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Bioökonomierat: Neue Experten
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Bioökonomierat: Neue Experten

28.08.2012 - Mit zahlreichen neuen Mitgliedern startet der Bioökonomierat in die zweite Arbeitsphase. Noch vor der konstituierenden Sitzung wurde Kritik laut.

Seit 2009 berät der Bioökonomierat die Bundesregierung auf dem Weg in eine biobasierte Wirtschaft. Nachdem die erste Arbeitsphase abgelaufen war, geht nun ein Gremium mit teilweise neuer Besetzung an den Start. Am 24. August gab das Bundesforschungsministerium bekannt, welche hochkarätigen Experten dem Rat in Zukunft angehören sollen.

Dem 18-köpfigen Komitee gehören in der zweiten Arbeitsphase mehrere Vertreter von  Biotechnologie-Unternehmen an. Neben Holger Zinke (Brain AG), der Gründungsmitglied des Rates ist, werden erstmals auch Léon Broers (KWS Saat AG) und Christine Lang (Organobalance GmbH) in dem Gremium mitarbeiten. Wiltrud Treffenfeldt vom Chemieunternehmen Dow Europe GmbH wurde ebenfalls für eine zweite Amtszeit berufen. Neben wissenschaftlichen Empfehlungen zur Umsetzung der Bioökonomie-Forschungsstrategie der Bundesregierung sollen in dem Gremium auch verstärkt die sozio-ökonomischen Aspekte der Bioökonomie beleuchtet werden, kündigte das BMBF an. Die dafür notwendige Expertise stellen unter anderem Renate Köcher (Institut für Demoskopie Allensbach), Regina Birner (Universität Hohenheim) sowie Lucia A. Reisch, (Copenhagen Business School) zur Verfügung, die ebenfalls neu in den Rat berufen wurden.

Der Bund der Pflanzenzüchter BDP ist skeptisch: „Trotz klarer Aussagen zur Stärkung der interdisziplinären Forschung und der Fokussierung auf inhaltliche Missionen, gibt es keine erkennbaren Fortschritte im Bereich der Bioökonomieforschung. Diese Entwicklung irritiert uns umso mehr, als dass die Pflanzenzüchtung bereits vor über einem Jahr vom Bioökonomierat als prioritäres Forschungsthema identifiziert wurde“, kritisiert BDP-Geschäftsführer Carl-Stephan Schäfer. Projekte zur Pflanzenzüchtung würden bei den Ausschreibungen im Rahmen der Nationalen Forschungsstrategie Bioökonomie 2030 nicht berücksichtigt.

Die Geschäftsstelle des Bioökonomierates wurde im Rahmen einer europaweiten Ausschreibung neu vergeben. Sie wird künftig von der BIOCOM AG in Berlin betrieben werden, in deren Verlag auch |transkript erscheint.

http://www.transkript.de/nachrichten/politik/2012-03/biooekonomierat-neue-experten.html

Gentechnik

11.08.2016 In den vergangenen Jahren hat sich die Zahl der Versuche mit gentechnisch veränderten Tieren fast verdreifacht, berichtet der Verband Testbiotech.

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09.08.2016 Nach dem Fund von nicht zugelassenen gentechnisch veränderten Weizenpflanzen im US-amerikanischen Bundesstaat Washington prüft das deutsche Landwirtschaftsministerium ein Importverbot.

Bioökonomie

30.06.2016 Der hessische Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir hat die Auftaktveranstaltung zur Workshopreihe „Bioökonomie in Hessen“ genutzt, um dem Industriezweig den Rücken zu stärken.

Internationalisierung

21.06.2016 Die Zusammenarbeit regionaler Cluster und Netzwerke mit internationalen Partnern soll nach Wunsch des Bundesforschungsministeriums verbessert werden. Von den im Juni vergebenen Fördergeldern profitieren unter anderem ein bayrisches Biomedizin- und ein sachsen-anhaltinisches Biomasse-Vorhaben.

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13.05.2016 Das Wiederzulassungsverfahren für das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat vergiftet die Stimmung zwischen den Koalitionspartnern CDU/CSU und SPD.

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Grüne Gentechnik

08.04.2016 Eine Bund-Länderkommission hat sich weitgehend auf einen Kompromiss geeinigt, wie sich die europäischen Vorgaben zum Opt-out beim Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen auf nationaler Ebene umsetzen lassen.

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09.03.2016 Die ursprünglich für Mitte März geplante Entscheidung über eine Verlängerung der Zulassung für das Pflanzenschutzmittel Glyphosat ist vertagt worden.

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Angaben ohne Gewähr, Stand: 25.08.2016

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