Personalia

Bayer Thrombosis Research Award 2013

Bayer Thrombosis Research Award 2013

27.02.2013 - Erstmals hat die Bayer-Stiftung für Wissenschaft und Bildung ihren Thrombosis Research Award vergeben. Erste Preisträgerin ist Dr. Krystina Krauel von der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald.

Die Humanbiologin, die im vergangenen Jahr promovierte, überzeugte die Jury mit ihren Arbeiten zur Wechselwirkung von thrombotischen Prozessen mit der antibakteriellen Wirtsabwehr. Die Auszeichnung wurde 2011 durch die Zukunftspreisträger von 2009 Dr. Frank Misselwitz, Dr. Dagmar Kubitza und Dr. Elizabeth Perzborn von der Bayer Schering Pharma AG in Wuppertal angestoßen. Sie hatten gemeinsam mit ihren Kollegen ein neuartiges Medikament entwickelt, das sich durch seinen sehr effizienten Wirkmechanismus auszeichnet und in Tablettenform verabreicht werden kann. Ihr damaliges Preisgeld in Höhe von 250.000 Euro stifteten die Wissenschaftler  und Bayer verdoppelte die Summe auf 500.000 Euro. Der Thrombosis Research Award ist mit 30.000 Euro dotiert und wird künftig alle zwei Jahre vergeben.

© transkript.de/MAK/Foto: Jan Meßerschmidt/Universität Greifswald

27.12.2013 Prof. Dr. Felix Wieland wurde Mitte Dezember mit dem HMLS Investigator Award ausgezeichnet.

Der Forschungsgruppenleiter am Biochemie-Zentrum der Universität Heidelberg (BZH) und BZH-Direktor erhielt den Preis, der mit 100.000 Euro dotiert ist, für seine herausragende Forschung auf dem Gebiet der Molekularen Wissenschaften. Gewürdigt wurden aber auch sein großes Engagement für die Entwicklung des Wissenschaftsstandortes Heidelberg sowie sein Streben nach Vernetzung und enger Zusammenarbeit in den Lebenswissenschaften über institutionelle und fachliche Grenzen hinweg. Die Initiative Heidelberg Molecular Life Sciences (HMLS) ist Teil des Forschungsschwerpunktes Molekular- und zellbiologische Grundlagen des Lebens an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. 

© transkript.de/MAK Foto: Universität Heidelberg

16.12.2013 Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat die Träger des wichtigsten deutschen Forschungspreises bekanntgegeben. Zu ihnen gehört auch Prof. Dr. Nicole Dublier, seit Oktober 2013 Direktorin am Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie in Bremen.

Dubilier (56) ist Mikrobiologin und spezialisiert auf Symbioseforschung. Sie beschäftigt sich mit den ökologischen und evolutionären Anpassungen zwischen Bakterien und wirbellosen marinen Lebewesen in besonders nährstoffarmen Habitaten. Im darmlosen Wurm Olavius algarvensis klärte Dubilier eine besonders komplexe Vergesellschaftung mit gleich zwei Klassen bakteriellen Partner zur Energiegewinnung mit Sulfid auf. Erst kürzlich hatte der Europäische Forschungsrat (ERC) verkündet, Dubiliers wissenschaftliche Arbeiten mit einem ERC Advanced Grant in Höhe von 2,5 Mio. Euro zu unterstützen. Der Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis wird seit 1986 jährlich von der Deutschen Forschungsgemeinschaft verliehen. Die Preissumme beträgt jeweils 2,5 Mio. Euro.

© transkript.de/MAK Foto: MPI Bremen

20.12.2013 Ende Mai hatte Dr. Eric-Paul Paques die Position des CEO der Grünenthal-Gruppe angetreten als kommissarischer Nachfolger für den bisherigen CEO Dr. Harald F. Stock, der zurückgetreten war.

Nun wurde sein Vertrag vorfristig um drei Jahre verlängert. Geplant war Paques Berufung ursprünglich als Überbrückung bis ein neuer CEO gefunden ist. Im Sommer setzte das Pharmaunternehmen mit Hauptsitz in Aachen dann ganz auf die hausinterne Lösung und berief Paques zum CEO. Der Chemiker begann 1994 als Leiter des Bereiches Forschung und Entwicklung bei Grünenthal. 1998 wurde er Geschäftsführer des Konzerns für Forschung und Entwicklung sowie weltweite Kooperationen. Zuletzt war er President Grünenthal Innovation & Chief Alliance Officer und stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung. Vor dem Wechsel zu Grünenthal war er von 1980 bis 1993 für die Behringwerke AG in Marburg tätig. Paques wurde 1954 in Belgien geboren und studierte Chemie in Louvain (B) und München, wo er auch promovierte. 1990 habilitierte er sich.

© transkript.de/MAK Foto: Grünenthal

23.12.2013 Unter den Wissenschaftlern, die Mitte März mit dem Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis 2014 geehrt werden, ist auch die Strukturbiologin Prof. Dr. Irmgard Sinning von der Universität Heidelberg.

Sinning (53) kombiniert in ihren Studien Biochemie, Biophysik und die Strukturbiologie. Sie erforscht Proteinkomplexe, die dafür sorgen, dass unterschiedliche Membranproteine zu den für sie bestimmten Zielmembranen in den jeweiligen zellulären Kompartimenten gebracht werden. Hier konnte sie zur Aufklärung eines der wichtigsten Transportmechanismen beitragen: dem durch das sogenannte SRP (Signal Recognition Particle) vermittelten Transportweg. Die Lebensmittelchemikerin ist seit 2000 als Professorin für Biochemie am Biochemiezentrum (BZH) in Heidelberg tätig. 2,5 Mio. Euro stehen ihr nun für ihre weitere Forschungsarbeit zur Verfügung. Seit 1986 hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft insgesamt 320 Leibniz-Preise vergeben – sechs Preisträger wurden später mit dem Nobelpreis geehrt.

© transkript.de/MAK Foto: Universität Heidelberg

10.12.2013 Auf dem Einsteintag, Ende November in Berlin, hat die Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften Dr. Michael Schindler für seine herausragenden Leistungen auf dem Gebiet der Infektiologie ausgezeichnet.

Der Eva und Klaus Grohe-Preis, dotiert mit 20.000 Euro, wird alle zwei Jahre vergeben. Der Virologe Schindler erhielt ihn für seine Forschungen zum HI-Virus und den von ihm ausgelösten Erkrankungen. So untersuchte er, warum HI-Viren beim Menschen AIDS auslösen, Infektionen mit den verwandten SI-Viren bei Affen jedoch harmlos verlaufen. Dabei konnte er zeigen, wie das virale Protein Nef die natürlichen Wirte vor einer tödlichen Immunschwäche schützen kann. Außerdem befasst er sich mit der Analyse von Protein-Interaktionen in lebenden Zellen – dies könnte möglicherweise zu neuen therapeutischen Ansätzen führen. Schindler, Jahrgang 1978, studierte Biologie in Bielefeld und promovierte dort 2006. 2007 übernahm er die Nachwuchsgruppe Viruspathogenesis am Heinrich-Pette-Institut – Leibniz Institut für Experimentelle Virologie in Hamburg (HPI). Seit 2011 leitet Schindler eine Gruppe für HIV Immune Activation and Morphogenesis am Institut für Virologie des Helmholtz-Zentrums München und lehrt an der Technischen Universität München.

© transkript.de/MAK Foto: BBAW

12.12.2013 Neuer Director Business Operations der Regensburger Lophius Biosciences GmbH ist seit Anfang Dezember Dr. Robert Phelps.

Der Biochemiker, der 1997 an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt am Main und am Paul-Ehrlich-Institut in Langen promovierte, war zuletzt Head of Business & Licensing bei der Suppremol GmbH in München. Diese Tätigkeit hatte er im Februar 2010 übernommen. Davor arbeitete er für verschiedene Pharma- und Biotechnologie-Unternehmen in den Bereichen Geschäftsentwicklung, darunter Bavarian Nordic A/S, Patheon UK Ltd., Evotec AG und Hexal Gentech ForschungsGmbH. Bei Lophius Biosciences verantwortet er den Aufbau von Vertriebs- und Vermarktungsstrukturen für die T-Zell-basierten diagnostischen Früherkennungssysteme des Biotech-Unternehmens, die in der Transplantationsmedizin und bei Infektions- und Autoimmunerkrankungen eingesetzt werden.

© transkript.de/MAK Foto: Lophius Biosciences

11.12.2013 Der Vorstand des Bionik-Kompetenznetzes e.V. (BIOKON) hat Prof. Dr. Antonia Kesel (Hochschule Bremen) zur neuen Vorsitzenden gewählt.

Zuvor hatte die Mitgliederversammlung die Leiterin des Studienganges Bionik für weitere vier Jahre als Vorstandsmitglied bestätigt. Ihr Stellvertreter ist der Geschäftsführer der baden-württembergischen Sachs engineering GmbH, Wolfgang Sachs. In dem gemeinnützigen Verein arbeiten Wissenschaftler eng mit Unternehmen zusammen, um biologische Konstruktions- und Entwicklungsprinzipien effektiv auf Materialien, Strukturen oder technische Verfahren zu übertragen. Zu den Aufgaben, die in den kommenden vier Jahren vor dem BIOKON e.V. liegen, zählen eine schnellere Überführung von wissenschaftlichen Entwicklungen in die Wirtschaft, die Verstärkung der europaweiten Vernetzung von Bionik-Experten sowie die Erschließung neuer Forschungs- und Kooperationsfelder. Wichtiger Schwerpunkt für den Verein bleibt auch die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses.

© transkript.de/MAK Foto: Hochschule Bremen

18.12.2013 Wolfgang Späth wurde von der Pro Generika-Mitgliederversammlung in seiner Funktion als Vorstandsvorsitzender bestätigt.

Späth (Vorstand Hexal AG, und Head Core Generics) wurde erstmals im Juni 2007 zum Vorsitzenden des Branchenverbandes der Generika- und Biosimilar-Unternehmen in Deutschland gewählt. Stellvertretender Verbandsvorsitzender und neu im Vorstand  ist Dr. Markus Leyck Dieken (Geschäftsführer TEVA ratiopharm Deutschland). Die neuen Beisitzer sind Thomas Korte (Geschäftsführer Fresenius Kabi Deutschland GmbH), Dr. Heike Streu (Geschäftsführerin Mylan dura GmbH) und Petra Sturm (Country Manager Hospira Deutschland). Im Amt bestätigt wurden Schatzmeisterin Sabine Radl (Director Commercial und Geschäftsführerin Zentiva Pharma GmbH/Winthrop Arzneimittel GmbH) und Beisitzerin Anne Demberg (Direktorin Strategisches Management / Gesundheitspolitik / Verbandspolitik der STADA Arzneimittel AG).

© transkript.de/MAK Foto: Pro Generika e.V.

17.12.2013 Ende November wurde Prof. Dr. Georg Lenz mit dem Preis der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften geehrt.

Die Auszeichnung wird jährlich für herausragende Forschungsergebnisse im Gebiet der Onkologie an junge Wissenschaftler vergeben. Das Preisgeld beträgt 10.000 Euro und wird von der Monika-Kutzner-Stiftung zur Verfügung gestellt. Lenz, Jahrgang 1973, studierte Humanmedizin in Erlangen-Nürnberg und in Berlin und promovierte 2003. Er begann als Assistenzarzt an der Ludwig-Maximilians-Universität München und ging 2005 als Postdoktorand an das National Cancer Institute in Bethesda (USA). 2009 wurde er Arbeitsgruppenleiter und 2012 übernahm er die Oberarzt-Position der Medizinischen Klinik mit Schwerpunkt Hämatologie, Onkologie und Tumorimmunologie an der Charité Universitätsmedizin Berlin. 2009 erfolgte die Berufung auf eine Juniorprofessur für Molekulare Pathogenese maligner Lymphome an der Charité. Lenz erforscht maligne Lymphome, bösartige Neubildungen des lymphatischen Systems. Er entwickelte unter anderem einen Überlebensprädiktor für Patienten, die mit einer ganz speziellen Kombinationstherapie behandelt wurden. Diese Ergebnisse ermöglichen es, bei der Stellung der Diagnose vorherzusagen, ob die momentane Standardtherapie erfolgreich sein wird – ein Schritt in die personalisierte Medizin der malignen Lymphome.

© transkript.de/MAK Foto: BBAW

09.12.2013 Dr. Xenia Boergen trat im November als Counsel in das Düsseldorfer Büro der Kanzlei Simmons & Simmons ein.

Boergen kommt von Miltenyi Biotec, wo sie die Rechtsabteilung und die Bereiche Arzneimittelrecht, Innovationen und Patente leitete. Nach dem Studium der Biochemie und Biotechnologie in London arbeitete sie am Institut für Genbiologische Forschung Berlin und an der Ludwig-Maximilians-Universität München im Bereich Molekularbiologie/Genetik. Es folgten das Studium der Rechtswissenschaften und die Promotion in Berlin. Boergen ist bereits der zweite Neuzugang im Bereich Life Sciences bei Simmons & Simmons. Im Herbst 2012 war Susanne Valluet dazugekommen, eine Expertin für Pharma- und Medizinprodukterecht.

© transkript.de/MAK Foto: Simmons & Simmons

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Angaben ohne Gewähr, Stand: 23.07.2014

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