Politik

Aids-Konferenz: Neue Hoffnung
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Welt-Aids-Konferenz

Aids-Konferenz: Neue Hoffnung

24.07.2012 - Zur Eröffnung der 16. Welt-Aids-Konferenz in Washington geben sich Experten zuversichtlich. Die Forscher diskutieren inzwischen einen Fahrplan, der zur Heilung der Krankheit führen soll.

Schon das Motto „Gemeinsam das Blatt wenden“ macht klar: Trotz der auch zu vernehmenden kritischen Stimmen herrscht unter den 25.000 Teilnehmern ein großer Optimismus, im Kampf gegen HIV und Aids Fortschritte erzielen zu können. „Wir können Aids jetzt als etwas betrachten, das wir wirklich kontrollieren können“, sagte Weltbank-Präsident Jim Yong Kim bei der offiziellen Eröffnungsfeier. Unter dem Motto „Towards an HIV Cure“ veröffentlichte ein internationales Forschergremium einen Zeitplan zu den wissenschaftlichen Herausforderungen, die es zu meistern gilt, um eine Heilung von Aids zu ermöglichen. „Heute ist der erste Schritt getan", sagte HIV-Entdeckerin Françoise Barré-Sinoussi vom Institut Pasteur Paris, eine der Vorsitzenden des Gremiums. Zunächst gilt es laut Plan, die latenten HI-Viren zu bekämpfen, die in den verschiedenen Kompartimenten des Körpers schlummern, und daher nicht von antiretroviralen Medikamenten erreicht werden.

Besonders in den Bereichen Impfung und Prävention sind Experten zufolge in jüngster Zeit große Fortschritte erzielt worden. Sorgen bereiten aber die zunehmende Resistenz gegen HIV-Medikamente und steigende Infektionszahlen in einigen Regionen der Welt. Themen der Konferenz werden daher vor allem die Finanzierung der Behandlung und Vorbeugung von HIV sowie neue Ergebnisse der Forschung sein. UNAIDS-Leiter Michel Sidibé berichtete während der Eröffnungszeremonie, es fehlten jährlich rund 5,8 Mrd. Euro im Kampf gegen HIV. „Diese Finanzierungslücke kostet Menschenleben. Dies ist keine Zeit für Isolationismus – es ist eine Zeit für Zusammenhalt“, appellierte Sidibé an die Konferenzteilnehmer.

http://www.transkript.de/nachrichten/politik/2012-03/welt-aids-konferenz-neue-hoffnung.html

Branchenstatistik

22.04.2015 Ob Umsatz, Mitarbeiter oder Finanzierung – in der deutschen Biotech-Branche stehen die Zeichen in allen Bereichen auf Wachstum.

Gentechnikrecht

13.04.2015 Eine Gruppe von Umweltverbänden hat eine Entscheidung des Bundesamts für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) angegriffen, derzufolge eine mittels Genome Editing hergestellte Rapssorte nicht unter das Gentechnikrecht fällt.

Forschungsförderung

27.02.2015 Die Investitionen in Forschung und Entwicklung in der Industrie stagnieren neuen Studien zufolge, gerade kleine und mittlere Unternehmen sparen. Für die Biotechnologie setzt der Branchenverband BIO Deutschland auf bessere Rahmenbedingungen.

Nutzenbewertung

18.02.2015 Ob Ärzte eine bestimmte Arznei verordnen, hängt offenbar nicht von ihrem Zusatznutzen ab. Zu diesem Ergebnis kommt ein von der Krankenkasse DAK beauftragter Report.

Arzneimarkt

16.02.2015 Der Markt für biotechnologisch hergestellte Arzneimittel müsse von der Bundesregierung weiter geöffnet werden, fordert der Pharmaverband Pro Generika.

Impfstoffe

28.01.2015 Die Impfallianz GAVI hat ihre Geberkonferenz in Berlin erfolgreich abgeschlossen. Mit den eingeworbenen 6,6 Mrd. Euro sollen von 2016 bis 2020 Impfungen für etwa 300 Millionen Kinder bezahlt werden.

Wirtschaftsstatistik

23.01.2015 Forschungskooperationen in den Life Sciences werden immer wichtiger. Während Chemie- und Pharmaindustrie die Ausgaben für interne Forschungsprojekte zurückfahren, wird mehr Geld für Kooperationen ausgegeben. Das belegt eine Erhebung des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft.

Grüne Woche

19.01.2015 Die Zukunft der Landwirtschaft liege in der Bioökonomie, hat Bundesagrarminister Christian Schmidt auf einem internationalen Gipfeltreffen in Berlin festgestellt. Wichtig sei allerdings der Vorrang für die Ernährungssicherung.

Grüne Gentechnik

14.01.2015 Das Europäische Parlament hat den Weg für eine nationale Entscheidung über den Anbau gentechnisch veränderter (gv) Pflanzen frei gemacht. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks pocht auf ein deutschlandweites Verbot.

Förderung

15.12.2014 Sachsen forciert die Vernetzung von Informationstechnik und Biotechnologie mit einer Kapitalspritze für neue Ideen. Über das EU-Projekt C3-Saxony bekommen nun 21 Firmen insgesamt 100.000 Euro.

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