Personalia

Neuer ESAO-Präsident ernannt

Neuer ESAO-Präsident ernannt

20.11.2014 - Prof. Dr. Thomas Groth wird im Januar 2015 Präsident der Europäischen Gesellschaft für künstliche Organe (ESAO).

Er folgt damit auf Prof. Dr. Bernd Stegmayer. Die ESAO unterstützt Forschung und Entwicklung in den Bereichen künstliche Organe, Implantate und Tissue Engineering. Ihre Hauptaufgabe sieht die europäische Organisation darin, die Zusammenarbeit von Grundlagenwissenschaften, klinischer Medizin und biomedizinischer Industrie enger zu gestalten und zu fördern. Groth studierte in Berlin Biophysik und promovierte dort 1991. Bis zu seiner Habilitation im Jahr 2003 an der Universität Potsdam arbeitete er am Helmholtz-Zentrum Geesthacht. 2004 wurde er Professor für Biomedizinische Materialien an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.

 © transkript.de/MaK Foto: Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

http://www.transkript.de/menschen/personalia/2014/thomas-groth.html

18.11.2014 Mit dem Forschungspreis der Dr.-Günther-und-ImmeWille-Stiftung wurde Mitte November Dr. Henrike Sell vom Deutschen Diabetes-Zentrum in Düsseldorf ausgezeichnet.

Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und wird jährlich von der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf an hervorragende Nachwuchswissenschaftler vergeben, die auf dem Gebiet der translationalen Medizin und verwandter Lebenswissenschaften tätig sind. Sell ist stellvertretende Leiterin der Paul-Langerhans-Gruppe für Integrative Physiologie am Deutschen Diabetes-Zentrum (DDZ). Sie erforscht die Entstehung Adipositas-bedingter Stoffwechselerkrankungen. Dabei konzentriert sie sich unter anderem auf das Enzym Dipeptidylpeptidase 4, das eine zentrale Rolle in der Organkommunikation spielt.

 © transkript.de/MaK Foto: DDZ

17.11.2014 Prof. Dr. Oliver Brüstle wurde Mitte November zum neuen Vorstandsvorsitzenden des Kompetenznetzwerks Stammzellforschung NRW ernannt.

Er folgte auf Prof. Dr. Hans Schöler (Münster), der die Funktion neun Jahre bekleidete. Brüstle, Direktor des Instituts für Rekonstruktive Neurobiologie der Rheinischen Friedrich‐Wilhelms‐Universität Bonn und wissenschaftlicher Direktor der Bonner Life & Brain GmbH, gehörte 2002 bereits zu den Initiatoren des Netzwerks. Neben seiner Arbeit im Vorstand war er bisher auch Sprecher des biomedizinischen Lenkungskreises. Das ist nun Prof. Dr. Peter Horn vom Universitätsklinikum Essen. Brüstles Forschungsschwerpunkte liegen auf der Zellreprogrammierung und der Nutzung pluripotenter Stammzellen. Das Kompetenznetzwerk Stammzellforschung NRW wird vom Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein‐Westfalen gefördert. Es vernetzt die Aktivitäten seiner verschiedenen Standorte in Deutschland und beschäftigt sich mit wissenschaftlichen Fragestellungen zur adulten und pluripotenten Stammzellforschung.

© transkript.de/MaK Foto: Institut für Rekonstruktive Neurobiologie/Uni Bonn

13.11.2014 Anfang 2015 übernimmt Sascha Becker als Group CFO das Finanzressort der Aachener Grünenthal GmbH.

Er folgt damit auf Stefan Genten, dessen Vertrag zum Jahresende ausläuft. Becker ist Senior Vice President und seit Januar 2014 Controlling-Chef von Merck Serono. Vor seinem Start bei Merck im Jahr 2003 war der 43-Jährige für die Deutsche Bank AG tätig. Becker studierte Betriebswirtschaft an der RWTH Aachen und schloss dort mit einem Master ab. Außerdem erwarb er einen MBA an der Ashridge Management School. 

 © transkript.de/MaK Foto: Grünenthal GmbH

11.11.2014 Merck-Geschäftsführer Dr. Stefan Oschmann ist neuer Präsident der International Federation of Pharmaceutical Manufacturing & Associations (IFPMA).

Seine Wahl erfolgte Anfang November auf der 27. IFPMA-Versammlung in New York. Als Ziel seiner zweijährigen Präsidentschaft nannte Oschmann eine nachhaltige Beschleunigung des Zugangs zu hochwertigen Gesundheitslösungen für Menschen in Ländern, in denen niedrige bis mittlere Einkommen überwiegen. Die IFPMA wurde 1968 gegründet. Sie ist eine gemeinnützige Nichtregierungsorganisation und hat sich zum Ziel gesetzt, die globale Gesundheitsversorgung zu verbessern. In Oschmanns Verantwortungsbereich bei Merck fallen die Sparten Merck Serono und Consumer Health sowie die Geschäftseinheiten Allergopharma und Biosimilars.

 © transkript.de/MaK Foto: Merck

06.11.2014 Für seine herausragenden wissenschaftlichen Arbeiten auf dem Gebiet der Tuberkuloseforschung wurde Prof. Dr. Stewart T. Cole mit dem Emil von Behring-Preis der Philipps-Universität Marburg geehrt.

Cole ist Professor am Global Health Institute, EPFL, Lausanne in der Schweiz. Sein wissenschaftlicher Schwerpunkt liegt zurzeit auf der Entwicklung und Erprobung neuer Antibiotika, die erfolgreich Infektionen bekämpfen können, die durch den Erreger Mycobacterium tuberculosis verursacht werden. Ein Drittel der Weltbevölkerung ist mit Tuberkuloseerregern infiziert. Dabei treten immer häufiger multiresistente Erregerstämme auf. Alle zwei Jahre vergibt die Philipps-Universität in Marburg den Emil von Behring-Preis. Er ist mit 20.000 Euro dotiert, die von Novartis Vaccine gestiftet werden.

 © transkript.de/MaK Foto: Alain Herzog/Global Health Institute Lausanne

03.11.2014 2015 kommt Verstärkung im Bereich Pflanzengenetik an die Universität Tübingen: Prof. Dr. Marja Timmermans wechselt als Humboldt-Professorin vom Cold Spring Harbor Laboratory im Bundesstaat New York (USA) nach Deutschland.

Timmermans (49) ist Spezialistin für Blätter. Ihr war es unter anderem gelungen, den Blattbildungsmechanismus zu erklären und herauszufinden, welche Rolle dabei mobile RNA-Moleküle spielen. Am Zentrum für Molekularbiologie der Pflanzen (ZMBP) der Universität Tübingen soll nun zum einen die angewandte Forschung intensiviert werden, zum anderen wird das Profil von Modellorganismen um die Nutzpflanze Mais erweitert, an der die Niederländerin forscht. Die Humboldtprofessur wird für fünf Jahre mit bis zu 5 Mio. Euro gefördert. Vergeben wird die Auszeichnung von der Alexander von Humboldt Stiftung, finanziert vom Bundesforschungsministerium und in diesem speziellen Fall auch vom baden-württembergischen Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst. 

 © transkript.de/MaK Foto: Friedhelm Albrecht Universität Tübingen

31.10.2014 Prof. Dr. Andreas Radbruch, Direktor des Deutschen Rheuma-Forschungszentrums Berlin, wurde kürzlich mit dem Avery-Landsteiner-Preis für Immunologie ausgezeichnet.

Damit würdigte die Deutsche Gesellschaft für Immunologie seine herausragenden wissenschaftlichen Arbeiten auf dem Gebiet des immunologischen Gedächtnisses. Es schützt den menschlichen Organismus vor einer erneuten Infektion und bildet die Grundlage für eine erfolgreiche Schutzimpfung. Allerdings kann es bei chronisch-entzündlichen Krankheiten auch zur Ausbildung eines „pathogenen“ immunologischen Gedächtnisses kommen, das diese Krankheiten immer wieder antreibt, so dass dauerhaft therapiert werden muss. Radbruch leitet seit 1996 das DRFZ und ist Professor für Experimentelle Rheumatologie an der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Der Avery-Landsteiner-Preis wird alle zwei Jahre an international herausragende Immunologen vergeben. Er ist mit 10.000 Euro dotiert, zur Verfügung gestellt von CLS Behring.

 © transkript.de/MaK Foto: Deutsches Rheuma-Forschungszentrum Berlin

29.10.2014 Prof. Dr. Julia Bandow erhielt im Oktober den mit 10.000 Euro dotierten VAAM-Forschungspreis.

Die Mikrobiologin (39) forscht auf dem Gebiet der Antibiotikaresistenzen, die weltweit stark zunehmen und immer mehr Todesfälle fordern. Sie konnte zeigen, wie Bakterien auf die Behandlung mit Antibiotika reagieren. Dafür untersuchte sie die Proteinzusammensetzung in den behandelten Bakterien. Diese Ergebnisse könnten dazu beitragen, Wirkstoffe zu entwickeln, die die Resistenzmechanismen umgehen. Außerdem untersuchen die Wissenschaftler um Bandow den antibakteriellen Einsatz von technischen Plasmen – ionisierte Gase, die unter anderem in Plasmafernsehern eingesetzt werden. Bereits seit den 80er Jahren ist die keimtötende Wirkung von Plasma bekannt. Erste klinische Versuche zeigten, dass mit aus der Luft generiertem Plasma Wunden desinfiziert und auch Heilungsprozesse gefördert werden konnten. Bandow leitet seit 2014 die Arbeitsgruppe für Angewandte Mikrobiologie an der Ruhr-Universität Bochum, wo sie von 2008 bis 2014 Juniorprofessorin für Mikrobielle Antibiotikaforschung war. Die Preisübergabe erfolgte auf der diesjährigen Jahrestagung des Verbandes Biologie, Biowissenschaften und Biomedizin in Deutschland e.V. (VAAM) in Dresden.

 © transkript.de/MaK Foto: Schirdewahn/RUB

27.10.2014 Der Gewinner des diesjährigen Jürgen-Wehland-Preises ist Prof. Dr. Andreas Müller vom Institut für Molekulare und Klinische Immunologie der Universität Magdeburg.

Seit Dezember 2013 erforscht Müller mit seiner Arbeitsgruppe "Intravitalmikroskopie von Infektion und Immunität" wie ein Krankheitserreger auf Stress reagiert. Treten Pathogene in das menschliche Immunsystem ein, kommt es zu Abwehrmechanismen, die die Eindringlinge bekämpfen. Müller und seine Kollegen wollen nun mit Hilfe spezieller Mikroskopie-Techniken herausfinden, wie die Immunantwort an- und abgeschaltet werden kann und wann sie am effektivsten ausfällt. Die Finanzierung der Arbeitsgruppe teilen sich das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig und die Uni Magdeburg. Auch Jürgen Wehland, nach dem die Auszeichnung benannt ist, erforschte die Wechselwirkungen zwischen Wirt und Erregern. Er war Wissenschaftlicher Geschäftsführer am HZI und verstarb unerwartet nach nur einem Jahr im Amt. Die Übergabe des Preises, der mit 5.000 Euro dotiert ist, erfolgte auf dem North Regio Day Ende Oktober in Braunschweig.

 © transkript.de/MaK Foto: HZI

23.10.2014 Anfang Oktober erfolgte die Ernennung von Prof. Dr. Julia Stingl (Jahrgang 1971) zur Vizepräsidentin des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM).

Ihr Vorgänger, Prof. Dr. Karl Broich, war im Sommer zum Präsidenten der Zulassungsbehörde berufen worden. Die Fachärztin für Klinische Pharmakologie leitet seit 2012 die Abteilung Forschung in dem Bonner Institut. Neben zahlreichen wissenschaftlichen Veröffentlichungen zu den Themen Individualisierte Arzneimitteltherapie, Arzneimittelsicherheit und Pharmakogenetik ist Stingl Mitglied in verschiedenen wissenschaftlichen Fachgesellschaften und seit 2014 außerordentliches Mitglied der Arzneimittelkommission der Deutschen Ärzteschaft. Nach dem Medizinstudium an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main war sie als Ärztin im Bereich Psychiatrie und Klinische Pharmakologie an der Freien Universität Berlin tätig. 2004 habilitierte sie sich an der Berliner Charité auf dem Gebiet Arzneimitteltherapieempfehlungen auf pharmakogenetischer Basis und wurde 2006 auf eine Professur für  Klinische Pharmakologie an der Universität Ulm berufen.

 © transkript.de/MaK Foto: BfArM

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