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BB Biotech bleibt begehrt
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BB Biotech bleibt begehrt

31.08.2012 - Das Bankhaus Vontobel hält an seinen Plänen fest, aus der Beteiligungsgesellschaft BB Biotech einen Aktienfonds zu formen.

Seit Mitte Juli umwirbt die Bank die BB-Biotech-Aktionäre. Die Argumentation: Durch eine Umwandlung in einen Fonds nach luxemburgischem Recht wäre für die Anteilseigner nicht länger der BB-Biotech-Kurs maßgeblich, sondern der innere Wert der gehaltenen Beteiligungen. In der Vergangenheit notierte das Wertpapier in der Regel mit einem Abschlag von etwa 20% gegenüber dem zusammengerechneten Wert der Einzelbeteiligungen an der Schweizer Börse.

Doch die Erfolgschancen auf eine Zustimmung der Investoren sind deutlich gesunken, berichtet nun die Schweizer Finanzplattform cash.ch. Die Mehrheit der BB Biotech-Aktionäre glaube offensichtlich nicht an den Deal. Deutlich wird dies am Kursverlauf der Aktie: Am 30. August ging sie mit 90,20CHF aus dem Handel. Eigentlich sollte der Kurs bei 108 Franken – dem inneren Wert der Beteiligungen – liegen.

Offenbar hat das deutliche Zurückweisen des Vorschlags durch den BB Biotech-Verwaltungsrat verhindert, dass die Investoren einen Aktionärspool bilden, der die Vontobel-Interessen unterstützt. Begründet wurde dies damals mit der eingeschränkten Flexibilität von Fonds. Bei ihnen darf keine Investition mehr als 10% des Portfolios ausmachen, die fünf größten Positionen zusammen nicht mehr als 40%. Zudem gibt es weitere Beschränkungen bei Private Equity-Beteiligungen.

Die Bank Vontobel ficht das nicht an. Sie verlangt jetzt ein größeres Engagement der BB Biotech-Aktionäre: "Nun ist es an den Aktionären, eine außerordentliche Generalversammlung einzufordern. Wir wollen uns in dieser Angelegenheit nicht weiter exponieren. Wir haben dem Verwaltungsrat ein sehr aktionärsfreundliches Angebot unterbreitet, an dem wir weiterhin festhalten", sagte Hanspeter Gehrer, der das Corporate Finance-Geschäft bei Vontobel leitet.

http://www.transkript.de/nachrichten/wirtschaft/2012-03/bb-biotech-bleibt-begehrt.html

Kapitalherabsetzung

26.01.2015 Die 4SC AG in Martinsried plant, ihre Aktien zusammenzulegen. Für fünf alte Anteilsscheine soll es einen neuen geben. Damit könnte 4SC sich leichter frisches Kapital beschaffen.

Bilanz

22.01.2015 Der Schweizer Chemie- und Biotech-Konzern Lonza sieht sich trotz der Turbulenzen um den Schweizer Franken in einer starken Verfassung. Ein neues Sparprogramm für den Standort Visp muss dennoch her.

Firmengründung

21.01.2015 Der Impfstoffspezialist Valneva bringt seine Antikörper-Technologie in ein Gemeinschaftsunternehmen mit Blink Therapeutics ein. Das Joint Venture, Blink Biomedical, ist jetzt gestartet.

Firmenumfrage

20.01.2015 Die deutsche Biotechnologie-Branche geht positiv gestimmt in das neue Jahr. Erstmals seit Jahren ist die Börse wieder eine Finanzierungsalternative für deutsche Firmen.

Kooperation

16.01.2015 Für die Produktion monoklonaler Antikörper setzt der französische Pharmakonzern Sanofi künftig auf die Expertise von Deutschlands zweitgrößtem Arzneihersteller Boehringer Ingelheim.

M&A

13.01.2015 Roche startet die erste milliardenschwere Transaktion des Jahres. Für insgesamt rund 1,03 Mrd. US-Dollar übernehmen die Schweizer die Mehrheit am US-Krebsspezialisten Foundation Medicine.

Übernahme

12.01.2015 Der Diagnostikkonzern Qiagen stärkt sein Sequenziergeschäft mit einem Zukauf in den USA. Die Geschäftseinheit Enzyme Solutions von Enzymatics gehört künftig zu dem Unternehmen in Hilden.

Übernahme

09.01.2015 Der Wiener Gene-Editing-Spezialist Haplogen Genomics GmbH wird von der britischen Horizon Discovery-Gruppe übernommen. Sie zahlt bis zu 12,6 Mio. Euro.

Finanzierung

08.01.2015 Der Schweizer Medikamentenentwickler Genkyotex SA hat eine Serie D-Finanzierung von knapp 17 Mio. Euro abgeschlossen. Für das zweite Halbjahr 2015 fasst das Unternehmen einen Börsengang ins Auge.

M&A

07.01.2015 Die Phenex Pharmaceuticals AG hat den ersten aufsehenerregenden Biotech-Deal des Jahres abgeschlossen. Für bis zu 395 Mio. Euro übernimmt der US-amerikanische Konzern Gilead das Leitprogramm zur Behandlung von Leberkrankheiten.

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Angaben ohne Gewähr, Stand: 26.01.2015

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