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BASF zieht Pflanzen-Biotechnologie aus Europa ab
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BASF zieht Pflanzen-Biotechnologie aus Europa ab

17.01.2012 - Die BASF schließt einen großen Teil ihrer Forschungs- und Entwicklungsstandorte in der Pflanzenbiotechnologie in Europa. Zudem werden keine Produkte mehr für den heimischen Markt entwickelt.

Damit zieht der Chemie- und Agrokonzern Konsequenzen aus der anhaltend schlechten Akzeptanz der Pflanzenbiotechnologie in Europa. Die weltweiten Aktivitäten werden zukünftig nicht mehr in Limburgerhof, sondern in Raleigh, North Carolina, koordiniert. Von den rund 70 Mitarbeitern in der ehemaligen Zentrale behalten lediglich 11 ihren Job. Auch für 57 Mitarbeiter in Gatersleben sind die Restrukturierungsmaßnahmen eine schlechte Nachricht. Der Standort in Sachsen-Anhalt wird komplett geschlossen. In den kommenden zwei Jahren sollen insgesamt 78 Stellen in der Pflanzenbiotechnologie abgebaut werden. Davon sind auch sechs Angestellte im schwedischen Svalöv betroffen. Den weiter beschäftigten Mitarbeitern werden Positionen im neuen Hauptquartier in Raleigh oder in den verbleibenden europäischen Biotech-Standorten in Berlin und Ghent (Belgien) angeboten. Sie sollen damit gestärkt werden. „Wir sind davon überzeugt, dass die Pflanzenbiotechnologie eine Schlüsseltechnik für das 21. Jahrhundert ist. Allerdings genießt sie bei Politikern, Landwirten und Konsumenten in weiten Teilen Europas keine Akzeptanz. Daher ist es wirtschaftlich nicht sinnvoll, allein für diese Märkte Produkte zu entwickeln“, sagt Stefan Marcinowski, Vorstandsmitglied der BASF. Betroffen davon sind vor allem die Stärkekartoffeln Amflora, Fortuna und Modena, deren Weiterentwicklung und Vermarktung eingestellt wird. Bereits begonnene Zulassungsverfahren würden jedoch weiter verfolgt. Zukünftig wird sich die BASF auf die attraktiven Märkte in Asien, Nord- und Südamerika konzentrieren.

http://www.transkript.de/nachrichten/wirtschaft/2012-01-4/basf-zieht-pflanzen-biotechnologie-aus-europa-ab.html

Venture Capital

22.07.2016 Die Inflarx GmbH in Jena hat im Rahmen einer Serie-C-Finanzierungsrunde rund 31 Mio. Euro eingeworben, um die weitere klinische Entwicklung des Antikörpers IFX-1 zu finanzieren.

Venture Capital

21.07.2016 Der Schweizer Krebsspezialist Nextech Invest hat Mitte Juli das finale Closing für seinen 64 Mio. US-Dollar umfassenden Oncology IV-Fonds vorgenommen.

Bioökonomie

20.07.2016 Die Evonik Industries AG hat im brasilianischen Castro eine neue Anlage zur Herstellung der Futtermittel-Aminosäure Biolys in Betrieb genommen.

Kapitalerhöhung

19.07.2016 Die Sygnis AG in Heidelberg hat eine Kapitalerhöhung über 5,3 Mio. Euro abgeschlossen. Damit wird die Übernahme eines britischen Unternehmens finanziert.

Gewebezucht

15.07.2016 Die Bauerfeind AG, Hersteller für medizinische Hilfsmittel, übernimmt ein Viertel der Aktienanteile des Gewebezucht-Spezialisten Codon.

Branchenanalyse

14.07.2016 Die bayerische Biotech-Szene hat sich 2015 positiv entwickelt. Das geht aus neuen Zahlen der bayerischen Biotech-Clusterorganisation BioM hervor. Diese wurden Mitte Juli bei der Presselounge im Innovations- und Gründerzentrum IZB in Martinsried vorgestellt.

Studienstart

14.07.2016 Am Uniklinikum Heidelberg wurde der erste Patient mit Glioblastom im Rahmen einer Phase I-Studie mit der oralen T-Zell-Immuntherapie der schweizerisch-deutschen Biotech-Firma Vaximm behandelt.

Finanzierung

12.07.2016 Elastische und reißfeste Biopolymere aus Seidenproteinen bieten sich nicht nur für technische, sondern auch medizinische Anwendungen an. Daher will die Amsilk GmbH ihre Produkte mit neu eingeworbenem Kapital nun auch für die Medizintechnik weiterentwickeln.

Sygnis

11.07.2016 Ein neues Kit der Heidelberger Firma Sygnis, das ganze Genome aus Einzelzellen amplifiziert, wird jetzt weltweit vermarktet.

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