Politik

Cornelia Yzer in den Berliner Senat
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Rückkehr

Cornelia Yzer in den Berliner Senat

13.09.2012 - Zurück zu den Wurzeln: Die ehemalige Pharmalobbyistin Cornelia Yzer soll als Berliner Senatorin für Wirtschaft in die Politik zurückkehren.

Die 51-jährige Juristin hatte zuvor von 1997 bis 2011 den Verband forschender Pharmaunternehmen (vfa) als Hauptgeschäftsführerin geführt. Sie ersetzt nun Sybille von Obernitz, die vor wenigen Tagen im Streit um die Besetzung des Berliner Messe-Chef-Postens um ihre Entlassung gebeten hatte. Aufkeimende Kritik an dem Seitenwechsel zwischen Politik und Wirtschaft wies Yzer zurück und sagte, sie habe Seitenwechsel – von der Politik in die Wirtschaft und zurück – immer richtig gefunden. Gegen „klare Interessenvertretung“ habe sie nichts. Sie verfüge über Erfahrung, wenn sie „auf staatlicher Seite“ mit Lobbyisten zu tun habe. Auch CDU-Fraktionschef Frank Henkel stellte sich vor die neue Senatorin:  „Ich kann keinen Nachteil erkennen, wenn man Erfolge in Wirtschaft und Politik sammelt." „Die Wahl passt zur Gesundheitsstadt Berlin und ist ein Bekenntnis zum Wissenschaftsstandort“, so Karl Max Einhäupl, Vorstandsvorsitzender der Charité gegenüber dem Tagesspiegel. „Die Berufung von Frau Yzer ist eine sehr gute Wahl“, findet Detlev Ganten, Chef der Stiftung Charité. Yzer arbeitete von 1989 bis 1992 in leitenden Positionen im Umwelt- und Personalbereich der Bayer AG in Leverkusen, wechselte  aber schnell in die Politik. Sie zog von 1990 bis 1998 für die CDU in den Bundestag ein und wurde dann Parlamentarische Staatssekretärin für Frauen und Jugend unter der damaligen Ministerin Angela Merkel und in gleicher Position im Forschungsministerium unter Heinz Riesenhuber.

http://www.transkript.de/nachrichten/politik/2012-03/cornelia-yzer-neue-wirtschaftssenatorin.html

Grüne Biotechnologie

28.04.2016 Das Verfahren, um die EU-Zulassung für Glyphosat zu verlängern, ist noch nicht abgeschlossen, da machen Umweltverbände schon eine neue Front auf. Sie haben Hersteller Monsanto sowie Behördenvertreter wegen Betruges angezeigt.

Grüne Gentechnik

08.04.2016 Eine Bund-Länderkommission hat sich weitgehend auf einen Kompromiss geeinigt, wie sich die europäischen Vorgaben zum Opt-out beim Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen auf nationaler Ebene umsetzen lassen.

Künstliche Befruchtung

23.03.2016 Der deutsche Ethikrat sieht Handlungsbedarf beim Embryonenschutz. Bisher können Elternpaare nach einer Kinderwunschbehandlung überzählige Embryonen spenden. Durch eine Gesetzeslücke läuft das Verfahren aber in einer rechtlichen Grauzone ab.

Pflanzenschutz

09.03.2016 Die ursprünglich für Mitte März geplante Entscheidung über eine Verlängerung der Zulassung für das Pflanzenschutzmittel Glyphosat ist vertagt worden.

Pflanzenschutz

07.03.2016 Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) gibt angesichts der jüngst wieder angefachten Diskussionen um das Herbizid Glyphosat Entwarnung. Eine gesundheitliche Gefahr gehe von den Rückständen, die zuletzt in Urin oder Bier nachgewiesen wurden, nicht aus.

Bioökonomie

27.01.2016 In diesem Jahr fördert das Bundeslandwirtschaftsministerium über die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe Forschungsarbeiten zu erneuerbaren Ressourcen mit insgesamt 61 Mio. Euro.

Global Bioeconomy Summit

27.11.2015 700 Experten aus 82 Nationen haben am ersten Global Bioeconomy Summit in Berlin teilgenommen. In einem Abschlusscommuniqé verständigten sie sich darauf, die Bioökonomie in die nachhaltige Entwicklung und den Kampf gegen den Klimawandel einzubinden.

Gesundheitspolitik

13.10.2015 Rund 1.000 Fachbesucher aus aller Welt haben sich vom 11. Bis zum 13. Oktober in Berlin zum World Health Summit getroffen, um über Themen wie antibiotikaresistente Keime, digitale Gesundheit, Big Data und die internationale Gesundheitspolitik zu sprechen.

Gesetzliche Krankenversicherung

07.09.2015 Die gesetzliche Krankenversicherung hat das erste Halbjahr 2015 mit einem nahezu ausgeglichenen Ergebnis abgeschlossen. Beim Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie weckt das Begehrlichkeiten.

Forschungspolitik

01.08.2015 Eine Mehrheit der Deutschen bescheinigt der Forschung einen großen wirtschaftlichen Nutzen. Dies geht aus dem Wissenschaftsbarometer 2015 hervor, einer repräsentativen Umfrage der Initiative Wissenschaft im Dialog (WiD).

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