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Sachsen vernetzt IT und Biotech
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Förderung

Sachsen vernetzt IT und Biotech

15.12.2014 - Sachsen forciert die Vernetzung von Informationstechnik und Biotechnologie mit einer Kapitalspritze für neue Ideen. Über das EU-Projekt C3-Saxony bekommen nun 21 Firmen insgesamt 100.000 Euro.

Die Innovationsschecks in Höhe von je 5.000 Euro werden Anfang 2015 nicht nur an Unternehmen, sondern auch an  Forschungseinrichtungen in Sachsen verschickt. Mit dem Geld sollen erste Kooperationen angebahnt, Beratung zu Schutzrechten finanziert, Marktanalysen durchgeführt und Messen besucht werden. C3-Saxony ist eines von sechs europäischen Projekten, die den „Cross-Innovation“-Ansatz in ihrer Heimatregion umzusetzen versuchen. Die Idee dahinter: Erfolgreiche Produkte entstehen oft an der Schnittstelle von Branchen und Technologieanwendungsfeldern. „Wir kooperieren hier insbesondere mit Health2Care aus Frankreich und Nano4Health aus Belgien“, erklärte Ramona Landgraf vom Silicon Saxony e.V. gegenüber |transkript. Wie die Sachsen konzentrieren sich auch jene beiden Cluster auf Mikroelektronik, Medizintechnik und personalisierte Medizin.

In den vergangenen sechs Monaten hatte C3-Saxony zur Einreichung von Ideen und Projekten aufgerufen, die sowohl Elemente aus den Informations- und Kommunikationstechnologien als auch den Biowissenschaften beinhalten. Mit dem Biosaxony e.V., dem Clustermanagement der Biotechnologie in Sachsen, war auch ein Life-Scienes-Spezialist in der Jury vertreten. Zusammen mit den weiteren Projektpartnern Silicon Saxony e.V., der Juniorprofessur Wissensarchitektur der TU Dresden und der Innovationsberatungsagentur AGIL GmbH Leipzig unter Leitung des Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr wurden die besten Einreichungen ausgewählt. Ursprünglich sollten 25 Projekte in den Genuss der Kapitalspritze kommen, doch die Jury befand nur 21 als förderungswürdig. Bewertet wurden unter anderem der Innovationsgrad, die Bedeutung des Vorschlages zur Lösung gesellschaftlicher Probleme und die Realisierbarkeit in den nächsten Jahren. Anfang Juli kommenden Jahres wird im Rahmen der Gala des Sächsischen Staatspreises für Innovation der „Sonderpreis Emerging Industries“ an die drei spannendsten Projekte von C3-Saxony verliehen. Diese können sich dann auf weitere 15.000 Euro (1. Platz), 7.000 Euro (2. Platz) und 3.000 Euro (3. Platz) freuen.

© transkript.de/ml

http://www.transkript.de/nachrichten/politik/2014-03/sachsen-vernetzt-it-und-biotech.html

Förderung

12.12.2014 Die deutsche Biotech-Branche hat sich in den EU-Wissensclustern InnoLife und RawMatTERS eine führende Rolle gesichert. Fördergelder in Millionenhöhe werden damit in deutsche Forschungseinrichtungen und Biotech-Firmen fließen.

Branchendaten

04.12.2014 Die Summe des in die Biotechnologie investierten Kapitals wächst kaum. Das belegen aktuelle Zahlen des Branchenverbands BIO Deutschland.

Auszeichnung

20.11.2014 Aus Lupinen hat ein Forscherteam einen proteinreichen Ersatz für tierische Lebensmittel entwickelt. Das Projekt wurde nun von Bundespräsident Joachim Gauck mit dem Deutschen Zukunftspreis 2014 ausgezeichnet.

Jubiläum

23.09.2014 Mit mehr als 200 Branchenvertretern und Politikern hat die BIO Deutschland am 22.09. ihren zehnten Geburtstag gefeiert. Neben Lobreden gab es jedoch auch Selbstkritik.

Forschungsförderung

10.09.2014 Ohne langfristige Finanzierungsmodelle für Omics- und IT-Infrastruktur wird Deutschland in den Lebenswissenschaften zurückfallen. Das ist das Fazit des ersten Zukunftsreports der Leopoldina.

Bioökonomie

18.08.2014 Vor einem Jahr beschloss die Landesregierung Baden-Württemberg das Forschungsprogramm Bioökonomie. So sollen die Weichen für eine stärkere Nutzung von nachwachsenden Rohstoffen gestellt werden. Die ersten der mit insgesamt 13 Mio. Euro geförderten Projekte sind nun gestartet.

Arzneisicherheit

14.08.2014 Deutschland ist immer stärker von Arzneifälschungen betroffen, stellt das Zollkriminalamt (ZKA) fest. In Österreich besteht das Problem nach Bekunden der Regierung nicht.

EU-Recht

01.08.2014 Mit einer Klage vor dem Europäischen Gericht (EuG) wollen 17 deutsche Pflanzenzucht-Unternehmen die EU-Verordnung zur Umsetzung des Nagoya-Protokolls zu Fall bringen.

Umfrage

28.07.2014 Beim Thema Grüne Gentechnik in Lebensmitteln überwiegen Ablehnung und Unwissenheit. In einer GfK-Umfrage unter 2.000 Teilnehmern konnte rund ein Drittel der Befragten mit dem Begriff „gentechnisch veränderte Lebensmittel“ nichts anfangen.

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