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BASF entwickelt neuen Hauttest
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Kosmetik

BASF entwickelt neuen Hauttest

12.04.2013 - Die BASF SE und die Promega GmbH haben einen neuen Allergietest entwickelt. Künftig kann die Reaktion von Hautzellen auf Chemikalien im Reagenzglas nachgewiesen werden.

Seit Anfang März gilt in der EU ein absolutes Tierversuchsverbot bei der Entwicklung von Rohstoffen für Kosmetika. Dennoch muss die hautsensibilisierende Wirkung von Substanzen jedoch mit Hilfe von Tierversuchen ermittelt werden. Die Entwicklung neuartiger Testverfahren ist also wichtig. Gemeinsam mit Wissenschaftlern der RWTH Aachen sind BASF- und Promega-Forscher bei diesen Arbeiten nun ein gutes Stück vorangekommen. „Kombinieren wir die neue Methode mit zwei weiteren Alternativmethoden zur Untersuchung der Hautsensibilisierung, können wir nicht nur die Zahl der Tierversuche deutlich verringern, sondern ein mögliches Allergierisiko auch zuverlässiger als bisher voraussagen“, so Robert Landsiedel, Forschungsgruppenleiter Kurzzeit-Toxikologie bei BASF.

Bei der neu entwickelten Zelllinie haben Wissenschaftler des Universitätsklinikums der RWTH Aachen ein Reportergenkonstrukt von Promega so modifiziert, dass Stressreaktionen an ein Lichtsignal gekoppelt wurden. Dieses Genkonstrukt wurde dann stabil in eine humane Hautzelllinie eingebaut. „Unsere Luciferase-Vektoren übersetzen zelluläre Veränderungen in ein lumineszentes Signal“, erläutert Katarina Bohm, Marketing-Managerin bei Promega. So ließen sich Stressreaktionen in Hautzellen mit  Luciferase-Assay-Systemen nachweisen.“ Bei BASF wurde die neue Zelllinie umfangreich getestet und eine standardisierte Methode entwickelt, mit der das Allergiepotential einer Substanz zuverlässig geprüft werden kann. Die Partner haben das neue Verfahren nun bei der Europäischen Kommission zur Prüfung angemeldet. Stimmt das European Center for the Validation of Alternative Methods (ECVAM) zu, könnte die Methode als Standardtest für die Sicherheitsforschung in Europa anerkannt werden.

© transkript.de/bk

http://www.transkript.de/nachrichten/wirtschaft/2013-02/basf-entwickelt-neuen-hauttest.html

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28.08.2014 Die Schweizer Therametrics Holding AG startet eine Bezugsrechts-Kapitalerhöhung. Sie könnte dem klammen Unternehmen mehr als 26 Mio. Euro einbringen.

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