Personalia

Japan-Preis 2017

Japan-Preis 2017

07.02.2017 - Nach zahlreichen renommierten Auszeichnungen für die Entwicklung der Gen-Schere CRISPR-Cas9 erhält die Molekularbiologin Emmanuelle Charpentier nun auch den diesjährigen Japanpreis.

Charpentier, seit Oktober 2015 Direktorin am Max-Plank-Institut für Infektionsbiologie in Berlin, wird gemeinsam mit ihrer Kollegin Jennifer Doudna (University of Berkeley) Mitte April im Nationaltheater von Tokio geehrt. Die CRISPR-Cas9-Methode zur Bearbeitung von genetischem Material gehört zu den bedeutendsten Entwicklungen in den vergangenen Jahren im Bereich der Molekularbiologie. Ihr Einsatz eröffnet neue Möglichkeiten für die Behandlung von Erbkrankheiten oder chronischen Erkrankungen wie Aids oder Krebs, aber auch in der Pflanzenzüchtung. Der Japan-Preis wird auch als Japanischer Nobelpreis bezeichnet. Er ist mit 50 Mio. JPY dotiert (etwa 412.000 Euro).

 © transkript.de/MaK Foto: Hallbauer & Fioretti

http://www.transkript.de/menschen/personalia/2017/emmanuelle-charpentier.html

10.01.2017 Daniel Vitt ist seit Anfang des Jahres neuer CEO der Immunic AG in Planegg-Martinsried.

 

Vitt war bis Ende 2016 Wissenschafts- und Entwicklungsvorstand der von ihm 1997 mitgegründeten 4SC AG. Ebenfalls von 4SC kommt Hella Kohlhof, dort zuletzt Leiterin der Produktentwicklung. Sie übernimmt die Position des Chief Scientific Officer. Beide kennen die Immunologie-Projekte gegen Morbus Crohn und Schuppenflechte gut, die Immunic im Sommer vergangenen Jahres von 4SC übernommen hatte und die nun bei dem erst im Frühjahr 2016 gegründeten Unternehmen vorangetrieben werden sollen. Außerdem wurde Thomas Taapken, ehemaliger CEO und CFO der Epigenomics AG  und seit Januar Finanzvorstand der Medigene AG, Aufsichtsratsvorsitzender von Immunic.

 © transkript.de/MaK Foto: 4SC AG

09.01.2017 In den kommenden zwei Jahren ist Gereon Fink neuer Präsident der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN).

 

Damit entschieden sich die Mitglieder der medizinisch-wissenschaftlichen Fachgesellschaft für einen international renommierten Experten. Fink (52) ist seit Mai 2005 Direktor des Instituts für Neurowissenschaften und Medizin am Forschungszentrum Jülich. Im August 2006 übernahm er die Leitung der Neurologie des Universitätsklinikums Köln. Mit der Entwicklung der Neurologie zu einer hochspezialisierten Schlüsseldisziplin in einer immer älter werdenden Gesellschaft muss sich auch die DGN wachsenden Herausforderungen stellen. Immer mehr Patienten erleiden Schlaganfälle oder erkranken an Demenz, Multipler Sklerose, Epilepsie oder Hirntumoren, bedürfen also einer neurologischen Behandlung. In seiner Amtszeit will Fink deshalb dazu beitragen, die Einheit des Faches zu bewahren, um eine gute umfassende Behandlung und Versorgung der betroffenen Patienten zu gewährleisten. Außerdem soll die DGN finanziell nachhaltig gesichert und der neurowissenschaftliche Nachwuchs in Deutschland gestärkt werden.

 © transkript.de/MaK Foto: Universität Köln

04.01.2017 Anfang Januar übernahm Martin Lohse das Amt des Vizepräsidenten der Gesellschaft Deutscher Naturforscher und Ärzte (GDNÄ).

 

Damit wurde er zugleich designierter Präsident der ältesten wissenschaftlichen Gesellschaft Deutschlands. Der Mediziner ist seit April 2016 Vorstandsvorsitzender und wissenschaftlicher Vorstand des Max-Delbrück-Centrums für molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft. Außerdem gehört er zum Vorstand des Berliner Instituts für Gesundheitsforschung. Ziel seiner Arbeit für die GDNÄ sind die Intensivierung des Dialogs mit der Öffentlichkeit und die weitere Stärkung des fachlichen persönlichen Austauschs zwischen Ärzten und Naturforschern – die Grundidee der GDNÄ, die vor 200 Jahren zur Gründung der Gesellschaft führte.

In seiner wissenschaftlichen Arbeit erforscht der Experte für Herz-Kreislauf-Erkrankungen die Mechanismen der zellulären Signalverarbeitung und Arzneimittelwirkungen an Rezeptoren. Dafür wurde er bereits mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Von 2003 bis 2008 gehörte Martin Lohse zum Nationalen Ethikrat. Außerdem gründete er drei Biotech-Unternehmen  – im Jahr 2000 die ProCorde GmbH, 2007 die CorImmun GmbH und 2012 die advanceCOR GmbH.

 © transkript.de/MaK Foto: GDNÄ

02.01.2017 Mitte Dezember wählte der Akademische Senat der Technischen Universität Hamburg den Biochemiker und Mikrobiologen Dieter Jahn zum neuen Präsidenten der Universität.

 

Damit übernimmt erstmals in der Geschichte der Universität ein Externer die Präsidentschaft in Hamburg.  Dieter Jahn, Jahrgang 1959, gilt als herausragender Forscher und erfahrener Hochschulmanager. Er ist seit Juli 2000 Professor für Mikrobiologie an der Technischen Universität Braunschweig und wird sein neues Amt in Hamburg voraussichtlich Anfang April 2017 antreten. Jahn studierte Biologie (1978 bis 1984) und promovierte bis 1987 am Institut für Molekularbiologie und Tumorforschung der Philipps-Universität Marburg. Nach einem Postdoc-Aufenthalt an der Universität Yale wurde er 1992 Hochschulassistent am Max-Planck-Institut für terrestrische Mikrobiologie und dem Laboratorium für Mikrobiologie der Philipps-Universität Marburg. 1996 wurde er auf eine Professur für Biochemie im Institut für Organische Chemie und Biochemie der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg berufen. Im Oktober 2012 wurde er Vizepräsident Forschung und Wissenschaftlicher Nachwuchs im Präsidium der Technischen Universität Braunschweig. Der 59-Jährige ist außerdem seit 2009 Sprecher des Braunschweiger Systembiologiezentrums BRICS und seit 2015 Vizepräsident der Vereinigung für Allgemeine und Angewandte Mikrobiologie (VAAM).

 © transkript.de/MaK Foto: TUBS

23.12.2016 Der RNA-Forscher und Infektionsbiologe Jörg Vogel gehört zu den zehn Wissenschaftlern, die in diesem Jahr mit dem Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis ausgezeichnet werden.

 

Vogel, Jahrgang 1967, gilt als einer der weltweit führenden Wissenschaftler auf dem Gebiet der RNA-Biologie. Er erforscht regulatorische RNA-Moleküle von bakteriellen Krankheitserregern, um deren Funktionsweise besser zu verstehen. Ziel ist es, neue Wege zur Bekämpfung dieser Erreger zu finden. Außerdem gehörte er zu den ersten Anwendern von Hochdurchsatz-Sequenzierungsverfahren für die RNA-Analyse, deren Weiterentwicklung er entscheidend prägte.

Jörg Vogel ist seit 2009 Direktor des Institutes für Molekulare Infektionsbiologie (IMIB) der Julius-Maximilians-Universität Würzburg und Sprecher des Zentrums für Infektionsforschung.  Außerdem ist er Gründungsdirektor des künftigen Helmholtz-Institutes für RNA-basierte Infektionsforschung an der Uni Würzburg. Vogel studierte Biochemie in Berlin und promovierte zum Thema des RNA-Spleißens in Pflanzen. Anschließend forschte er in Uppsala sowie Jerusalem und übernahm 2004 eine Forschungsgruppe am Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie in Berlin.

Der Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft ist der wichtigste Forschungsförderpreis in Deutschland. Er wird seit 1986 verliehen und ist in diesem Jahr mit 2,5 Mio. Euro pro Preisträger dotiert.

 © transkript.de/MaK Foto: IMIB

03.02.2017 Seit Anfang des Jahres ist Dr. Michael Mehler neuer CEO der leon nanodrugs GmbH in München und ihrer US-amerikanischen Tochtergesellschaft.

 

Er folgte auf Dr. Theron Odlaug, der  wie Anfang 2016 vereinbart worden war, in den Aufsichtsrat des Unternehmens wechselte. Mehler ist seit mehr als 25 Jahren in der Pharma- und Biotech-Branche aktiv und bringt umfangreiche Erfahrungen aus leitenden Funktionen in ganz unterschiedlichen Unternehmen mit. Nach dem Studium an der Technischen Universität in Darmstadt und seiner Promotion an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz begann er bei Merck/MSD und Novartis. Anschließend ging er 2003 für sechs Jahre zur Schweizer Actelion Pharmaceuticals. 2009 bis 2014 war er CEO bei der Riemser Arzneimittel AG, die 2012 von Axa Private Equity übernommen wurde. Zuletzt war Mehler CEO der SpePharm AG mit Sitz in Luzern.

 © transkript.de/MaK Foto: leon nanodrugs GmbH

15.02.2017 Dr. Matthias Baumann übernimmt ab Mai die Aufgaben des Chief Medical Officer bei der Berliner Mologen AG.

 

Er wird Mitglied des Vorstandes und verantwortet die Bereiche Forschung, präklinische und klinische Entwicklung, Zulassung sowie klinische Unternehmensstrategie. Bis zu seinem Wechsel zu Mologen ist Baumann in der gleichen Position für das Biotech-Unternehmen Noxxon Pharma tätig. Bevor er im Februar 2011 bei Noxxon begann, war Baumann Chief Scientific Officer bei der Focus Clinical Drug Development GmbH und davor in verschiedenen Forschungs- und Entwicklungspositionen bei Roche sowie Boehringer Mannheim.

 © transkript.de/MaK Foto: Noxxon AG

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