Wirtschaft

Erfolge bei Suppremol und Antisense
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Entwicklung

Erfolge bei Suppremol und Antisense

25.07.2012 - Unabhängig voneinander meldeten die beiden Firmen Fortschritte für ihre Entwicklungsprogramme.

Die Martinsrieder Suppremol GmbH stärkte durch die Einlizenzierung eines gegen Interleukin-3 gerichteten Antikörpers ihre Pipeline. Das an der Universität Regensburg entwickelte Molekül soll künftig zur Behandlung der rheumatoiden Arthritis eingesetzt werden. Im Gegensatz zu bestehenden Therapien könnte der IL-3-Inhibitor den Ausbruch der Krankheit bereits in Frühphasen verhindern, heißt es. „Wir glauben, dass dieser IL-3-Antikörper das Potential besitzt, unsere laufenden Projekte sehr gut zu ergänzen – vor allem, da wir in Zukunft mit unseren Produkten auch Autoimmunerkrankungen ins Auge fassen wollen, die weit verbreitet sind”, sagt Peter Buckel, Geschäftsführer von Suppremol.

Die in Regensburg ansässige Antisense Pharma GmbH kann sich unterdessen über eine Entscheidung der US-amerikanischen Zulassungsbehörde FDA freuen. Der Hauptentwicklungskandidat des Unternehmens, die Krebsarznei Trabedersen, gilt ab sofort auch in der Indikation Malignes Melanom als Orphan Drug. Nach hochgradigem Gliom (2002) und fortgeschrittenem Pankreaskrebs (2009) ist dies bereits die dritte Indikation, in der sich das Unternehmen durch die Orphan Drug Designation die Marktexklusivität für den TGF-β-Inhibitor sichern konnte.

http://www.transkript.de/nachrichten/wirtschaft/2012-03/erfolge-bei-suppremol-und-antisense.html

Verkauf

18.12.2014 Das Schweizer Biotech-Unternehmen Evolva trennt sich von seiner Antibiotika-Entwicklung. Bis zu 57 Mio. Euro könnte der Deal mit einem Bioterror-Spezialisten aus den USA einspielen.

Finanzierung

17.12.2014 Der deutsch-niederländische Diagnostik-Riese Qiagen beteiligt sich finanziell an der Protagen AG. Der Grund ist Qiagens Interesse an der Diagnostik von Autoimmunkrankheiten.

Beteiligungen

16.12.2014 Die Deutsche Biotech Innovativ AG hat eine Kapitalerhöhung beschlossen und erfolgreich plaziert. Der Emissionserlös könnte bis zu vier neuen Start-ups zugutekommen.

Klinische Entwicklung

10.12.2014 Die 4SC AG in Martinsried hat neue Phase I-Daten für den Krebswirkstoff 4SC-205 vorgelegt. Der niedermolekulare Wirkstoff soll nun in die klinische Phase II gebracht werden.

Zulassung

09.12.2014 Der Darmkrebstest Epi procolon der Berliner Epigenomics AG ist in China zugelassen worden. Lizenzpartner Biochain will nun die Markteinführung vorantreiben.

Klinische Entwicklung

08.12.2014 Der Krebsantikörper MOR208 wirkt und ist gut verträglich – das sind die finalen Ergebnisse einer Phase I/IIa-Studie, die die Morphosys AG nun vorgestellt hat.

Zulassung

05.12.2014 Im Rekordtempo ist der von Amgen für die Krebsbehandlung entwickelte Bite-Antikörper Blinatumomab von der FDA als Krebsarznei zugelassen worden.

Strategische Partnerschaft

03.12.2014 Die Hamburger Evotec AG verhandelt mit dem Pharmakonzern Sanofi über eine weitreichende strategische Zusammenarbeit. Im Kern geht es um die Übernahme des Sanofi-Standortes in Toulouse mit 200 Mitarbeitern.

Übernahme

02.12.2014 Die Nabelschnurblutbank Vita 34 AG kauft in Österreich zu. Im Rahmen eines Asset-Deals wird das Geschäft der Vivocell Biosolutions GmbH & Co KG in Graz übernommen.

Industrielle Biotechnologie

28.11.2014 Das französisch-deutsche Unternehmen Global Bioenergies (GBE) stellt erstmals fermentativ Butadien her. Vom Olefin Isobuten wurden in einer französischen Pilotanlage erste industrielle Chargen produziert.

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