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Bayer bringt Evotec Millionen
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Kooperation

Bayer bringt Evotec Millionen

02.10.2012 - Bayer und Evotec wollen gemeinsam Wirkstoffe gegen Endometriose entwickeln. Das ist nicht nur eine gute Nachricht für die Patientinnen, sondern auch für das Hamburger Biotech-Unternehmen.

Bis zu 500 Mio. Euro könnte die Zusammenarbeit Evotec bescheren, sollten alle Entwicklungsziele erreicht werden. 12 Mio. Euro gibt es jetzt schon einmal vorab. Das Ziel ist es, drei Wirkstoffkandidaten gegen Endometriose in die Klinik zu bringen. Die Krankheit manifestiert sich im wesentlichen darin, dass ansonsten zyklusabhängig auf- und abgebautes Gewebe außerhalb der Gebärmutter unkontrolliert wuchert. Das führt zu Schmerzen und Blutungen im Körper der betroffenen Frauen. Bisher besteht die Therapie der Endometriose in der Einnahme hormoneller Kontrazeptiva, welche die übersteigerte Östrogenaktivität bremsen. Evotec und Bayer haben sich nun fünf Jahre Zeit gesetzt, neue Wirkstoffe zu entwickeln und diese bis zum ersten Test am Menschen zu bringen. Die klinische Entwicklung wird Bayer übernehmen. Sollte diese erfolgreich sein, kann Evotec Umsatzerlöse im niedrigen zweistelligen Prozentbereich aus den Verkäufen eventueller Medikamente einstreichen.

Für Evotec ist es die zweite große Allianz kurz hintereinander, die in diesem Jahr geschlossen wurde. Gerade hatten die Hamburger einen umfassenden Vertrag mit den National Institutes of Health der Vereinigten Staaten von Amerika unterzeichnet. Analyst Elmar Kraus von der DZ Bank  sieht daher eine gute Chance, dass das „in dieser Form einzigartige deutsche Biotech-Unternehmen“ die eigene Prognose für das laufende Jahr übertreffen könnte. Für Bayer ist Endometriose ein strategisch wichtiges Forschungsgebiet. Unter anderem unterhält der Leverkusener Pharmakonzern eine Forschungsallianz im Bereich Diagnostika mit der Dortmunder Protagen AG.

© transkript.de/bk

http://www.transkript.de/nachrichten/wirtschaft/2012-03/bayer-bringt-evotec-millionen.html

Exit

05.03.2015 Der Pharma- und Medtech-Konzern Baxter übernimmt die Suppremol GmbH in Martinsried. Für den Autoimmun-Spezialisten zahlen die US-Amerikaner 200 Mio. Euro.

Klinische Entwicklung

04.03.2015 Nach Lungentransplantationen kann die Gabe des Peptidwirkstoffs AP301 den Heilungsprozess beschleunigen. Das zeigt eine nun abgeschlossene Phase IIa-Studie des Unternehmens Apeptico.

Förderung

03.03.2015 Das Münchener Spitzenclusterprogramm „m hoch 4“ läuft im März aus. Bei der Abschlussveranstaltung des Programms zur Personalisierten Medizin herrschte ein positiver Tenor vor. Auch die Zahlen sprechen für sich.

Klinische Entwicklung

02.03.2015 Der deutsch-australische Wirkstoffentwickler Prima Biomed stellt die Entwicklung seiner Krebsarznei CVac ein. Künftig soll eine im vergangenen November zugekaufte Immuntherapie weiterentwickelt werden.

Förderung

26.02.2015 Die auf Krebstherapien spezialisierte Wilex-Tochter Heidelberg Pharma profitiert von einem neuen Förderprogramm der Europäischen Union.

Start-ups

24.02.2015 Die Entwicklung von Biosensoren, die auf Nanostrukturen basieren, geht der Pharmakonzern Roche mit einem Open-Innovation-Ansatz an. Die Schweizer haben eine Kooperation mit dem Heidelberger Biomed-X-Inkubator gestartet.

Bioökonomie

20.02.2015 Der Mannheimer Bioethanol-Produzent Crop Energies AG hat ein Werk in Großbritannien vorerst geschlossen. Belastungen von 40 Mio. Euro sind die Folge.

Finanzierung

19.02.2015 Die Immunservice GmbH hat für ihre nun abgeschlossene Serie C-Finanzierung einen prominenten Unterstützer gefunden: den Unternehmer Michael Otto, Aufsichtsratsvorsitzender der Otto Group.

Erstattung

13.02.2015 Genau 14.520,84 Euro je Packung. Dies ist der Erstattungspreis für die Hepatitis-Arznei Sovaldi, auf den sich der Spitzenverband der Krankenkassen und Hersteller Gilead Biosciences Inc. geeinigt haben.

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