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Neue Studie zu Biotech-Trends
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Zukunftspapier

Neue Studie zu Biotech-Trends

12.06.2014 - Vor 40 Jahren sorgte eine Studie zum Potential der Biotechnologie für Furore. Zum Jubiläum haben junge Forscher der Fachgesellschaft Dechema ein neues Zukunftspapier vorgelegt.

Die Publikation „Biotechnologie – der Schlüssel zur Bioökonomie“ wurde am 11. Juni im Rahmen einer Festveranstaltung im Berliner Humboldt Carré vorgestellt. Alle Autoren sind Mitglieder des Dechema-Zukunftsforums, einer Art akademischer Denkfabrik, der überwiegend junge Forscher angehören. Im Kern beleuchtet das neue Diskussionspapier auf knapp 100 Seiten, wieso die Biotechnologie auf dem Weg in eine biobasierte Wirtschaft eine herausragende Rolle spielen wird. Die Autoren haben sich dabei insbesondere an den Handlungsfeldern der „Nationalen Forschungsstrategie BioÖkonomie 2030“ der Bundesregierung orientiert. Neben Kapiteln zur Ernährungssicherheit, Agrarproduktion, industriellen Biotechnologie und Bioenergie wird auch dem Handlungsfeld Gesundheit viel Platz eingeräumt. „Eines der Leitthemen in der Studie ist die Synthetische Biologie“, so Kai Muffler von der TU Kaiserslautern, einer der federführenden Autoren des Papiers. Zentral für die Biotechnologie der Zukunft seien zweckgerichtet programmierte Zellen, die mit Werkzeugen der neuesten Generation hergestellt werden könnten. Neue Technologien ermöglichten es immer besser, biologische Systeme quantitativ zu erfassen, zu verstehen und zu modellieren. Auch die Grüne Gentechnik halten die Autoren für unverzichtbar für eine nachhaltige Agrarproduktion. Sie sei eine „notwendige, aber keineswegs hinreichende technologische Lösung“. Mit kühnen Visionen oder markanten Botschaften an die Politik haben die Autoren in ihrer Studie indes gespart, das Papier bietet vielmehr einen kompakten Überblick über Forschungs- und Entwicklungstrends der modernen Biotechnologie.

Die Festveranstaltung in Berlin stand zudem im Zeichen der vor 40 Jahren erschienenen Studie „Biotechnologie“. Der 1974 erstmals von der Dechema veröffentlichte Band sorgte national wie international für Aufsehen und war wichtiger Impuls für die spätere Biotechnologie-Förderung durch das Bundesforschungsministerium. Die Verwertung von Reststoffen mit Hilfe von Mikroben, heute aktueller denn je, war schon damals als Thema mit viel Zukunftspotential identifiziert worden.

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Grüne Gentechnik

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