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Erfreuliche Phase II-Ergebnisse
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Immatics

Erfreuliche Phase II-Ergebnisse

25.01.2012 - Der Tumor-Impfstoff IMA 910 der Tübinger Immatics biotechnologies AG hat sich in einer Phase II-Studie bewiesen. In den klinischen Tests konnte gezeigt worden, dass die Vakzine gegen Kolorektalkarzinom in der Lage ist, eine Immunantwort hervorzurufen.

Carsten Reinhardt, Medizinvorstand von Immatics: „Unsere Daten zeigen einen klaren Zusammenhang zwischen der Fähigkeit des Patienten, Immunantworten auf die tumorassoziierten Peptide in IMA910 zu erzeugen, und dem Gesamtüberleben.“ Dies weise auf eine tatsächliche klinische Aktivität des Impfstoffs hin.
In die klinische Studie wurden 92 Patienten mit fortgeschrittenem Kolorektalkarzinom einbezogen, die nach 12 Wochen Chemotherapie mit Oxaliplatin einen stabilen Tumorstatus gezeigt hatten und sich dafür entschieden hatten, die Chemotherapie zu unterbrechen. Die Patienten erhielten eine einmalige Gabe von Cyclophosphamid als Immunmodulator vor der ersten Dosis des Multipeptid-Impfstoffs IMA910. Anschließend wurden sie geimpft und mit den zusätzlichen Immunmodulatoren GM-CSF oder GM-CSF/Imiquimod behandelt. Alle Patienten wurden bis zu 16 IMA910-Impfungen über einen Zeitraum von neun Monaten verabreicht. Die Studie wurde an 51 Zentren in neun europäischen Ländern durchgeführt.
Das Ziel der Studie war, das mittlere Gesamtüberleben, spezifische Immunantworten, die Wirkung von Imiquimod auf die Immunantworten, die Korrelation der Immunantworten mit dem klinischen Verlauf sowie die Sicherheit und Verträglichkeit von IMA910 zu ermitteln. Patienten, die mehrfache Immunantworten mit verschiedenen Arten von zytotoxischen T-Zellen und T-Helferzellen zeigten, lebten länger als 28 Monate im Vergleich zu einer 16-monatigen mittleren Überlebenszeit jener, bei denen dies nicht beobachtet wurde. Die Beobachtungszeit der Open label-Studie dauert noch an. Die Ergebnisse der Phase II-Studie wurden auf dem Darmkrebs-Symposium der amerikanischen Krebsgesellscaft ASCO präsentiert.
IMA910 ist bereits der zweite Tumor-Impfstoff von Immatics in fortgeschrittenen Studien. Derzeit testet das Unternehmen die Vakzine IMA901 in Phase III zur Therapie von Nierenkrebs. Immatics gehört zu den bestfinanzierten Biotech-Unternehmen in Deutschland. Mit den MIG-Fonds sowie den Family Offices Strüngmann und Hopp vereinigt sich die Firma die drei wichtigsten deutschen Fnanzierer auf sich (mehr...).

http://www.transkript.de/nachrichten/wirtschaft/2012-01-4/immatics-feiert-phaseii-ergebnisse.html

Seed-Finanzierung

29.08.2014 Der High-Tech Gründerfonds (HTGF) ist bei der I3 Membrane GmbH eingestiegen. Das Start-up entwickelt eine neue Filtertechnologie, die auch in der Biotechnologie eingesetzt werden könnte.

Kapitalerhöhung

28.08.2014 Die Schweizer Therametrics Holding AG startet eine Bezugsrechts-Kapitalerhöhung. Sie könnte dem klammen Unternehmen mehr als 26 Mio. Euro einbringen.

Kooperation

27.08.2014 Die Dresdner Cenix Bioscience GmbH und die Metanomics Health GmbH haben eine umfassende Forschungskooperation vereinbart. Künftig wird Cenix für die BASF-Tochter neue Wirkorte für Medikamente validieren.

Übernahme

26.08.2014 Der Schweizer Konzern Roche zahlt rund 6,3 Mrd. Euro, um die US-amerikanische Firma Intermune zu übernehmen. Zu viel für eine Ein-Produkt-Firma, kritisieren einige.

Lizenzierung

22.08.2014 Die Morphosys AG lizenziert einen präklinischen bispezifischen Antikörper zur Behandlung von Prostatakrebs ein. Der US-Entwickler Emergent Biosolutions erhält dafür bis zu 138 Mio. Euro.

Klage

21.08.2014 Bei der Biofrontera AG verlieren die Verantwortlichen die Geduld mit einem ehemaligen Lieferanten. Strittige Forderungen sollen durch eine Klage gegen die Biosynth AG abgewehrt werden.

Kooperation

20.08.2014 Der britische Ableger der Evotec AG und die Stiftung Medicines for Malaria Venture (MMV) arbeiten künftig zusammen. Um die Wirkstoffentwicklung gegen vernachlässigte Krankheiten voranzutreiben, unterstützt Evotec die Stiftung bei der Substanzverwaltung.

Finanzierung

18.08.2014 Durch den Verkauf von 200.000 Namensaktien hat die Schweizer Santhera AG rund 13,4 Mio. CHF eingenommen.

Finanzierung

15.08.2014 Eine US-Regierungsstelle hat der Schweizer Evolva SA eine Finanzspritze von bis zu 15 Mio. US-Dollar zugesichert. Das Ziel: Ein Antibiotikum gegen eine potentielle Bioterror-Waffe zu entwickeln.

Übernahme

13.08.2014 Der Gentherapie-Spezialist Uniqure in Amsterdam übernimmt die deutsche Inocard GmbH. Das Start-up entwickelt eine Gentherapie zur Behandlung der Herzinsuffizienz.

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