Personalia

Eppendorf Young Investigator Award

Eppendorf Young Investigator Award

22.05.2012 - Anfang Mai vergab die Hamburger Eppendorf AG gemeinsam mit dem Wissenschaftsmagazin Nature den Eppendorf Award for Young European Investigators 2012 an Dr. Elizabeth Murchison.

Die Wissenschaftlerin, Jahrgang 1980, erforschte eine tödliche Krebsart beim Tasmanischen Teufel. Murchison fand dabei heraus, dass nicht etwa Viren die Ursache für die Erkrankung sind, sondern von Tier zu Tier übertragene Krebszellen. Der Nachweis gelang durch DNA-Analysen, die bestätigen, dass Tumore verschiedener Tiere auf denselben Krebsklon zurückgehen. Die Forschungsergebnisse der jungen Wissenschaftlerin vom britischen Wellcome Trust Sanger Institute, Hinxton, Cambridge, erschließen neue Ansätze im Verständnis der klonalen Krebsentstehung. Außerdem konnten auf Basis dieser Erkenntnisse Strategien zur Bewahrung des Tasmanischen Teufels vor seiner Ausrottung entwickelt werden. Mit dem seit 1995 vergebenen Eppendorf Young Investigator Award würdigt die Eppendorf AG herausragende biomedizinische Forschungsarbeiten von jungen europäischen Wissenschaftlern. Die Auszeichnung ist mit 15.000 Euro dotiert, eine unabhängige Jury entscheidet über ihre Vergabe.

http://www.transkript.de/menschen/personalia/2012-01/elizabeth-murchison.html

27.02.2012 Seit Anfang Februar vertritt Katja Stolle die Projektleiterin der Analytica, Susanne Grödl.

Bisher war Katja Stolle vor allem für die Organisation und Durchführung der Laser World of Photonics verantwortlich, die im Abstand von zwei Jahren in München stattfindet. Grödl ist seit März 2005 Projektleiterin der Analytica und wird voraussichtlich im Oktober 2012 nach einer kurzen Elternzeit ihre Funktion bei der Messe München International wiederaufnehmen. Stolle berichtet an Claudia Sixl, Projektgruppenleiterin der LASER World of PHOTONICS und Analytica.

01.03.2012 Mit dem Hector-Wissenschaftspreis wurde Prof. Dr. Axel Meyer ausgezeichnet.

Zu einer doppelten Ehrung kam es Anfang Februar an der Universität Konstanz: Prof. Dr. Axel Meyer wurde mit dem Hector-Wissenschaftspreis ausgezeichnet. Meyer, Professor für Zoologie und Evolutionsbiologie, hatte in seinen Forschungen bewiesen, dass Artentstehung auch ohne geographische Barrieren stattfinden kann. Mit der Ehrung von Hans-Werner Hector wurde sein großes Engagement für die Universität Konstanz gewürdigt. Seit Frühjahr 2011 gibt es dort den "Hector Personalfonds der Universität Konstanz", von der H. W. & J. Hector-Stiftung mit drei Millionen Euro unterstützt. Der Stifter des Preises, Dr. h.c. Hans-Werner -Hector, erhielt zeitgleich die Ehrensenatorwürde der Universität Konstanz. 

28.02.2012 Über eine Millionenförderung des Europäischen Forschungsrates (ERC) kann sich Dr. Zsuzsanna Izsvák vom Max-Delbrück-Centrum Berlin-Buch freuen.

Über eine Millionenförderung des Europäischen Forschungsrates (ERC) kann sich Dr. Zsuzsanna Izsvák freuen. Die Forschungsleiterin am Max-Delbrück-Centrum Berlin-Buch erforscht mobile DNA-Abschnitte (Transposons), die an unterschiedliche Stellen der DNA springen. Im Laufe der Zeit haben die meisten von ihnen ihre Mobilität jedoch durch Mutationen verloren. Sie galten lange Zeit als funktionslos. Jüngste Studien zeigen aber, dass Transposons die Regulation von Genen doch beeinflussen können. Izsvak und ihre Kollegen wollen nun die Aktivitäten von Transposons unter Stressbedingungen erforschen, die durch Umwelteinflüsse ausgelöst werden und den Zusammenhang zwischen den Genen und Krebs untersuchen. Dafür stehen den Forschern 1,94 Mio. Euro zur Verfügung.

08.03.2012 Anfang 2012 kehrte Nicolai Siegel von Frankreich nach Deutschland zurück, um am Zentrum für Infektionsforschung der Universität Würzburg seine eigene Nachwuchsgruppe aufzubauen.

Der Biochemiker und sein Team erforschen den Parasiten Trypanosoma brucei, der durch den Stich der Tse-Tse-Fliege auf den Menschen übertragen werden kann und die tödlich endende Schlafkrankheit auslöst. Nicolai Siegel (Jahrgang 1978) war nach seinem Biochemie-Studium an der Brown University in Providence (USA), für ein Auslandssemester an der Eidgenössischen Hochschule (ETH) Zürich und absolvierte anschließend ein PhD-Studium an der Rockefeller University in New York. Als Postdoc begann er 2009 am Pasteur-Institut in Paris.

12.03.2012 Ab April wird Stefan Grote neues Vorstandsmitglied der Gerresheimer AG. Er übernimmt die Bereiche Tubular Glass und Life Science Reseaerch.

Stefan Grote kommt vom Klebesystemhersteller TESA SE. Dort leitete der Diplom-Kaufmann seit 2007 den Geschäftsbereich Consumer. Zuvor war er zwei Jahre lang für das Industriegeschäft von Nordmilch tätig. 1994 begann Grote bei Procter & Gamble, wo er bis 2005 verschiedene Positionen in Vertrieb und Marketing inne hatte. Zuletzt war er in dem Unternehmen ebenfalls Mitglied der Geschäftsführung. Sein Vorgänger bei Gerresheimer, Dr. Max Raster, wird das Unternehmen Ende April verlassen. Grund dafür seien unterschiedliche Auffassungen zur weiteren strategischen Ausrichtung der Geschäftsbereiche, so der Vorsitzende des Aufsichtsrates, Gerhard Schulze.

14.03.2012 Die Psychologieprofessorin Iris-Tatjana Kolassa (33) wird Ende Mai mit dem Janet Taylor Spence Award for Transformative Early Career Contributions ausgezeichne

Die Auszeichnung wird von der amerikanischen Association for Psychological Science (APS) an vielversprechende junge Wissenschaftlerinnen vergeben. Iris-Tatjana Kolassa leitet die Abteilung für Klinische und Biologische Psychologie an der Universität Ulm und verbindet in ihren Forschungen Verhaltenswissenschaften und Molekulare Medizin. Gegenwärtig arbeitet die zweifache Mutter vor allem auf dem Gebiet der Stress- und Alternsforschung. Kolassa studierte in Konstanz und promovierte in Jena.

15.03.2012 Dr. Jens A. Katzek wechselt Anfang Mai als Geschäftsführer zum Deutschen Verband der Spielwaren-Industrie (DVSI).

Katzek war Geschäftsführer der BIO Mitteldeutschland GmbH und hatte im Januar 2011 die Leitung der globalen Kommunikation bei BASF Plant Science in Limburgerhof übernommen. Laut DVSI sind ihm aus diesen Tätigkeiten die auch für die Spielwaren-Branche so wichtigen Themen wie Produktsicherheit und ihre Kommunikation vertraut. Weitere Stationen Katzeks waren die EU-Kommission, der BUND, sowie die Unternehmenskommunikation der KWS SAAT AG. Er war Geschäftsführer der Deutschen Industrievereinigung Biotechnologie (DIB) und Vorstandsmitglied der BIO Deutschland.

20.03.2012 Zu Jahresbeginn übernahm Dr. Konstadinos Salassidis den Bereich Business Development der Toplab GmbH in Martinsried.

Nach einer 12-jährigen akademischen Forschungstätigkeit wechselte er im Jahr 2000 in die Biotechnologie-Industrie. In den vergangenen zehn Jahren hatte er verschiedene Positionen mit zunehmender Verantwortung im Bereich Business Development inne: Von 2002 bis 2005 bei der Axxima Pharmaceuticals AG, später wechselte er als Licensing Manager zu Micromet AG und als Head of Business Development zur Regensburger Antisense Pharma. Bei Toplab wird Salassidis die Partnerschaftsaktivitäten mit Kunden aus dem akademischen Bereich, der Biotechnologie- und der Pharmaindustrie ausbauen und das Analytik-Portfolio des Unternehmens strategisch weiterentwickeln

22.03.2012 Ende April wechselt Matthias Nerger als Geschäftsführer zur EnergyEffizienz GmbH in Lampertheim.

Das Unternehmen erarbeitet Energiekonzepte für Immobilien und bietet die energetische Sanierung von Gebäuden sowie den energieeffizienten Neubau von Objekten an – von der Planung bis zur technischen Umsetzung. Seit 2008 leitet Matthias Nerger die Geschäftsstelle des Biotechnologie-Clusters Nordrhein-Westfalen BIO.NRW. Dort koordiniert er die Aufgaben- und Projektplanung sowie -umsetzung. Davor war Nerger Geschäftsführer des Internationalen Umwelt-Forums der RWTH Aachen

27.03.2012 Mit dem FEBS/EMBO Women in Sciences Award 2012 wird Prof. Dr. Susan Gasser ausgezeichnet.

Gasser ist Direktorin des Friedrich-Miescher-Instituts für Biomedizinische Forschung in Basel. Sie forscht sehr erfolgreich auf dem Gebiet der Genomstabilität und der Epigenetik und ist mit ihrer beispielhaften wissenschaftlichen Karriere auch ein Vorbild für junge Wissenschaftlerinnen. Neben ihren Forschungsarbeiten ist es ihr ein großes Anliegen, junge Kolleginnen als Mentorin zu unterstützen, sie zu fördern und zu ermutigen, ihren wissenschaftlichen Weg weiterzugehen. Der Preis wird Anfang September auf dem 37. FEBS-Kongress in Sevilla übergeben, auf dem Gasser die Keynote Lecture hält. Die Auszeichnung ist mit 10.000 Euro dotiert.

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Angaben ohne Gewähr, Stand: 22.10.2014

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