Personalia

Mologen bekommt neuen CMO

Mologen bekommt neuen CMO

15.02.2017 - Dr. Matthias Baumann übernimmt ab Mai die Aufgaben des Chief Medical Officer bei der Berliner Mologen AG.

Er wird Mitglied des Vorstandes und verantwortet die Bereiche Forschung, präklinische und klinische Entwicklung, Zulassung sowie klinische Unternehmensstrategie. Bis zu seinem Wechsel zu Mologen ist Baumann in der gleichen Position für das Biotech-Unternehmen Noxxon Pharma tätig. Bevor er im Februar 2011 bei Noxxon begann, war Baumann Chief Scientific Officer bei der Focus Clinical Drug Development GmbH und davor in verschiedenen Forschungs- und Entwicklungspositionen bei Roche sowie Boehringer Mannheim.

 © transkript.de/MaK Foto: Noxxon AG

http://www.transkript.de/menschen/personalia/2017/matthias-baumann.html

13.02.2017 Ende Januar erhielt Dr. Matthias Fischer den Förderpreis der Chica und Heinz Schaller-Stiftung.

 

Fischer leitet seit 2014 eine Forschungsgruppe am Max-Planck-Institut für medizinische Forschung in Heidelberg. Sein Arbeitsschwerpunkt liegt auf Virus-Wirt-Interaktionen bei eukaryotischen Einzellern. Dabei hat er sich auf Riesenviren spezialisiert, deren Partikel- und Genomgrößen die von einzelligen Organismen übertreffen können. Diese Riesenviren werden selbst von kleineren Viren parasitiert. Fischer untersucht, wie Riesenvirus, kleinerer Virus und die Wirtszelle miteinander agieren. Gemeinsam mit seinen Kollegen hatte er entdeckt, dass bestimmte Organismen mit dem kleineren Virus kooperieren, um sich vor dem Riesenvirus zu schützen.

Nach dem Studium der Biochemie in Bayreuth ging Fischer 2004 nach Vancouver (Kanada) und promovierte 2011 an der University of British Columbia im Fach Mikrobiologie. Im selben Jahr wechselte er als Postdoc an das Heidelberger Max-Planck-Institut für medizinische Forschung. Der Förderpreis der Chica und Heinz Schaller-Stiftung wird seit 2005 jährlich an exzellente Heidelberger Forscher vergeben. Er ist mit 100.000 Euro dotiert.

 © transkript.de/MaK Foto: Max-Planck-Institut für medizinische Forschung

09.02.2017 Prof. Dr. Robert Gütig veröffentlichte im März 2016 seine Forschungsergebnisse zu Lernvorgängen in neuronalen Netzen im Wissenschaftsmagazin Science und wird nun für die beste Veröffentlichung des Jahres geehrt.

 

Der Neurowissenschaftler, Jahrgang 1974, leitet seit 2011 eine Forschungsgruppe am Max-Planck-Institut für Experimentelle Medizin in Göttingen. Er hatte herausgefunden, wie Nervenzellen lernen, Sinnesreize mit Ereignissen zu verknüpfen, die noch bevorstehen, um dann der Situation entsprechend zu reagieren. Gütig nutzte dazu Computersimulationen und programmierte ein Netzwerk aus Nervenzellen, das wie ein biologischer Zellverband auf Reize reagiert und lernen kann, die Reize zu erkennen, die das künftige Ereignis vorhersagen. Dieses Lernschema kann aber nicht nur zur Erklärung neurobiologischer Prozesse herangezogen werden, sondern auch für die Entwicklung von Programmen zur computergestützten Spracherkennung. Außerdem stellt Gütigs prämierte Science-Veröffentlichung eine neue Lernarchitektur vor, durch die neuronale Netze auch Strukturen ihrer Umgebungsreize erkennen, wenn sie keine Rückmeldung erhalten. Der Newcomb-Cleveland-Preis der American Association for the Advancement of Science (AAAS) wird seit 1923 für herausragende wissenschaftliche Leistungen vergeben. Er ist mit 25.000 US-Dollar dotiert.

 © transkript.de/MaK Foto: Max-Planck-Institut für Experimentelle Medizin

01.02.2017 Mitte März erhält Dr. Volker Busskamp, Gruppenleiter an der Technischen Universität Dresden, den Paul Ehrlich und Ludwig Darmstaedter-Nachwuchspreis 2017.

 

Busskamp leitet seit 2014 eine Forschungsgruppe am DFG-Forschungszentrum für Regenerative Therapien Dresden (CRTD). Gemeinsam mit seinemTeam erforscht er die Informationsverarbeitung im menschlichen Gehirn, um auf diesem Weg Therapiemöglichkeiten für bisher unheilbare Krankheiten zu finden. Die Forscher verbinden dafür menschliche Nervenzellen, die sie aus induzierten Stammzellen differenzieren, zu künstlichen Schaltkreisen. Einer seiner Forschungsschwerpunkte war zuvor die angeborene Blindheit Retinitis pigmentosa. Dabei war es dem Biotechnologen und Neurowissenschaftler gelungen, die Sehkraft blinder Mäuse mittels Gentherapie teilweise wieder herzustellen. Das Verfahren befindet sich nun in der klinischen Erprobung. Außerdem entdeckte er zwei kurze RNA-Sequenzen, die die Lichtempfindlichkeit in den Sinneszellen der Netzhaut erhalten und ebenfalls für eine Therapie genutzt werden könnten. Busskamp studierte in Braunschweig Biotechnologie und promovierte in Neurowissenschaften am Friedrich-Miescher-Institut in Basel. Bevor er 2014 die Forschergruppe in Dresden übernahm, war er Postdoc an der Medical School in Boston (USA) und forschte auf dem Gebiet der Stammzellen und Systembiologie. Der Nachwuchspreis der Paul-Ehrlich-Stiftung ist mit 60.000 Euro dotiert.

 © transkript.de/MaK Foto: Sven Döring

30.01.2017 Im Februar wird Prof. Dr. Martina Brockmeier neue Vorsitzende des Wissenschaftsrates.

 

Damit ist sie seit der Gründung des wichtigsten wissenschaftspolitischen Beratungsgremiums in Deutschland im Jahr 1957 die zweite Frau in dieser Position. Die erste war Prof. Dr. Dagmar Schipanski, ehemalige Rektorin der TU Ilmenau und CDU-Politikerin. Brockmeier folgt auf den Erziehungswissenschaftler und Bildungsforscher Prof. Dr. Manfred Prenzel, der die Funktion seit Juli 2014 innehatte. Die Expertin für internationalen Agrarhandel und Welternährung lehrt und forscht an der Universität Hohenheim. Von 2012 bis 2014 leitete sie die Fakultät Agrarwissenschaften als Dekanin. In ihrer Arbeit als Vorsitzende des Wissenschaftsrates will Brockmeier eine effizientere Gestaltung des Begutachtungswesen im Wissenschaftsbetrieb erreichen, in das künftig auch jüngere Wissenschaftler stärker miteinbezogen werden sollen. Neben seiner Beratungstätigkeit für die Bundes- und Landesregierungen ist der Wissenschaftsrat gemeinsam mit der Deutschen Forschungsgemeinschaft für die Durchführung der Exzellenzstrategie zuständig.

 © transkript.de/MaK Foto: Uni Hohenheim/Alex Schwander

27.01.2017 Die Europäische Kommission hat Ingmar Hoerr Ende Januar in die High Level Group der Innovatoren berufen.

 

Damit gehört der Curevac-Gründer und -CEO zu den 15 namhaften europäischen Unternehmern, Vorständen und Investoren, die die Europäische Kommission im Rahmen von Horizon 2020 beraten werden. Ziel der High Level Group ist es, den Weg freizumachen für bahnbrechende, marktrelevante Innovationen. 469 Kandidaten hatten sich beworben. Die Auswahl der 15 Experten erfolgte unter verschiedensten Gesichtspunkten wie Erfahrung, besondere Kenntnisse, Alter, geographische Verteilung und Geschlecht.

 © transkript.de/MaK Foto: CureVac

25.01.2017 Arndt Schottelius wird Executive Vice President Research & Development der britischen Kymab Group Ltd.

 

Der promovierte Mediziner tritt seine neue Position voraussichtlich im Mai dieses Jahres an. Gegenwärtig ist er Entwicklungsvorstand der MorphoSys AG, diese Funktion übernimmt ab März Malte Peters. Bevor Schottelius 2008 bei dem Biotech-Unternehmen in Planegg begann, war er Medizinischer Direktor im Bereich Immunologie-Entwicklung bei Genentech (USA). Weitere Stationen waren die Berliner Schering AG und Berlex Biosciences in Richmond, Kalifornien. Vor seinem Wechsel in die pharmazeutische Industrie praktizierte Schottelius als Arzt im Bereich Gastroenterologie an der Charité-Universitätsmedizin in Berlin und forschte, unterstützt von einem Stipendium der Crohn`s & Colitis Foundation of America, an der University of North Carolina. Die Kymab Group in Cambridge (UK) ist spezialisiert auf humane monoklonale Antikörper.

 © transkript.de/MaK Foto: Kymab

23.01.2017 Kristina Sjöblom Nygren ist seit Anfang Januar neuer Chief Medical Officer, Head of Development und Mitglied des Executive Management der Schweizer Santhera Pharmaceuticals.

 

Sjöblom Nygren studierte Chemie und Biochemie und promovierte am Karolinska-Institut. Für ihre neue Aufgabe bringt sie umfangreiche Erfahrungen in der Medikamentenentwicklung mit, die sie unter anderem in der klinischen Entwicklung von Wyeth, AstraZeneca und Biovitrum sammelte. Zuletzt war sie Vizepräsidentin und Leiterin der klinischen Entwicklung bei Sobi. Die Suche nach einem neuen CMO und Entwicklungschef für Santhera war nötig geworden, weil Nick Coppard, der in den vergangenen Jahren diese Position innehatte, in den Ruhestand geht.

 © transkript.de/MaK Foto: Santhera

18.01.2017 Der Biochemiker Robert Phelps hat Anfang Januar die Geschäftsführung der Bayerischen Patentallianz GmbH übernommen.

 

Der promovierte Biochemiker kommt von der Lophius Biosciences GmbH, wo er seit Mai 2014 Geschäftsführer war. Bis zu seinem Wechsel zu dem Regensburger Biotech-Unternehmen im Jahr 2010, war er für verschiedene Pharma- und Biotechnologie-Unternehmen in den Bereichen Geschäftsentwicklung tätig, darunter Bavarian Nordic A/S, Patheon UK Ltd., Evotec AG, Hexal Gentech ForschungsGmbH und Suppremol. Bei der Bayerischen Patentallianz folgt er auf Peer Biskup, der das Unternehmen nach fast zehn Jahren verlassen hat.

 © transkript.de/MaK Foto: Lophius Biosciences

16.01.2017 Malte Peters folgt als Entwicklungsvorstand der Morphosys AG auf Arndt Schottelius.

 

Der promovierte Mediziner, Jahrgang 1962, bringt umfangreiche Erfahrungen in der früh- und spätklinischen Entwicklung mit. Er leitete zuletzt bei Sandoz International in Holzkirchen den Bereich Klinische Entwicklung Biopharmazeutika. Zuvor war er in verschiedenen Positionen für Novartis, die Micromet AG sowie die Merck KGaA tätig und lehrte Innere Medizin und Biochemie an der Universität in Mainz. Peters Vorgänger,  Arndt Schottelius, hat das Unternehmen nach acht Jahren mit unbekanntem Ziel verlassen.

 © transkript.de/MaK Foto: Morphosys

11.01.2017 Zu den Wissenschaftlern, die in diesem Jahr mit dem Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis ausgezeichnet werden, gehört auch Karl-Peter Hopfner vom Genzentrum der Ludwig-Maximilians-Universität München.

 

Hopfner erhält den wichtigsten Forschungsförderpreis Deutschlands, der mit 2,5 Mio Euro dotiert ist, für seine wegweisenden strukturbiologischen und genombiologischen Arbeiten auf dem Gebiet der DNA-Reparatur und der zellulären Erkennung fremder Nukleinsäuren. Mit Hilfe der Röntenkristallographie und der Kryo-Elektronenmikroskopie erforscht er die Reparaturmechanismen, die in körpereigenen Zellen Fehler in der Erbsubstanz beheben und damit zum Beispiel Krebserkrankungen verhindern. Seine Ergebnisse könnten die Basis für neue Krebsmedikamente werden. Für seine wissenschaftliche Arbeit wurde der Biologe bereits mehrfach ausgezeichnet, so unter anderem 2012 mit einem Advanced Grant des Europäischen Forschungsrates. Hopfner, Jahrgang 1968, studierte Biologie in Regensburg und St. Louis (USA) und promovierte an der Technischen Universität München in Biochemie. Es folgten Postdoc-Aufenthalte am MPI für Biochemie in München und am Scripps Research Institute in La Jolla. 2001 wurde er Professor am Genzentrum der LMU München, 2007 erhielt er einen Lehrstuhl und 2015 wurde er Direktor des Genzentrums.

 © transkript.de/MaK Foto: Jan Greune/LMU

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