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Apogenix: Fortschritte bei APG101
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Studienerfolg

Apogenix: Fortschritte bei APG101

09.03.2012 - Eine Phase II-Studie mit dem antikörper-basierten Medikament APG101 hat den primären Endpunkt erreicht.

Der Heidelberger Apoptose-Spezialist Apogenix bleibt in der Erfolgsspur. Mit dem Hauptentwicklungskandidaten APG101, ein antikörperbasiertes Fusionsprotein, konnte nun eine Phase II-Studie erfolgreich abgeschlossen werden. Die Arznei wurde zur Behandlung einer besonders aggressiven Form des Hirntumors eingesetzt. Der primäre Endpunkt der Studie war das progressionsfreie Überleben nach sechs Monaten. Mit den sekundären Endpunkten werden unter anderem die Verlängerung der Überlebenszeit, die Sicherheit und Verträglichkeit von APG101 sowie Parameter zur Lebensqualität der Patienten erfasst. Wie Apogenix mitteilte, wurde das Studienziel erreicht, den Prozentsatz von Patienten, bei denen das progressionsfreie Überleben bei sechs Monaten lag, in der „APG101 plus Radiotherapie-Gruppe“ im Vergleich zur „Radiotherapie-Gruppe“ zu verdoppeln. Durch die Einnahme der Arznei sei es zu keinen Nebenwirkungen gekommen. Eine Auswertung der sekundären Endpunkte steht noch aus. „Angesichts der Ergebnisse unserer kontrollierten Wirksamkeitsstudie sind wir zuversichtlich, Patienten mit APG101 in einer schwierigen Phase der Erkrankung maßgeblich helfen zu können“, sagte Dr. Harald Fricke, medizinischer Leiter bei der Apogenix GmbH.

„Dank der Unterstützung unserer Investoren werden wir das therapeutische Potential von APG101 bei weiteren Krebserkrankungen evaluieren“, kündigte Fricke an. Erst Anfang des Jahres hatte Apogenix 7,5 Mio. Euro bei seinen Investoren eingesammelt und zusätzlich 2,3 Mio. Euro Fördergelder beim Forschungsministerium eingeworben. Derzeit wird APG101 auch noch zur Behandlung des Myelodysplastischen Syndroms (MDS) entwickelt. Dabei kommt es zu Blutbildungsstörungen, so dass keine reifen, funktionstüchtigen Blutkörperchen mehr entstehen.

http://www.transkript.de/nachrichten/wirtschaft/2012-01/apogenix-fortschritte-bei-apg101.html

Beteiligung

02.07.2015 Die Nabelschnurblutbank Vita 34 baut ihre Präsenz im Baltikum und auf dem Balkan aus. Dazu erwirbt sie direkte Beteiligungen an den bisherigen Kooperationspartnern Bio Save d.o.o, Serbien, sowie Kamieninių ląstelių bankas UAB (AS Immunolita), Litauen.

Kapitalerhöhung

01.07.2015 In Sachen Krebsimmuntherapien kann die Medigene AG in Martinsried dank voller Kassen wieder auf Angriff schalten. Im Rahmen einer Kapitalerhöhung zeichneten Anleger junge Aktien im Wert von 46,4 Mio. Euro.

Übernahme

30.06.2015 Mit der Übernahme des US-amerikanisch-australischen Unternehmens Spinifex Pharmaceuticals Inc. sichert sich der Schweizer Pharmakonzern Novartis den Zugriff auf ein Schmerzmittel in der mittleren klinischen Phase der Entwicklung.

Neugründungen

26.06.2015 Der Schweizer Biopharma-Primus Actelion und Diagnostik-Schwergewicht Qiagen stecken Geld in Jungfirmen. Actelion setzt dabei auf Berliner Wissen, Qiagen auf Dresdener Erfahrung.

Finanzierung

25.06.2015 Der Wirkstoffentwickler Viratherapeutics GmbH hat von seinen Gesellschaftern 3,6 Mio. Euro erhalten, um die Entwicklung einer auf onkolytischen Viren basierenden Krebsimmuntherapie voranzutreiben.

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Börsengang

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Krebsforschung

22.06.2015 Der Pharmakonzern Roche bündelt seine Immunonkologie-Forschung in Zürich. Entsprechende Forschungsaktivitäten in Penzberg werden aufgegeben, rund 80 Stellen gestrichen.

Crowdinvesting

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Personalie

18.06.2015 Die Mologen AG will das juristische Tauziehen um die Zusammensetzung ihres Aufsichtsrates beenden. Der Chefkontrolleur Oliver Krautscheid hat angekündigt, sein Mandat zum Ende der Hauptversammlung 2015 niederzulegen – sich dort aber gleichzeitig zur Wiederwahl zu stellen.

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