Politik

Fördermittel für Zeit nach dem Öl
Bild vergrößern

Bioökonomie

Fördermittel für Zeit nach dem Öl

18.08.2014 - Vor einem Jahr beschloss die Landesregierung Baden-Württemberg das Forschungsprogramm Bioökonomie. So sollen die Weichen für eine stärkere Nutzung von nachwachsenden Rohstoffen gestellt werden. Die ersten der mit insgesamt 13 Mio. Euro geförderten Projekte sind nun gestartet.

In drei großen Themenblöcken wurden der baden-württembergischen Landesregierung insgesamt 45 Projekte von externen Gutachtern zur Förderung empfohlen. Vor allem Projekte, die standortübergreifend und interdisziplinär angelegt sind, trafen auf Zustimmung. So stiege die Chance, Bundes- und EU-Mittel im Bereich der Bioökonomie einwerben zu können, betonte Ministerpräsident Winfried Kretschmann. Bis 2017 stehen zunächst 9 Mio. Euro bereit. Die verbleibenden Mittel, etwa 4 Mio. Euro, sind für die daran anschließende zweite Förderperiode reserviert. Sie soll – basierend auf einer Zwischenevaluation – im Jahr 2016 starten.

Das Förderprogramm basiert auf Empfehlungen, die ein von Baden-Württembergs Wissenschaftsministerin Theresia Bauer im Jahr 2012 einberufener Strategiekreis Bioökonomie erarbeitet hat. Neben drei großen Forschungsverbünden fördert das Land den Aufbau eines Kompetenznetzes zur Modellierung der Bioökonomie. Die Koordination liegt bei Harald Grethe vom Fachgebiet Agrar- und Ernährungspolitik an der Universität Hohenheim. Zudem wird ein „Graduiertenprogramm Bioökonomie“ eingerichtet, in dem 40 bis 60 Promovierende betreut werden. Im Forschungsverbund „Nachhaltige und flexible Wertschöpfungsketten für Biogas in Baden-Württemberg“ sollen Anlagen entwickelt werden, die nicht nur deutlich effizienter arbeiten als die bisherigen, sondern auch eine neue Funktion als Energiespeicher und bei der Verknüpfung von Strom- und Gasnetz übernehmen. Koordiniert wird das landesweite Forschungsnetzwerk, das insgesamt aus 13 Teilprojekten besteht, von Enno Bahrs, dem Leiter des Fachgebiets Landwirtschaftliche Betriebslehre an der Universität Hohenheim. Der Forschungsverbund „Lignozellulose – Wechsel zu einer alternativen Rohstoffplattform für neue Produkte und Materialien“ zielt auf die ganzheitliche Nutzung holzartiger Biomasse zur Herstellung chemischer Produkte und Energieträger. Das Anwendungsspektrum von Mikroalgen auf den Lebensmittel- und Futtermittelsektor zu erweitern, ist Ziel des dritten großen Forschungsverbundes „Integrierte Nutzung von Mikroalgen für die Ernährung“.

© transkript.de/bk

http://www.transkript.de/nachrichten/politik/2014-03/foerdermittel-fuer-zeit-nach-dem-oel.html

Arzneisicherheit

14.08.2014 Deutschland ist immer stärker von Arzneifälschungen betroffen, stellt das Zollkriminalamt (ZKA) fest. In Österreich besteht das Problem nach Bekunden der Regierung nicht.

EU-Recht

01.08.2014 Mit einer Klage vor dem Europäischen Gericht (EuG) wollen 17 deutsche Pflanzenzucht-Unternehmen die EU-Verordnung zur Umsetzung des Nagoya-Protokolls zu Fall bringen.

Umfrage

28.07.2014 Beim Thema Grüne Gentechnik in Lebensmitteln überwiegen Ablehnung und Unwissenheit. In einer GfK-Umfrage unter 2.000 Teilnehmern konnte rund ein Drittel der Befragten mit dem Begriff „gentechnisch veränderte Lebensmittel“ nichts anfangen.

Branchenfinanzierung

23.07.2014 Den Invest-Zuschuss für Wagniskapital ausbauen, einen Bürgerinnovationsfonds einführen und steuerliche Rahmenbedingungen verbessern – dies sind die Kernforderungen des Branchenverbandes BIO Deutschland, um die Finanzierungslage der Biotech-Industrie zu verbessern.

GVO-Zulassung

15.07.2014 Die Bundesregierung bereitet eine Novelle des Gentechnikrechts vor. Die Eckpunkte für die Gesetzesänderung sollen noch in diesem Jahr festgelegt werden.

Pflanzenforschung

04.07.2014 Nur mit neuen Forschungsansätzen in der Pflanzenforschung lässt sich der weltweit steigende Bedarf an biobasierten Rohstoffen decken, heißt es vom Bioökonomierat.

Krankenversicherung

20.06.2014 Die Finanzierungssituation der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) sorgt für Streit zwischen dem Bundesverband der pharmazeutischen Industrie und Kassenvertretern.

GVO-Zulassung

16.06.2014 Eine Neuregelung des Zulassungsverfahrens für gentechnisch veränderte Pflanzen erlaubt EU-Mitgliedsstaaten künftig, nationale Anbauverbote zu erlassen. Kritiker warnen nun vor steigenden Zulassungszahlen.

Bioökonomie

05.06.2014 In Berlin hat die größte nationale Bioökonomie-Veranstaltung stattgefunden. Auf der Halbzeitkonferenz bekannten sich Regierungsvertreter zum Bioökonomie-Standort Deutschland und sagten weitere Investitionen zu.

© 2007-2014 BIOCOM

http://www.transkript.de/nachrichten/politik.html

Kurszettel

Alle Kurse

TOP

  • SANTHERA74.95 CHF10.30%
  • BIOTEST80.50 EUR6.83%
  • WILEX2.22 EUR5.71%

FLOP

  • 4SC1.20 EUR-6.25%
  • VITA 343.78 EUR-2.83%
  • EPIGENOMICS3.12 EUR-2.50%

TOP

  • WILEX2.22 EUR177.5%
  • MAGFORCE6.50 EUR17.1%
  • SANTHERA74.95 CHF10.2%

FLOP

  • VITA 343.78 EUR-24.6%
  • MOLOGEN7.80 EUR-19.3%
  • PAION2.40 EUR-17.2%

TOP

  • SANTHERA74.95 CHF3647.5%
  • CO.DON2.50 EUR212.5%
  • PAION2.40 EUR182.4%

FLOP

  • CYTOS0.27 CHF-93.3%
  • MEDIGENE4.60 EUR-67.7%
  • THERAMETRICS0.08 CHF-46.7%

Angaben ohne Gewähr, Stand: 19.08.2014

Aktuelle Ausgabe

Alle Ausgaben

Nachrichten

Wirtschaft

Produkt-Highlight

Produkte