Wirtschaft

Vita 34: Zukauf in Österreich
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Übernahme

Vita 34: Zukauf in Österreich

02.12.2014 - Die Nabelschnurblutbank Vita 34 AG kauft in Österreich zu. Im Rahmen eines Asset-Deals wird das Geschäft der Vivocell Biosolutions GmbH & Co KG in Graz übernommen.

Das Leipziger Unternehmen zahlt für die Übernahme der Geschäfte des österreichischen Marktführers für Nabelschnurblut-Einlagerungen rund 650.000 Euro. Die zukünftige Betreuung der rund 13.000 übernommenen Einlagerungen erfolgt durch die österreichische Tochtergesellschaft der Vita 34 AG. Die 22 Mitarbeiter von Vivocell werden nicht übernommen. 

Das österreichische Unternehmen war zuletzt finanziell in Schieflage geraten und hatte Insolvenz angemeldet. Ende September wurde ein Sanierungsverfahren unter Eigenverwaltung eingeleitet. Die Stammzellbank, vor fünf Jahren aus der Eccocell Biotechnologie GmbH hervorgegangen, hatte 9,1 Mio. Euro Schulden angehäuft. Davon waren 7,8 Mio. Euro nachrangige Darlehen der Eigentümer Christopher Dobringer und Peter Wernet, berichtet das Wirtschaftsblatt. Bei rund 170 Gläubigern hatte Vivocell noch Rechnungen offen, war mit rund 6,7 Mio. Euro überschuldet. Von der Insolvenz war auch die deutsche Niederlassung, Vivocell Biosolutions GmbH in Langenfeld, mit 18 Mitarbeitern betroffen. „Dieses Geschäftsmodell erwies sich im Nachhinein als unrentabel“, so der österreichische Gläubigerschutzverband KSV1870. Im Zuge der Sanierungsbemühungen wurden von zwei Interessenten Kauf-Angebote abgegeben, welche jedoch „von der Eigentümerseite nicht mehrheitlich angenommen wurden". Im Insolvenzverfahren kam nun Vita 34 zum Zuge. Im kommenden Jahr wird der Umsatz der Leipziger durch die Übernahme um rund 7% steigen.

© transkript.de/bk

http://www.transkript.de/nachrichten/wirtschaft/2014-04/vita-34-zukauf-in-oesterreich.html

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