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GAVI: 6,6 Mrd. Euro bis 2020
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Impfstoffe

GAVI: 6,6 Mrd. Euro bis 2020

28.01.2015 - Die Impfallianz GAVI hat ihre Geberkonferenz in Berlin erfolgreich abgeschlossen. Mit den eingeworbenen 6,6 Mrd. Euro sollen von 2016 bis 2020 Impfungen für etwa 300 Millionen Kinder bezahlt werden.

„Wir wollen, dass bis 2030 kein Kind unter fünf Jahren mehr an vermeidbaren Krankheiten stirbt", sagte Entwicklungshilfeminister Gerd Müller auf der Geberkonferenz für die Globale Impfallianz GAVI in Berlin. Um dieses Ziel zu erreichen setzt die öffentlich-private Partnerschaft GAVI auf Impfkampagnen in den ärmsten Ländern der Welt. 300 Millionen Kinder sollen in der Zeit von 2016 bis 2020 vor lebensbedrohlichen Krankheiten wie Gelbfieber, Masern oder Polio geschützt werden.

Die Bill und Melinda Gates-Stiftung, schon bisher größter Unterstützer von GAVI, stellt rund 1,5 Mrd. US-Dollar zur Verfügung. Die britische Regierung investiert rund 1,3 Mrd. Euro. Die Bundesrepublik Deutschland erhöhte ihre Finanzierungszusage zuletzt noch einmal von 500 Mio. Euro auf jetzt 600 Mio. Euro. Der höhere Beitrag gleicht auch die Währungsdifferenzen aus, die der derzeit schwache Euro im Vergleich zum US-Dollar aufweist. Insgesamt kamen bei der Geberkonferenz rund 6,6 Mrd. Euro zusammen. Zudem sagten zahlreiche Pharmafirmen zu, die Impfstoff-Preise auch für jene Länder nicht zu erhöhen, die in den nächsten Jahren das GAVI-Programm verlassen.

Im Vorfeld der Veranstaltung hatte die Organisation Ärzte ohne Grenzen Kritik an hohen Impfstoffpreisen geübt, insbesondere für die Pneumokokken-Impfung. Der US-Konzern Pfizer hat darauf offenbar reagiert und auf der Konferenz angekündigt, den Preis für seinen Pneumokokken-Konjugat-Impfstoff zu senken.

© transkript.de/bk

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Wirtschaftsstatistik

23.01.2015 Forschungskooperationen in den Life Sciences werden immer wichtiger. Während Chemie- und Pharmaindustrie die Ausgaben für interne Forschungsprojekte zurückfahren, wird mehr Geld für Kooperationen ausgegeben. Das belegt eine Erhebung des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft.

Grüne Woche

19.01.2015 Die Zukunft der Landwirtschaft liege in der Bioökonomie, hat Bundesagrarminister Christian Schmidt auf einem internationalen Gipfeltreffen in Berlin festgestellt. Wichtig sei allerdings der Vorrang für die Ernährungssicherung.

Grüne Gentechnik

14.01.2015 Das Europäische Parlament hat den Weg für eine nationale Entscheidung über den Anbau gentechnisch veränderter (gv) Pflanzen frei gemacht. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks pocht auf ein deutschlandweites Verbot.

Förderung

15.12.2014 Sachsen forciert die Vernetzung von Informationstechnik und Biotechnologie mit einer Kapitalspritze für neue Ideen. Über das EU-Projekt C3-Saxony bekommen nun 21 Firmen insgesamt 100.000 Euro.

Förderung

12.12.2014 Die deutsche Biotech-Branche hat sich in den EU-Wissensclustern InnoLife und RawMatTERS eine führende Rolle gesichert. Fördergelder in Millionenhöhe werden damit in deutsche Forschungseinrichtungen und Biotech-Firmen fließen.

Branchendaten

04.12.2014 Die Summe des in die Biotechnologie investierten Kapitals wächst kaum. Das belegen aktuelle Zahlen des Branchenverbands BIO Deutschland.

Auszeichnung

20.11.2014 Aus Lupinen hat ein Forscherteam einen proteinreichen Ersatz für tierische Lebensmittel entwickelt. Das Projekt wurde nun von Bundespräsident Joachim Gauck mit dem Deutschen Zukunftspreis 2014 ausgezeichnet.

Jubiläum

23.09.2014 Mit mehr als 200 Branchenvertretern und Politikern hat die BIO Deutschland am 22.09. ihren zehnten Geburtstag gefeiert. Neben Lobreden gab es jedoch auch Selbstkritik.

Forschungsförderung

10.09.2014 Ohne langfristige Finanzierungsmodelle für Omics- und IT-Infrastruktur wird Deutschland in den Lebenswissenschaften zurückfallen. Das ist das Fazit des ersten Zukunftsreports der Leopoldina.

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