Politik

Kaum gv-Spuren in Importgetreide
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Grüne Gentechnik

Kaum gv-Spuren in Importgetreide

16.08.2012 - Bei Kontrollen an importierten Lebens- und Futtermitteln werden nur selten Spuren von nicht zugelassenen gentechnisch veränderten Organismen gefunden.

Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine kleine Anfrage der Grünen-Fraktion im Bundestag hervor. Demnach wurden in den vergangenen fünf Jahren in 105 Fällen gv-Spuren festgestellt, was knapp ein Drittel aller EU-weit gemeldeten Funde ausmacht. Die Funde von gv-Spuren in Lebensmitteln, die nach Deutschland importiert wurden, haben nach einem Höchststand 2009 erheblich abgenommen. Damals 2009 hatten Funde in Leinsaat-Importen aus Kanada die Statistik in die Höhe getrieben. 2012 wurden in drei Fällen gv-Spuren in Papayas und in weiteren drei Fällen gv-Spuren in Reis und Reisprodukten nachgewiesen.

Im Einzelfall beträgt die Menge der beanstandeten Lebensmittel laut Bundesregierung „mehrere Tonnen“. Dem stehen 4,5 Millionen Tonnen an Sojaprodukten und eine halbe Million Tonnen Reis gegenüber, die Deutschland jährlich einführt. Funde von gv-Spuren führten in Deutschland „zu Grenzzurückweisungen der gesamten Charge oder zur sofortigen Rücknahme des Produktes vom Markt“, so die Antwort der Bundesregierung, die jedoch nicht über genaue Zahlen zur Menge zurückgeschickter Schiffsladungen und vernichteter Lebensmittel verfügt.

Hintergrund der Grünen-Anfrage sind die Bestrebungen von EU-Verbraucherschutzkommissar John Dalli, die Nulltoleranz für nicht zugelassene GVO auch bei Lebensmitteln zu lockern. Als Begründung dafür wird die Tatsache genannt, dass Spuren von gv-Organismen sehr häufig in Lebensmitteln vorkämen und so einwandfreie Lebensmittel in großer Menge vernichtet werden müssten.

http://www.transkript.de/nachrichten/politik/2012-03/kaum-gv-spuren-in-importgetreide.html

Gentechnik

11.08.2016 In den vergangenen Jahren hat sich die Zahl der Versuche mit gentechnisch veränderten Tieren fast verdreifacht, berichtet der Verband Testbiotech.

Grüne Gentechnik

09.08.2016 Nach dem Fund von nicht zugelassenen gentechnisch veränderten Weizenpflanzen im US-amerikanischen Bundesstaat Washington prüft das deutsche Landwirtschaftsministerium ein Importverbot.

Bioökonomie

30.06.2016 Der hessische Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir hat die Auftaktveranstaltung zur Workshopreihe „Bioökonomie in Hessen“ genutzt, um dem Industriezweig den Rücken zu stärken.

Internationalisierung

21.06.2016 Die Zusammenarbeit regionaler Cluster und Netzwerke mit internationalen Partnern soll nach Wunsch des Bundesforschungsministeriums verbessert werden. Von den im Juni vergebenen Fördergeldern profitieren unter anderem ein bayrisches Biomedizin- und ein sachsen-anhaltinisches Biomasse-Vorhaben.

Bundestag

13.05.2016 Das Wiederzulassungsverfahren für das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat vergiftet die Stimmung zwischen den Koalitionspartnern CDU/CSU und SPD.

Grüne Biotechnologie

28.04.2016 Das Verfahren, um die EU-Zulassung für Glyphosat zu verlängern, ist noch nicht abgeschlossen, da machen Umweltverbände schon eine neue Front auf. Sie haben Hersteller Monsanto sowie Behördenvertreter wegen Betruges angezeigt.

Grüne Gentechnik

08.04.2016 Eine Bund-Länderkommission hat sich weitgehend auf einen Kompromiss geeinigt, wie sich die europäischen Vorgaben zum Opt-out beim Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen auf nationaler Ebene umsetzen lassen.

Künstliche Befruchtung

23.03.2016 Der deutsche Ethikrat sieht Handlungsbedarf beim Embryonenschutz. Bisher können Elternpaare nach einer Kinderwunschbehandlung überzählige Embryonen spenden. Durch eine Gesetzeslücke läuft das Verfahren aber in einer rechtlichen Grauzone ab.

Pflanzenschutz

09.03.2016 Die ursprünglich für Mitte März geplante Entscheidung über eine Verlängerung der Zulassung für das Pflanzenschutzmittel Glyphosat ist vertagt worden.

Pflanzenschutz

07.03.2016 Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) gibt angesichts der jüngst wieder angefachten Diskussionen um das Herbizid Glyphosat Entwarnung. Eine gesundheitliche Gefahr gehe von den Rückständen, die zuletzt in Urin oder Bier nachgewiesen wurden, nicht aus.

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Angaben ohne Gewähr, Stand: 23.08.2016

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