Personalia

Ehrendoktorwürde für Leiter des FBN

Ehrendoktorwürde für Leiter des FBN

25.02.2015 - Prof. Dr. Manfred Schwerin erhielt Ende Februar die Ehrendoktorwürde der Christian-Albrechts-Universität in Kiel.

Schwerin (64) leitet seit 2003 das Leibniz-Institut für Nutztierbiologie (FBN) in Dummerstorf und ist Professor für Tierzucht an der Universität Rostock. Sein wissenschaftlicher Fokus liegt seit beinahe vierzig Jahren auf der molekularen Tierzucht, außerdem initiierte und koordinierte er Verbundforschungsprojekte im Bereich Genanalyse. In Kiel hielt Schwerin zunächst Vorlesungen auf dem damals noch neuen Gebiet der Molekulargenetik, daraus entwickelte sich eine enge Kooperation zwischen dem FBN und der Agrar- und Ernährungswissenschaftlichen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität.

 © transkript.de/MaK Foto: FBN

http://www.transkript.de/menschen/personalia/2015-01/manfred-schwerin.html

23.02.2015 Dr. Markus Bender von der Universität Würzburg ist Gewinner des diesjährigen Bayer Thrombosis Research Award.

Der 35-Jährige erhielt die Auszeichnung für seine Forschungsarbeiten zum Wilskott-Aldrich-Syndrom, einer seltenen Erbkrankheit, bei der es zur Störung der Blutgerinnung und Immundefekten kommt. Bender fand heraus, dass die Ursache für diese Störung ein Profilin-1-Mangel in den Vorläuferzellen der Blutplättchen ist. Das Eiweiß sorgt für die Stabilisierung des Zytoskeletts. Seine Ergebnisse könnten zu neuen Früherkennungs- und Behandlungsmöglichkeiten führen.

Der Bayer Thrombosis Research Award ist mit 30.000 Euro dotiert. Er wurde 2011 von den Gewinnern des Deutschen Zukunftspreises Dr. Frank Misselwitz, Dr. Dagmar Kubitza und Dr. Elizabeth Perzborn gestiftet. Die drei Bayer-Wissenschaftler waren 2009 für die Entwicklung des Gerinnungshemmers Xarelto ausgezeichnet worden und hatten ihr Preisgeld in Höhe von 250.000 Euro für den Nachwuchspreis zur Verfügung gestellt. Bayer verdoppelte diese Summe und fördert damit nun alle zwei Jahre besondere Leistungen von Nachwuchswissenschaftlern auf dem Gebiet der Thrombose-Forschung.

Bender arbeitet seit 2014 am Lehrstuhl für experimentelle Biomedizin an der Universität Würzburg, wo er 2010 auch promovierte. Mit einem Forschungsstipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft forschte er zwei Jahre lang  am Brigham and Womens’s Hospital der Harvard Medical School in Boston. 2014 kehrte er nach Würzburg zurück.

 © transkript.de/MaK Foto: Bayer AG

19.02.2015 Prof. Dr. Maik Lehmann (44) ist neuer Biotechnik-Professor an der Fachhochschule Bingen.

Anfang Februar wechselte er nach fünf Jahren vom Institut für Biologie der Humboldt-Universität Berlin an die Fachhochschule Bingen, wo er die Fächer Biochemie, Zell- und Mikrobiologie in den Studiengängen Biotechnik und Angewandte Bioinformatik unterrichten wird. Lehmann studierte Chemie in Marburg und promovierte in Molekularbiologie am Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg.

 © transkript.de/MaK Foto: privat

17.02.2015 Der Hector Wissenschaftspreis ging Anfang Februar an Prof. Dr. Thomas Lengauer, Direktor am Max-Planck-Institut für Informatik in Saarbrücken.

Die Auszeichnung ist mit 150.000 Euro dotiert und außerdem mit der Ernennung zum Fellow der Hector Fellow Academy verbunden. Diese fördert interdisziplinäre Projekte, akademische Netzwerke und bietet besonders begabten Doktoranden eine Betreuung durch Mentoren. Lengauer erhielt den Preis der Hector Stiftung II für seine herausragenden Leistungen auf dem Gebiet der Bioinformatik und seine disziplinübergreifende Arbeitsweise als Hochschullehrer. Der bereits mehrfach ausgezeichnete Bioinformatiker ist außerdem Mitglied der Akademie Deutscher Naturforscher Leopoldina, der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften – acatech und der Academia Europaea.

 © transkript.de/MaK Foto: Marco Schilling.Fotografie

16.02.2015 Der Naturstoffforscher Prof. Dr. Christian Hertweck wurde Anfang Februar mit einer Wilhelm-Manchot-Forschungsprofessur geehrt.

Damit würdigen die Technischen Universität München und die Jürgen-Manchot-Stiftung seine disziplinübergreifende wissenschaftliche Arbeit. Gemeinsam mit seinen Kollegen erforscht Hertweck mikrobielle Naturstoffe, Biosynthesewege sowie mikrobielle Interaktionen, die zu neuen Antibiotika oder Krebsmedikamenten führen könnten. Anfang März erhält er dafür auch den Gottfried Wilhelm Leibniz Preis 2015. Hertweck (Jahrgang1969) studierte Chemie und promovierte an der Universität Bonn sowie am Max-Planck-Institut für chemische Ökologie. Anschließend ging er als Stipendiat der Humboldt-Stiftung an die Universität von Washington in Seattle. Nach unabhängiger Forschung am HKI Jena wurde er 2006 Lehrstuhlinhaber an der Universität Jena und Abteilungsleiter am Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie – Hans-Knöll-Institut (HKI). Seit 2008 ist er dessen stellvertretender Direktor.

 © transkript.de/MaK Foto: Jan Kasper/Uni Jena

12.02.2015 Die Affiris-Gründer Dr. Walter Schmidt und Dr. Frank Mattner haben sich aus dem Vorstand des Unternehmens zurückgezogen.

Ihre Plätze nehmen nun Dr. Arne von Bonin (Foto) als neuer Wissenschaftsvorstand und Oliver Siegel, seit Juli 2014 COO des Wiener Unternehmens, ein. Von Bonin übernahm 2012 den Bereich präklinische Entwicklung von Affiris. Davor war er für die Schering AG und die Bayer Healthcare AG tätig. Schmidt und Mattner wechselten von der Geschäftsführung in den Aufsichtsrat.

 © transkript.de/MaK Foto: privat

10.02.2015 Im Rahmen des Humboldt-Forschungsstipendien-Programmes arbeitet Dr. Emily Jane McTavish neun Monate lang als Postdoc am Heidelberger Institut für Theoretische Studien (HITS) in der Scientific Computing-Gruppe.

Die Biologin erforscht die Entstehung und Entwicklung der Arten. Ihr Ziel ist es, mit Hilfe bioinformatischer Software Verwandtschaftsbeziehungen aus Datensätzen zu gewinnen und diese in Stammbäumen darzustellen. Die Scientific Computing-Gruppe am HITS entwickelte dafür geeignete Methoden. Aus diesem Grund entschied McTavish sich für einen Forschungsaufenthalt am HITS. An der Universität von Kansas (USA) ist sie am Open Tree of Life Project beteiligt. Dabei wird ein Stammbaum aller derzeit bekannten Arten erstellt, der laufend aktualisiert wird.

 © transkript.de/MaK Foto: HITS

04.02.2015 PD Dr. Daniel Nowak von der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg wurde Anfang Februar mit dem Johann-Georg-Zimmermann-Forschungspreis geehrt.

Die Auszeichnung ist mit 10.000 Euro dotiert, die in jedem Jahr aus dem 1972 von der Deutschen Hypothekenbank AG in Hannover eingerichteten Fonds zur Unterstützung der Onkologie kommen. Die Bank vergibt ihn an erfolgreiche Nachwuchswissenschaftler aus Deutschland, Österreich oder der Schweiz für ihre herausragenden Arbeiten auf dem Gebiet der Krebsforschung. Nowak beschäftigt sich mit lebensbedrohlichen Blutkrankheiten, insbesondere mit dem Myelodysplastischem Syndrom (MDS), bei dem die Knochenmarkzellen ihre Fähigkeit verlieren, funktionstüchtige Blutzellen zu bilden. Die Patienten leiden an körperlicher Schwäche, schweren Infekten und inneren Blutungen. In etlichen Fällen entwickelt sich daraus eine akute myeloische Leukämie. Der 38-jährige Nowak entwickelte gemeinsam mit Kollegen vom Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg und der Uni Mannheim ein Mausmodell, das eine bessere Untersuchung der Erkrankung möglich machte. Dabei entdeckten die Wissenschaftler, dass Blutstammzellen von MDS-Patienten in der Lage sind, die Zellen im Knochenmark ihren Bedürfnissen entsprechend umzuprogrammieren und damit für ihr eigenes Überleben zu sorgen.

 © transkript.de/MaK Foto: Universitätsmedizin Mannheim

02.02.2015 Prof. Dr. Rebecca Wade ist nach der Umstrukturierung des Heidelberger Instituts für Theoretische Studien (HITS) erste Sprecherin der Forschungseinrichtung.

Die Biophysikerin hat seit 2012 eine Professur am Zentrum für Molekulare Biologie an der Uni Heidelberg inne und leitet die Gruppe Molecular and Cellular Modeling am HITS. Ihr wissenschaftlicher Fokus liegt auf der Funktion und dem Zusammenspiel von Proteinen und ihren molekularen Bindestoffen. Neu ist ebenfalls der wissenschaftliche Beirat, dem neben neun international renommierten Wissenschaftlern Nobelpreisträger Prof. Dr. Stefan Hell (MPI für Biophysikalische Chemie, Göttingen) angehört. Finanziert wird das HITS durch die im Herbst 2014 gegründete gleichnamige Stiftung, die auch die inhaltliche und strukturelle Weiterentwicklung des Instituts vorantreiben soll. Die Mittel dafür kommen von der Klaus-Tschira-Stiftung, aber auch vom BMBF, der Deutschen Forschungsgemeinschaft und der Europäischen Union. Zu den Gesellschaftern der HITS gGmbH gehören außerdem die Universität Heidelberg und das Karlsruher Institut für Technologie (KIT).

 © transkript.de/MaK Foto: HITS

29.01.2015 Zu den sieben Forschern, die für ihre herausragenden wissenschaftlichen Arbeiten mit dem Helmholtz International Fellow Award 2014 geehrt wurden, gehört auch die britische Zellbiologin Prof. Dr. Amanda Gay Fisher.

Die international renommierte Expertin für Genregulation forscht am Institute for Clinical Sciences des Imperial College London und ist Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat des Berliner Instituts für Gesundheitsforschung/Berlin Institute of Health (BIH). Der Preis ist mit 20.000 Euro dotiert und dazu gedacht, die Kooperation von herausragenden ausländischen Wissenschaftlern mit Forschungseinrichtungen der Helmholtz-Gemeinschaft zu intensivieren. Fisher plant die Fortsetzung ihrer Zusammenarbeit mit dem Berliner Institut für Medizinische Systembiologie am Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin Berlin-Buch. Nominierungen für einen der zehn Helmholtz International Fellow Awards 2015 sind noch möglich bis zum 21. April und bis zum 27. Oktober.

 © transkript.de/MaK Foto: Imperial College, London

26.01.2015 Im Wissenschaftlichen Beirat der Alzheimer Forschung Initiative e.V. (AFI) gab es Mitte Januar einen Wechsel: Neuer Vorsitzender ist Prof. Dr. Thomas Arendt.

Arendt leitet das Paul-Flechsig-Institut für Hirnforschung an der Universität Leipzig und war bisher stellvertretender Vorsitzender der gemeinnützigen AFI. Nun folgte er auf Prof. Dr. Walter Müller (Goethe-Universität Frankfurt am Main), der die AFI in den vergangenen 13 Jahren leitete. Ein Schwerpunkt seiner Amtszeit war die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses auf dem Gebiet der Alzheimer-Forschung, unter anderem durch Reisekostenzuschüsse oder Weiterbildungsaufenthalte. Die überregionale Organisation unterstützt mit Spendengeldern seit 1995 Forschungsprojekte und informiert die Öffentlichkeit über die Alzheimer-Krankheit.

 © transkript.de/MaK Foto: Thomas Tratnik

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