Personalia

Riebesell & Rajewsky - Leibniz-Preisträger 2012

Riebesell & Rajewsky - Leibniz-Preisträger 2012

16.01.2012 - Zu den Gewinnern des Leibniz-Preises gehören in diesem Jahr der Meeresbiologe Prof. Dr. Ulf Riebesell (Foto) vom Kieler Leibniz-Institut für Meereswissenschaften und Prof. Dr. Nikolaus Rajewsky vom Max-Delbrück-Centrum Berlin.

Zu den Gewinnern des Leibniz-Preises gehören in diesem Jahr der Meeresbiologe Prof. Dr. Ulf Riebesell (Foto) vom Kieler Leibniz-Institut für Meereswissenschaften und Prof. Dr. Nikolaus Rajewsky vom Max-Delbrück-Centrum Berlin. 2,5 Mio. Euro stehen beiden Forschern nun für die kommenden sieben Jahre für ihre weiteren Forschungen zur Verfügung. Riebesell will unter anderem herausfinden, welche Auswirkungen die zunehmende Ozeanversauerung auf das Plankton und andere kalkhaltige und kalkbildende Organismen hat. Diese stehen oft am Anfang der Nahrungskette und ihre Veränderung könnte die komplette Nahrungskette und -produktion in den Ozeanen beeinflussen. Rajewsky wurde für seine Forschungsarbeiten auf dem Gebiet der microRNAs ausgezeichnet, die eine wichtige Rolle bei der Genregulation spielen. Damit ging bereits zum zweiten Mal ein Leibniz-Preis an das MDC.

04.01.2012 Dr. Jochen Köckler wurde zum 1. April 2012 in den Vorstand der Deutschen Messe AG in Hannover berufen

Dr. Jochen Köckler wurde zum 1. April 2012 in den Vorstand der Deutschen Messe AG in Hannover berufen. Der 42-Jährige Jochen Klöckler kommt von der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft e. V. (DLG). Dort war er als Geschäftsführer für den Bereich Messen und Ausstellungen verantwortlich und entwickelte erfolgreich das Konzept der internationalen Landtechnik-Messe Agritechnica weiter. Diese Erfahrungen sollen nun auch der Biotechnica zugute kommen, die ebenfalls in seinen Verantwortungsbereich fällt. Köckler tritt die Nachfolge von Stephan Ph. Kühne an, der Mitte 2011 in die Lebensmittelindustrie gewechselt war.

06.01.2012 Der Biochemikerin Gitte Neubauer ist am 5. Dezember der EU-Innovationspreis für Frauen verliehen worden.

Die Jury würdigte durch den mit 100.000 Euro dotierten Preis den Unternehmergeist Neubauers. Als Mitbegründerin der Cellzome AG habe sie beispielhaft gezeigt, wie akademische Forschung in kommerzielle Nutzung überführt werden könne. Die im Jahr 2000 in Heidelberg gegründete Cellzome konzentriert sich auf die Erforschung neuer Wirkstoffe gegen Entzündungskrankheiten im Bereich der Epigenetik und Signaltransduktion.

In den ersten Jahren war Neubauer bei Cellzome verantwortlich für den Aufbau und die Leitung der Massenspektrometrie- und IT-Abteilung, bevor sie die chemoproteomische Screening-Abteilung übernahm und damit für die breite Anwendbarkeit der Technologie in der Wirkstoffforschung zuständig war. Im Rahmen der Preisverleihung sagte Neubauer: „Ich hoffe, dieser Preis ermutigt mehr Frauen, ihre Forschung in wirtschaftliche Innovationen umzusetzen.“

Ein Wunsch, den offenbar auch die EU-Kommissarin für Forschung, Innovation und Wissenschaft teilt. „Europa braucht mehr Frauen wie sie, als Inspiration und Vorbild für junge Wissenschaftlerinnen“, sagte Máire Geoghegan-Quinn in Brüssel.

12.01.2012 Seit Anfang 2012 ist Prof. Dr. Volker Haucke neuer Direktor des Leibniz-Instituts für Molekulare Pharmakologie (FMP) in Berlin-Buch.

Der Zellbiologe (Jahrgang 1968) forschte und lehrte bisher an der Freien Universität Berlin am Institut für Chemie und Biochemie. Er beschäftigt sich hauptsächlich mit den Verkehrswegen in und aus Zellen (Endo- und Exozytose), insbesondere Nervenzellen, und der Entwicklung von Wirkstoffen, die diese Vorgänge beeinflussen. Das FMP kennen Haucke und seine Kollegen aufgrund langjähriger Kooperationen mit FMP-Arbeitsgruppen gut. Haucke trat die Nachfolge von Prof. Dr. Walter Rosenthal an, der im Januar 2009 als wissenschaftlicher Direktor an das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin Berlin-Buch wechselte. In den vergangenen drei Jahren leitete Prof. Dr. Hartmut Oschkinat das FMP kommissarisch.

07.02.2012 Einer der Entdecker der „Müllabfuhr der Zelle“, Prof. Dr. ­Aaron Ciechanover, erhielt für sein bisheriges Gesamtschaffen den Humboldt-Forschungspreis der Alexander-von-Humboldt-Stiftung, dotiert mit 60.000 Euro.

Einer der Entdecker der „Müllabfuhr der Zelle“, Prof. Dr. ­Aaron Ciechanover, erhielt für sein bisheriges Gesamtschaffen den Humboldt-Forschungspreis der Alexander-von-Humboldt-Stiftung, dotiert mit 60.000 Euro. Der israelische Nobelpreisträger wird auch am Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin an Projekten zur Entsorgung fehlerhafter Proteine arbeiten. Veränderungen in diesen Prozessen können zu Krebs, Parkinson oder Alzheimer führen.

24.01.2012 Für sein Lebenswerk ehrte die Ernst-Jung-Stiftung Prof. Dr. ­Peter Herrlich vom Leibniz-Institut für Altersforschung in Jena mit der Ernst-Jung-Medaille für Medizin in Gold.

Für sein Lebenswerk ehrte die Ernst-Jung-Stiftung Prof. Dr. ­Peter Herrlich vom Leibniz-Institut für Altersforschung  in Jena mit der Ernst-Jung-Medaille für Medizin in Gold.

Herrlich (Jahrgang 1940) trug mit seinen Arbeiten wesentlich zur Aufklärung grundlegender molekularbiologischer Mechanismen bei. Mit der Medaille ist ein Stipendium von 30.000 Euro verbunden, das einem von Herrlich vorgeschlagenen Nachwuchswissenschaftler zugutekommt.

08.02.2012 Neuer Geschäftsführer der Norgenta GmbH ist ab März Dr. Hinrich Habeck. Er folgt auf Dr. Kathrin Adlkofer, die das Clustermanagentemt von Life Science Nord seit 2005 leitete und als Geschäftsführerin in eine Beteiligungsgesellschaft für Gesundheit und Sport wechselt.

Dr. Hinrich Habeck war zuletzt Director Technology Management bei der Technologie-Transfer-Agentur Ascenion, wo er Ergebnisse aus der Grundlagenforschung durch Firmengründung oder Lizenzvergabe in die praktische medizinische Anwendung brachte.  Habeck verfügt über langjährige Erfahrungen in den Bereichen Wirkstoffforschung und Entwicklung diagnostischer Testverfahren, aus seinen Tätigkeiten für die Max-Planck-Ausgründung Artemis/Exelixis und Greiner Bio-One.

23.02.2012 Anfang Februar verstarb völlig unerwartet Dr. Alfred Oberholz (59). Nach Studium und Promotion an der RWTH Aachen begann er in den achtziger Jahren bei den Chemischen Werken Hüls seine berufliche Karriere, die er 2008 als Vorstandsmitglied von Evonik Industries beendete.

Anfang Februar verstarb völlig unerwartet Dr. Alfred Oberholz (59). Nach Studium und Promotion an der RWTH Aachen begann er in den achtziger Jahren bei den Chemischen Werken Hüls seine berufliche Karriere, die er 2008 als Vorstandsmitglied von Evonik Industries beendete. Von 2004 bis 2009 war Dr. Oberholz zudem Vorsitzender der Dechema e.V. Er trug durch seinen persönlichen Einsatz zur Etablierung der ProcessNet-Plattform bei. Und auch der RWTH Aachen blieb er seit seiner Studienzeit eng verbunden: Er war erster Vorsitzender des Hochschulrates und prägte die Entwicklung der Hochschule in dieser Funktion entscheidend. Er war maßgeblich an der Erarbeitung des Exzellenzkonzeptes beteiligt und engagierte sich stark für eine stärkere Vernetzung der Hochschule mit der Wirtschaft.

23.02.2012 Dr. Julia Szendrödi vom Deutschen Diabetes-Zentrum Düsseldorf erhielt den mit 5.000 Euro dotierten Karl-Oberdisse-Preis.

Dr. Julia Szendrödi erforschte mögliche Effekte von Nahrungsfetten auf die Durchblutung der Muskulatur und bestimmte die Auswirkung auf die Entwicklung einer  Insulinresistenz im Muskel. Ihre Ergebnisse zeigten, dass erhöhte Blutfette die Insulinwirkung direkt am Muskel hemmen. Für diese Erkenntnisse wurde die stellvertretende Leiterin der Arbeitsgruppe Energiestoffwechsel am Institut für Klinische Diabetologie (Deutsches Diabetes-Zentrum Düsseldorf) mit dem Karl-Oberdisse-Preis 2012 ausgezeichnet. Der Preis ist  mit 5.000 Euro dotiert und wird jährlich von der Nordrhein-Westfälischen Gesellschaft für Endokrinologie und Diabetologie vergeben. Den Geldbetrag stiftete die Janssen Cilag GmbH aus Neuss.

24.02.2012 Nur fünf Monate war Paul Brown Chef der Division Diagnostics von Roche Applied Science in Penzberg. Anfang Februar übernahm Dr. Dan Zabrowski den Posten.

Zuletzt leitete Dan Zabrowski das globale Partnering bei Roche und gehörte dem Corporate Executive Commitee des Unternehmens sowie der Direktion von Chugai an. Bis zur Übernahme durch Roche war Zabrowski bei Syntex in verschiedenen Managementpositionen in den Bereichen Regulatory Affairs und Development tätig.

27.02.2012 Seit Anfang Februar vertritt Katja Stolle die Projektleiterin der Analytica, Susanne Grödl.

Bisher war Katja Stolle vor allem für die Organisation und Durchführung der Laser World of Photonics verantwortlich, die im Abstand von zwei Jahren in München stattfindet. Grödl ist seit März 2005 Projektleiterin der Analytica und wird voraussichtlich im Oktober 2012 nach einer kurzen Elternzeit ihre Funktion bei der Messe München International wiederaufnehmen. Stolle berichtet an Claudia Sixl, Projektgruppenleiterin der LASER World of PHOTONICS und Analytica.

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Angaben ohne Gewähr, Stand: 23.07.2014

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