Wirtschaft

Codon: 3,9 Mio. Euro für die Klinik
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Finanzierung

Codon: 3,9 Mio. Euro für die Klinik

13.08.2012 - Die Co.don AG aus Teltow hat die Weichen zur Finanzierung ihrer klinischen Studien gestellt. Zusätzliche Mittel in Höhe von 3,9 Mio. Euro können dem Spezialisten für Knorpelersatztherapien nun zufließen.

Auf der Hauptversammlung am 8. August beschlossen die Gesellschafter, ein neues genehmigtes Kapital in Höhe von 3,5 Mio. Euro zu schaffen. Der Vorstand kann nun die Ausgabe junger Aktien vorbereiten. Für die Papiere gibt es bereits Käufer. Die beiden zypriotischen Investmentfonds Trans Nova Investments Ltd. und Osemifaro Investments Ltd. hatten schon Ende Juli zugesagt, jeweils 1,7 Millionen Aktien zum Stückpreis von 1,10 Euro zu beziehen. Codon könnten so rund 3,9 Mio. Euro zufließen.  Weitere rund 0,4 Mio. Euro könnte Codon im Rahmen einer Wandelschuldverschreibung von den beiden unabhängig voneinander agierenden Fonds erhalten.

Unterm Strich könnten die Fonds jeweils 18,75% der Codon-Anteile halten. Das sichert ihnen auch Einfluss im Aufsichtsrat. Der wurde auf der Hauptversammlung um drei auf insgesamt sechs Mitglieder erweitert. Neben dem russischen Molekularbiologen Andrei Petrov, wurden die finanzexperten Stig Jarle Petterson und Thomas Krause in das Gremium gewählt.  

„Mit den neuen Mitteln ist der Finanzierungsbedarf unseres Unternehmens gesichert“, sagte Andreas Baltrusch, der Codon-Vorstandsvorsitzende. „Insbesondere die hohen Aufwendungen für zwei klinische Studien und damit die Beantragung einer zentralen Zulassung unseres Hauptproduktes durch die Europäische Medizinagentur (EMA) können durch das neue Kapital sichergestellt werden.“  Ab 2013 ist die zentrale Zulassung Grundvoraussetzung für eine europaweite Vermarktung der autologen Knorpelersatztherapien.

http://www.transkript.de/nachrichten/wirtschaft/2012-03/codon-39-mio-euro-fuer-die-klinik.html

Verkauf

18.12.2014 Das Schweizer Biotech-Unternehmen Evolva trennt sich von seiner Antibiotika-Entwicklung. Bis zu 57 Mio. Euro könnte der Deal mit einem Bioterror-Spezialisten aus den USA einspielen.

Finanzierung

17.12.2014 Der deutsch-niederländische Diagnostik-Riese Qiagen beteiligt sich finanziell an der Protagen AG. Der Grund ist Qiagens Interesse an der Diagnostik von Autoimmunkrankheiten.

Beteiligungen

16.12.2014 Die Deutsche Biotech Innovativ AG hat eine Kapitalerhöhung beschlossen und erfolgreich plaziert. Der Emissionserlös könnte bis zu vier neuen Start-ups zugutekommen.

Klinische Entwicklung

10.12.2014 Die 4SC AG in Martinsried hat neue Phase I-Daten für den Krebswirkstoff 4SC-205 vorgelegt. Der niedermolekulare Wirkstoff soll nun in die klinische Phase II gebracht werden.

Zulassung

09.12.2014 Der Darmkrebstest Epi procolon der Berliner Epigenomics AG ist in China zugelassen worden. Lizenzpartner Biochain will nun die Markteinführung vorantreiben.

Klinische Entwicklung

08.12.2014 Der Krebsantikörper MOR208 wirkt und ist gut verträglich – das sind die finalen Ergebnisse einer Phase I/IIa-Studie, die die Morphosys AG nun vorgestellt hat.

Zulassung

05.12.2014 Im Rekordtempo ist der von Amgen für die Krebsbehandlung entwickelte Bite-Antikörper Blinatumomab von der FDA als Krebsarznei zugelassen worden.

Strategische Partnerschaft

03.12.2014 Die Hamburger Evotec AG verhandelt mit dem Pharmakonzern Sanofi über eine weitreichende strategische Zusammenarbeit. Im Kern geht es um die Übernahme des Sanofi-Standortes in Toulouse mit 200 Mitarbeitern.

Übernahme

02.12.2014 Die Nabelschnurblutbank Vita 34 AG kauft in Österreich zu. Im Rahmen eines Asset-Deals wird das Geschäft der Vivocell Biosolutions GmbH & Co KG in Graz übernommen.

Industrielle Biotechnologie

28.11.2014 Das französisch-deutsche Unternehmen Global Bioenergies (GBE) stellt erstmals fermentativ Butadien her. Vom Olefin Isobuten wurden in einer französischen Pilotanlage erste industrielle Chargen produziert.

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