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BMEL unterstützt Weizenforschung
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Pflanzenbiotechnologie

BMEL unterstützt Weizenforschung

21.04.2015 - Zwei Projekte zur Entwicklung ertragsstarker Hybridweizensorten hat die Forschungsallianz Proweizen nun gestartet. Das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) unterstützt die Arbeiten mit 6 Mio. Euro.

Die Förderbescheide für die beiden Restorer beziehungsweise Zuchtwert genannten Projekte wurden nun in Böhnshausen, Sachsen-Anhalt, an die Forschungs- und Züchtungsallianz Proweizen übergeben. „Wir investieren heute in die Weizenforschung, um Erträge zu steigern und Weizenanbau in Deutschland unter den sich ändernden klimatischen Bedingungen leistungsfähig zu halten“, betonte der Parlamentarische Staatssekretär Peter Bleser (Foto, mitte) aus diesem Anlass.

Konkret fördert das Bundeslandwirtschaftsministerium zwei Projekte:

Das Forschungsprojekt „Zuchtwert – Zuchtmethodische Grundlagen für die Nutzbarmachung von Heterosis in Weizen“ hat das Ziel, die zuchtmethodischen Grundlagen für die systematische Nutzung der Heterosis bei der Hybridzüchtung in Weizen zu legen. Als Heterosis beschreiben Forscher die besonders ausgeprägte Leistungsfähigkeit von hybriden Weizensorten.

Das Forschungsvorhaben mit dem Titel „Identifizierung von Donoren für effektive Restauration männlicher Sterilität basierend auf T. timopheevii-Cytoplasma sowie molekulare Charakterisierung der Weizen P-class PPR Genfamilie als Quelle möglicher Restorer-Kandidatengene (RESTORER)“ soll die bei vielen Hybridsaaten genutzten Produktionsmethoden mit cytoplasmatisch-männlicher Sterilität (CMS) auch für Weizensorten nutzbar machen. Die Forscher suchen im Projekt nach Genen für die Wiederherstellung der Fertilität der Hybride gesucht.

Die Forschungs- und Züchtungsallianz Proweizen hat insgesamt rund 35 Partner. An den beiden von ihr koordinierten Projekten beteiligen sich alle in der Allianz organisierten Züchtungsfirmen, die eigenständige Weizenzüchtungsprogramme betreiben.

© transkript.de/tg

http://www.transkript.de/nachrichten/wissenschaft/2015-02/bmel-foerdert-weizenforschung.html

Synthetische Biologie

17.04.2015 Insgesamt 26 Mio. Euro investieren die Max-Planck-Gesellschaft und das Bundesforschungsministerium in ein neues Forschungsnetzwerk zur Synthetischen Biologie.

Bioökonomie

16.04.2015 Ein Vernetzungsmittel von Bayer Materialscience hat den Preis für das „Biomaterial des Jahres“ der International Conference on Bio-based Materials erhalten. Gleich darauf lobte auf der Veranstaltung in Köln der Pariser Risikokapitalgeber Sofinnova einen weiteren Preis aus.

Synthetische Biologie

07.04.2015 In einem nun gestarteten Synbio-Projekt an der RWTH Aachen werden Bakterien entwickelt, die Plastik zu biologisch abbaubaren Stoffen umwandeln. Die EU-Kommission unterstützt die Arbeiten mit 7 Mio. Euro.

Onkologie

23.02.2015 Werden Blutstammzellen aus ihrem Ruhezustand gerissen, so sammeln sich beim Hochfahren des Stoffwechsels Erbgutdefekte an. Sie können zum Versagen der Stammzellen oder zu Krebs führen, haben Heidelberger Forscher herausgefunden.

Bioökonomie

17.02.2015 Kürzlich startete ein neues Forschungsprojekt, in dem neue Verwertungsstrategien für Biokunststoffe entwickelt werden. Die Arbeiten werden vom Bundeslandwirtschaftsministerium mit 2,2 Mio. Euro gefördert.

Präklinische Forschung

09.02.2015 Forscher des Fraunhofer-Instituts für Werkstoff- und Strahltechnik (IWS) haben einen Multiorganchip entwickelt, der helfen könnte, die Zahl der Tierversuche zu reduzieren.

Infektionsschutz

05.02.2015 In Anwesenheit von Bundeskanzlerin Angela Merkel wurde Anfang Februar am Robert-Koch-Institut (RKI) in Berlin ein Virenlabor der höchsten Sicherheitsstufe 4 eröffnet.

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02.02.2015 Forscher um Thomas Scheibel von der Universität Bayreuth haben biotechnologisch hergestellte Spinnenseide für den Einsatz in 3D-Druckverfahren getestet. Vor allem in der regenerativen Medizin sehen die Forscher ein hohes Anwendungspotential.

Forschungsbauten

27.01.2015 Das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in Berlin hat mit dem Neubau eines Physiologielabors begonnen. Bis 2017 soll das 24 Mio. Euro teure Gebäude fertig sein.

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