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Wirtschaft: 69 Mrd. Euro für F&E
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Wirtschaftsstatistik

Wirtschaft: 69 Mrd. Euro für F&E

23.01.2015 - Forschungskooperationen in den Life Sciences werden immer wichtiger. Während Chemie- und Pharmaindustrie die Ausgaben für interne Forschungsprojekte zurückfahren, wird mehr Geld für Kooperationen ausgegeben. Das belegt eine Erhebung des Stifterverbands für die Deutsche Wissenschaft.

Biotechnologische Projekte dürften in der jährlich vom Stifterverband erhobenen Forschungsstatistik vor allem als Teil der Chemie- beziehungsweise Pharmaindustrie erfasst werden. In beiden Sektoren wurde 2013 verstärkt in externe Kooperationen investiert, während Ausgaben für interne Projekte gekürzt wurden. So gaben die Chemieunternehmen im Vergleich zum Vorjahr rund 4% weniger für interne Forschungsprojekte aus – insgesamt rund 3,37 Mrd. Euro (2012: 3,50 Mr. Euro). Dafür wurde die Auftragsforschung von 480 Mio. Euro auf 562 Mio. Euro (+17%) aufgestockt. Pharmaunternehmen wandten 2013 insgesamt 4,08 Mrd. Euro für interne Projekte auf (-0,4%, 2012: 4,09 Mrd. Euro). In Kooperationen mit externen Partnern flossen hingegen 1,99 Mrd. Euro (+18,6%, 2012: 1,68 Mrd. Euro)

Über alle Wirtschaftssektoren hinweg wurde vor allem in interne Forschungsprojekte investiert: Rund 53,6 Mrd. Euro leiteten deutsche Unternehmen 2013 in die In-House-Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen. Für externe Forschungsaufträge wandten sie weitere 14,9 Mrd. Euro auf.

Für die Zukunft sind viele der 24.500 befragten Unternehmen optimistisch. Sie erwarten, dass sich die internen F&E-Aufwendungen von 2013 auf 2014 um 4,6% erhöhen werden. Die Unternehmen in der Chemieindustrie erwarten ein Plus von 5,1%, die Pharmafirmen rechnen mit einem Zuwachs von 4,1%.

Der Anteil des Bruttoinlandsproduktes (BIP), der für Forschung und Entwicklung eingesetzt wird, ist aufgrund der internationalen Umstellung der Berechnungsmethodik des BIP mit den Vorjahren nicht vergleichbar. Er liegt für das Jahr 2013 nach vorläufigen Berechnungen bei 2,85%. Das ist zwar weniger als die in der EU vereinbarten Zielvorgabe von 3,0%, jedoch mehr als der derzeit erreichten EU-Durchschnitt von 2,02%.

© transkript.de/bk

http://www.transkript.de/nachrichten/politik/2015-01/wirtschaft-69-mrd-euro-fuer-fe.html

Grüne Woche

19.01.2015 Die Zukunft der Landwirtschaft liege in der Bioökonomie, hat Bundesagrarminister Christian Schmidt auf einem internationalen Gipfeltreffen in Berlin festgestellt. Wichtig sei allerdings der Vorrang für die Ernährungssicherung.

Grüne Gentechnik

14.01.2015 Das Europäische Parlament hat den Weg für eine nationale Entscheidung über den Anbau gentechnisch veränderter (gv) Pflanzen frei gemacht. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks pocht auf ein deutschlandweites Verbot.

Förderung

15.12.2014 Sachsen forciert die Vernetzung von Informationstechnik und Biotechnologie mit einer Kapitalspritze für neue Ideen. Über das EU-Projekt C3-Saxony bekommen nun 21 Firmen insgesamt 100.000 Euro.

Förderung

12.12.2014 Die deutsche Biotech-Branche hat sich in den EU-Wissensclustern InnoLife und RawMatTERS eine führende Rolle gesichert. Fördergelder in Millionenhöhe werden damit in deutsche Forschungseinrichtungen und Biotech-Firmen fließen.

Branchendaten

04.12.2014 Die Summe des in die Biotechnologie investierten Kapitals wächst kaum. Das belegen aktuelle Zahlen des Branchenverbands BIO Deutschland.

Auszeichnung

20.11.2014 Aus Lupinen hat ein Forscherteam einen proteinreichen Ersatz für tierische Lebensmittel entwickelt. Das Projekt wurde nun von Bundespräsident Joachim Gauck mit dem Deutschen Zukunftspreis 2014 ausgezeichnet.

Jubiläum

23.09.2014 Mit mehr als 200 Branchenvertretern und Politikern hat die BIO Deutschland am 22.09. ihren zehnten Geburtstag gefeiert. Neben Lobreden gab es jedoch auch Selbstkritik.

Forschungsförderung

10.09.2014 Ohne langfristige Finanzierungsmodelle für Omics- und IT-Infrastruktur wird Deutschland in den Lebenswissenschaften zurückfallen. Das ist das Fazit des ersten Zukunftsreports der Leopoldina.

Bioökonomie

18.08.2014 Vor einem Jahr beschloss die Landesregierung Baden-Württemberg das Forschungsprogramm Bioökonomie. So sollen die Weichen für eine stärkere Nutzung von nachwachsenden Rohstoffen gestellt werden. Die ersten der mit insgesamt 13 Mio. Euro geförderten Projekte sind nun gestartet.

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http://www.transkript.de/nachrichten/politik/pos/2.html

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