Nachrichten

14 Mio. Euro für Evotec-Ableger
Bild vergrößern

Finanzierung

14 Mio. Euro für Evotec-Ableger

22.03.2016 - Die Evotec AG lagert eine Plattformtechnologie zur nanopartikelbasierten Behandlung von immunologischen Erkrankungen in ein eigenes Unternehmen aus. Die Topas Therapeutics GmbH startet mit 14 Mio. Euro Kapital aus einer Serie A-Finanzierung.

Den Start der Hamburger Topas Therapeutics GmbH finanzieren neben Evotec drei externe Wagniskapitalinvestoren. Konsortialführer ist Epidarex Capital, zu den weiteren Investoren gehören EMBL Ventures und die Investmentgesellschaft Gimv, welche 4 Mio. Euro bereitgestellt hat.

Die Basis der Topas-Technologieplattform ruht auf einer exklusiven Lizenz des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf. Dort haben Wissenschaftler um den Mediziner Johannes Herkel das nanopartikel-basierte Verfahren entwickelt. Sie konnten, auch dank einer Millionenförderung durch das Bundesforschungsministerium zeigen, dass ein Zelltyp in der Leber besonders befähigt ist, regulatorische T-Zellen zu erzeugen: Die sinusoidalen Endothelzellen (LSECs), welche die Kapillargefäße der Leber von innen auskleiden. Darüber hinaus gelang es den Wissenschaftlern, das Können dieser Leberzellen gezielt gegen eine Autoimmunerkrankung außerhalb der Leber einzusetzen. Dazu wurden Autoantigene an Nanopartikel gekoppelt und mittels dieses molekularen Transportvehikels direkt zu den Leberendothelzellen gebracht. Die LSCEs erzeugten daraufhin regulatorische T-Zellen, die – über den Blutkreislauf zurück in den Körper gespült – die Erkrankung spezifisch unterdrücken.

Das Projekt ist Bestandteil des Neu2-Konsoritums, zu dem auch Evotec gehört. Dass das Therapieprinzip funktioniert, wiesen die Wissenschaftler in präklinischen Versuchen mit Mäusen nach, die an einer der Multiplen Sklerose ähnlichen Erkrankung litten. Erste Phase I-Tests mit dem Wirkstoff könnten 2017 starten.

© transkript.de/bk

http://www.transkript.de/nachrichten/wirtschaft/2016-01/14-mio-euro-fuer-evotec-ableger.html

Synthetische Biologie

06.05.2016 Die Technische Universität München (TUM) hat von der Werner Siemens-Stiftung 11,5 Mio. Euro erhalten, um den Forschungsschwerpunkt Synthetische Biotechnologie auf den Weg zu bringen.

Tumorbiologie

02.05.2016 Tumorzellen, denen mit Medikamenten der Sauerstoff abgedreht wird, stellen ihren Stoffwechsel mittelfristig um. Sie wechseln auf eine Energiegewinnung ohne Sauerstoff und spannen benachbarte Körperzellen für ihren Stoffwechsel ein, berichten Forscher von Universität und Universitätsspital Basel in der neuesten Ausgabe des Fachblatts Cell Reports berichten.

Förderung

21.03.2016 An der Ludwig-Maximilians-Universität in München ist ein neues Zentrum für Systembiologie eröffnet worden. 200 Forscher sollen in dem 30 Mio.-Euro-Bau arbeiten.

Förderung

21.03.2016 Die Leibniz-Gemeinschaft hat Mitte März die Förderung von sieben Leibniz-WissenschaftsCampi beschlossen. In Essen, Berlin und Borstel entstehen Verbünde mit Bezug zu den Lebenswissenschaften.

Epigenetik

15.03.2016 Forscher der Universität Bochum haben zusammen mit Wissenschaftlern der Universität Göttingen und des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) einen Alzheimer-Bluttest entwickelt, der potentiell auch eine Früherkennung ermöglicht.

Epigenetik

01.03.2016 Freiburger Forscher haben einen neuen Hemmstoff entdeckt, der bestimmte epigenetische Prozesse blockieren kann, welche bei einigen Krebsarten eine Rolle spielen.

Orphan Diseases

29.02.2016 Patientenorganisationen, Pharmafirmen und Verbände nutzen den 29. Februar, den Rare Disease Day 2016, um das Thema seltene Krankheiten in den Mittelpunkt zu rücken.

Förderung

15.02.2016 Die Europäische Kommission hat der Europäischen HIV Impfstoff Allianz Forschungsgelder in Höhe von 22 Mio. Euro für die Entwicklung einer multidisziplinären Plattform zur Bewertung neuer präventiver und therapeutischer HIV-Impfstoffe zugesagt.

Grüne Gentechnik

01.02.2016 Pflanzen, deren Erbgut mittels Genome Editing geändert wurde, sind keine gentechnisch veränderten Organismen im Sinne des Gentechnikrechts. Zu diesem Ergebnis ist nun eine internationale Forscher-Allianz gekommen.

Medizinische Forschung

06.01.2016 Die Ergebnisse zahlreicher wissenschaftlicher Studien werden durch das „Verschwinden“ von Versuchstieren aus Statistiken getrübt. Zu diesem Schluss kommt ein Forscherteam um Ulrich Dirnagl, Leiter der Abteilung für Experimentelle Neurologie an der Charité – Universitätsmedizin Berlin.

Kurszettel

Alle Kurse

TOP

  • EVOLVA0.70 CHF6.06%
  • ROCHE263.40 CHF4.03%
  • ADDEX2.40 CHF3.00%

FLOP

  • 4SC2.59 EUR-20.31%
  • FORMYCON20.15 EUR-4.37%
  • CO.DON3.15 EUR-3.08%

TOP

  • CO.DON3.15 EUR12.9%
  • EVOTEC3.97 EUR11.8%
  • MORPHOSYS50.70 EUR11.6%

FLOP

  • 4SC2.59 EUR-24.5%
  • BAYER85.33 EUR-18.1%
  • FORMYCON20.15 EUR-13.4%

TOP

  • SARTORIUS248.05 EUR52.6%
  • BIOFRONTERA2.84 EUR26.2%
  • LONZA170.20 CHF25.7%

FLOP

  • BB BIOTECH44.03 EUR-84.7%
  • BIOTEST17.15 EUR-78.0%
  • EVOLVA0.70 CHF-61.5%

Angaben ohne Gewähr, Stand: 27.05.2016

Aktuelle Ausgabe

Alle Ausgaben

Nachrichten

Wissenschaft

Aktuelle News auf Laborwelt.de

Produkt-Highlight

Produkte