf), Prof. Dr. Rudolf Staudigl (Wacker Chemie AG, München) sowie Matthias Zachert (Lanxess AG, Köln). Als Ziel nannte der neue VCI-Präsident eine Innovationsoffensive von Gesellschaft, Industrie und Politik. Diese soll dazu beitragen, die internationale Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands zu stärken und Hemmnisse in Forschung sowie Entwicklung zu beseitigen.

 © transkript.de/MaK Foto: VCI/Darchiner

24.09.2014 Für ihre wegweisenden Forschungen zu den molekularen Grundlagen der Gehirnentwicklung erhielt Prof. Dr. Magdalena Götz Ende September in Berlin den Ernst Schering Preis 2014.

Götz ist Direktorin des Instituts für Stammzellforschung am Helmholtz-Zentrum München und lehrt an der Ludwig-Maximilians-Universität München Physiologische Genomik. In ihren Forschungen sucht sie nach Ersatzmöglichkeiten für Nervenzellen, die durch Verletzungen oder Krankheit zerstört wurden. 2007 wurde sie bereits mit dem Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis ausgezeichnet. Denn sieben Jahre zuvor hatte sie entdeckt, dass Gliazellen während der Entwicklung des Gehirns Stammzellen sind, aus denen sich verschiedene Zellarten entwickeln können, auch Nervenzellen des Gehirns. Bis dahin waren die Experten davon ausgegangen, dass in der Gehirnsubstanz zwei Zellarten vorhanden sind: Nervenzellen für die Weiterleitung von Reizen und die Gliazellen mit ihrer Stütz- und Ernährungsfunktion. Im erwachsenen Gehirn bilden Gliazellen keine Nervenzellen, vermitteln aber die Wundreaktion. Wie Götz zeigen konnte, gibt es auch in der Wundreaktion Zellen mit Stammzelleigenschaften. Die Forscherin und ihr Team suchen nun nach Möglichkeiten, die Bildung von Nervenzellen im lebenden Gehirn wieder anzuregen. Dafür greifen sie auf Zebrafische zurück, die in der Lage sind, abgestorbene Nervenzellen zu ersetzen, und versuchen, die biologischen Abläufe nachzuahmen. Sollte das gelingen, wären Therapien für Alzheimer und Parkinson, aber auch Querschnittsgelähmte oder Schlaganfallpatienten einen großen Schritt nähergerückt. Der Ernst Schering Preis ist mit 50.000 Euro dotiert und einer der renommiertesten deutschen Wissenschaftspreise. 

 © transkript.de/MaK Foto: Helmholtz-Zentrum München

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