Personalia

Neurowissenschaftler stellen Weichen

Neurowissenschaftler stellen Weichen

25.02.2015 - Für die Amtsperiode 2015 bis 2017 ist Prof. Dr. Eckhard Friauf Vizepräsident der Neurowissenschaftlichen Gesellschaft (NWG) e. V.

Damit steht auch fest, wer ab 2017 neuer Präsident der Gesellschaft werden wird, denn laut Satzung übernimmt der Vizepräsident in der nächsten Wahlperiode automatisch die Funktion des Präsidenten. Friauf lehrt seit 1999 im Fachbereich Biologie an der Technischen Universität Kaiserslautern auf dem Gebiet der Tierphysiologie und wurde 2013 Sprecher der Sektion Systemneurobiologie innerhalb der NWG. Ziel der NWG ist es, die Neurowissenschaften, die sich in den vergangenen Jahren zu einer Leitdisziplin in Biologie und Medizin entwickelt haben,  sowohl in Forschung als auch in der Lehre zu fördern und in all ihren Teilbereichen im In- und Ausland zu repräsentieren. 

 © transkript.de/MaK Foto: TU Kaiserslautern

http://www.transkript.de/menschen/personalia/2015-01/eckhard-friauf.html

20.03.2015 Prof. Dr. Karl Lenhard Rudolph, Wissenschaftlicher Direktor des Leibniz-Instituts für Altersforschung – Fritz-Lipmann-Institut in Jena, wurde mit dem diesjährigen Deutschen Krebspreis geehrt.

Die renommierte Auszeichnung wird in drei Kategorien von der Deutschen Krebsgesellschaft und der Deutschen Krebsstiftung vergeben und ist mit 7.500 Euro dotiert.

Rudolph (Jahrgang 1969) gewann in der Kategorie Experimentelle Forschung. Gemeinsam mit seinen Kollegen untersucht der Mediziner den Einfluss der Stammzellalterung auf die Entstehung von Krebserkrankungen. Je länger ein Menschenleben dauert, desto mehr Stammzellmutationen können entstehen, die wiederum die Ursache für Tumore sind. Bisherige Ergebnisse der Wissenschaftler deuten darauf hin, dass diese Mutationen lange Zeit vor der Tumorentstehung auftreten. Möglicherweise lassen sich aus den Ursachen dafür Therapien entwickeln, die schon vorbeugend angewendet werden können und die Krebsentstehung verhindern.

Die beiden anderen Gewinner sind Prof. Dr. Günter KlöppelEmeritus der Medizinischen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU), und Prof Dr. Wolfgang Wick von der Neurologischen Klinik der Universität Heidelberg. Klöppel erhielt die Auszeichnung in der Kategorie Klinische Forschung für die Charakterisierung von Pankreastumoren. Seine Ergebnisse flossen in die WHO-Klassifikation dieser Tumorart ein. Wick wurde für seine Arbeiten zu bösartigen Hirntumoren gewürdigt und in der Kategorie Translationale Forschung geehrt. Die von ihm entwickelten neuen Therapiestandards werden inzwischen weltweit bei der Behandlung von Patienten mit Gliomen umgesetzt. Wick ist außerdem der erste deutsche Sprecher der Brain Tumor Group der European Organisation for Research and Treatment of Cancer (EORTC).

 © transkript.de/MaK Foto: FLI/©2013/Sven Döring/Agentur Focus

18.03.2015 Mitte März wurde Prof. Dr. Raja Atreya mit dem Paul Ehrlich- und Ludwig Darmstaedter Nachwuchspreis 2015 geehrt.

Atreya ist Juniorprofessor und Oberarzt in der Medizinischen Klinik 1 des Universitätsklinikums Erlangen. Außerdem leitet er dort die Hochschul- und Studienambulanz  und den Bereich Chronische Entzündliche Darmerkrankungen. Der 39-Jährige erhielt die Auszeichnung für ein neuartiges Diagnostikum, mit dem sich vorhersagen lässt, ob Patienten mit Morbus Crohn von einer Therapie mit einem TNF-α-Antagonisten profitieren werden. Die Wissenschaftler entwickelten ein Antikörperspray, mit dem die für einen Behandlungserfolg notwendigen Zielmoleküle in der Darmschleimhaut sichtbar gemacht werden können. Je mehr Zielmoleküle vorhanden sind, desto positiver werden die Behandlungsaussichten eingeschätzt. Das Diagnostikum wird nun in einer weiteren Studie getestet.

© transkript.de/MaK Foto: Paul-Ehrlich-Stiftung/Uwe Dettmer

16.03.2015 Dr. Isabelle Ahrens-Fath übernahm Mitte März die Leitung des Bereichs klinische Produktentwicklung bei der Berliner Organobalance GmbH.

Die Französin bringt umfangreiche Erfahrungen im Bereich klinische Entwicklung mit, die sie unter anderem in den vergangenen zehn Jahren bei Parexel sammelte. Hier war sie zuletzt für den europaweiten Bereich Clinical Feasibility Leaders verantwortlich. Weitere Stationen von Ahrens-Fath waren Rhône Poulenc Rorer, die Schering AG und das Forschungszentrum der Paion AG. Ahrens-Fath studierte am AgroParisTech Ingenieurwissenschaften mit Schwerpunkt Biotechnologie und promovierte an der Medizinischen Universität Paris in molekularer Onkologie. Das Biotech-Unternehmen Organobalence entwickelt probiotische Wirkstoffe aus Hefen und Milchsäurebakterien-Stämmen für Industrie-Kunden und eigene biobasierte Produkte.

 © transkript.de/MaK Foto: Organobalance

13.03.2015 Zwei Kinderärzte wurden mit dem diesjährigen Forschungspreis für Seltene Erkrankungen der Eva Luise und Horst Köhler-Stiftung geehrt: Prof. Dr. Heymut Omran (Foto) und Dr. Stefan Lobitz.

Omran und seine Kollegen erforschen an der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin des Universitätsklinikums Münster die Ursachen der seltenen Lungenerkrankung Primäre Ziliäre Dyskinesie (PCD) bei Kindern. Wird diese Erkrankung zu spät diagnostiziert, kann sie zu schweren Lungenschäden, schlimmstenfalls zum Lungenversagen führen. Die Wissenschaftler konnten mit Hilfe einer genetischen und einer Eiweißuntersuchung 30 charakteristische Defekte identifizieren, die zur PCD führen. Dafür erhielten sie das Preisgeld in Höhe von 50.000 Euro.

Der Anerkennungspreis für Nachwuchswissenschaftler, der mit 15.000 Euro dotiert ist, ging an Dr. Stefan Lobitz von der Berliner Charité. Er plant ein Projekt zur frühen Diagnostik der Sichelzellanämie, einer seltenen angeborenen Bluterkrankung. Mit dem Preis unterstützt die Eva Luise und Horst Köhler-Stiftung Forschungsprojekte im Bereich der Seltenen Erkrankungen. Wissenschaftler können sich jedes Jahr bis Anfang Oktober um die Auszeichnung bewerben. 

 © transkript.de/MaK Foto: Universitätsklinikum Münster

11.03.2015 Seit Februar ist Dr. Dilana Hazer Stipendiatin der Universität Ulm im Margarete von Wrangell-Habilitationsprogramm. Die 32-Jährige promovierte Ingenieurin hat nun fünf Jahre Zeit, um sich auf eine Professur vorzubereiten.

Hazer forscht an einem kognitiv-technischen System, mit dem emotionale Zustände rechtzeitig erkannt werden können, bevor sie sich negativ auf die Gesundheit von Patienten mit z. B. kardiovaskulären Erkrankungen auswirken können. Die gebürtige Libanesin promovierte nach ihrem Studium in Oldenburg (Engineering Physics/Biomedical Physics) und Lyon (Computational Neurosciences) am Karlsruher Institut für Technologie. Hier entwickelte sie ein computerbasiertes System zur verbesserten Diagnose von Gefäßerkrankungen.

 © transkript.de/MaK Foto: Elvira Eberhardt/kiz

09.03.2015 Die Inoviem Scientific SAS (Straßburg) hat Prof. Dr. Heike Allgayer (Medizinische Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg) mit dem Inoviem Scientific Excellence Award ausgezeichnet.

Allgayer hatte herausgefunden, dass Artesunat, eine für die Malaria-Therapie zugelassene halbsynthetische Substanz, gemeinsam mit anderen Stoffen das Wachstum und die Metastasierung von Lungenkrebs verhindern kann. Nun plant sie ein Forschungsprojekt, in dem die dabei ablaufenden molekularen Mechanismen entschlüsselt werden sollen. Außerdem wollen die Wissenschaftler prüfen, inwieweit ihre Erkenntnisse auch auf Dickdarmkrebs übertragen werden können. Dieses Projekt wird nun von dem französischen Auftragsforschungsunternehmen unterstützt: 50.000 Euro gibt es für den Wissenschaftspreis – in Form von analytischen Leistungen für das Forschungsprojekt.

 © transkript.de/MaK Foto: Universitätsmedizin Mannheim

05.03.2015 Das Laborteam der Diapharm Analytics GmbH (Münster/Oldenburg) wird seit Ende Februar von Dr. Serap Açikgöz geleitet.

Açikgöz kommt aus der analytischen Forschung der Universität Bremen und bringt umfangreiche Erfahrungen im Bereich der instrumentellen Analytik mit. Die promovierte Chemikerin wird am Standort Oldenburg tätig sein. Neben ihr gehören zum Leitungsteam des Labors weiterhin Dr. Kay Buchholz, zuständig für die regulatorisch-analytische Beratung, und Dr. Elke Freese-Willms. Sie leitet die Qualitätskontrolle und ist als Sachkundige Person für die Chargenfreigabe verantwortlich.

 © transkript.de/MaK Foto: Diapharm Analytics GmbH

02.03.2015 Dr. Roberto Rinaldi hielt Ende Februar den besten Vortrag in der Session Wissenschaft und Forschung auf dem Bioökonomie-Kongress BIO-raffiniert VIII in Oberhausen.

In nur zehn Minuten begeisterte er die Anwesenden mit seinen Ausführungen zum Thema „Aufschluss pflanzlicher Biomasse trifft auf Katalyse“, in denen er neue Technologien zur ganzheitlichen Nutzung von Holz vorstellte. Dafür wurde er von den anwesenden Kongressteilnehmern mit dem Publikumspreis ausgezeichnet. Rinaldi (35) leitet gegenwärtig die Arbeitsgruppe für Heterogene Katalyse am Max-Planck-Institut für Kohlenforschung in Mülheim an der Ruhr. Ab April geht er als Senior Lecturer an das Department of Chemical Engineering am Imperial College in London. Der Kongress BIO-raffiniert wird seit 2003 von Fraunhofer UMSICHT organisiert, mit dem Ziel, den Austausch zwischen Wissenschaft, Politik und Wirtschaft zur Nutzung nachwachsender Rohstoffe voranzutreiben.

 © transkript.de/MaK Foto: Fraunhofer UMSICHT

27.02.2015 Ende September läuft der Vertrag von CEO Dr. Andreas Baltrusch bei der Teltower Co.don AG aus, und eine Verlängerung wird es nicht geben.

Seine Entscheidung hatte Baltrusch Mitte Februar dem Aufsichtsrat mitgeteilt. Der Wirtschaftsingenieur ist seit Oktober 2009 bei dem Unternehmen, das sich auf die Züchtung von Zellen für eine gelenkerhaltende Behandlung von Gelenkknorpel- und Bandscheibendefekten spezialisiert hat. Als CEO ist er verantwortlich für die Bereiche Marketing, Vertrieb und Controlling. Bis Ende September wird er gemeinsam mit Vilma Methner, Mitgründerin von Co.don und als Vorstand zuständig für Forschung und Entwicklung, klinische Studien und Zulassungen, das Unternehmen weiterführen. Die Suche nach einem Nachfolger hat bereits begonnen.

 © transkript.de/MaK Foto: co.don AG

25.02.2015 Prof. Dr. Manfred Schwerin erhielt Ende Februar die Ehrendoktorwürde der Christian-Albrechts-Universität in Kiel.

Schwerin (64) leitet seit 2003 das Leibniz-Institut für Nutztierbiologie (FBN) in Dummerstorf und ist Professor für Tierzucht an der Universität Rostock. Sein wissenschaftlicher Fokus liegt seit beinahe vierzig Jahren auf der molekularen Tierzucht, außerdem initiierte und koordinierte er Verbundforschungsprojekte im Bereich Genanalyse. In Kiel hielt Schwerin zunächst Vorlesungen auf dem damals noch neuen Gebiet der Molekulargenetik, daraus entwickelte sich eine enge Kooperation zwischen dem FBN und der Agrar- und Ernährungswissenschaftlichen Fakultät der Christian-Albrechts-Universität.

 © transkript.de/MaK Foto: FBN

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