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Synbio: 11,5 Mio. Euro für TUM
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Synthetische Biologie

Synbio: 11,5 Mio. Euro für TUM

06.05.2016 - Die Technische Universität München (TUM) hat von der Werner Siemens-Stiftung 11,5 Mio. Euro erhalten, um den Forschungsschwerpunkt Synthetische Biotechnologie auf den Weg zu bringen.

Anfang Mai wurde der Stiftungsvertrag zwischen Technischer Universität München und Werner Siemens-Stiftung unterzeichnet. Insgesamt 11,5 Mio. Euro stellt die Stiftung bereit, um die synthetische Biologie an der TUM School of Bioengineering (MSB) zu verankern. Geplant ist, die Mittel für die Ertüchtigung der Laboratorien in Garching, für die Ausstattung einer Professur für industrielle Bioktalyse und für ein assoziiertes Schüler-/Lehrerlabor zur Gewinnung besonders begabter Studierender zu verwenden. „Mit dem neuen Zentrum für Synthetische Biotechnologie stärken und bündeln wir unsere Kompetenzen in der Katalyseforschung, in der Weißen Biotechnologie und in der Bioinformatik zu einem bisher konkurrenzlosen neuen Forschungszweig“ sagte TUM-Präsident Wolfgang Herrmann (Foto, li.).

Die wissenschaftlichen Vorleistungen hat ein Forscherteam um den Chemiker Thomas Brück erbracht, der nach einer Industrielaufbahn auf die neugeschaffene Professur für industrielle Biokatalyse an die TUM berufen wurde. Anknüpfungspunkte gibt es zu anderen Einrichtungen vor Ort, etwa dem Algenlabor auf dem Ludwig Bölkow-Campus: Es dient der technischen Kultivierung von Algen als neuartiger umweltfreundlicher Rohstoffbasis für Flugzeugtreibstoffe und Industriechemikalien. „Wir träumen von biologischen Systemen, die aus Licht und Kohlendioxid beispielsweise Insulin produzieren,“ erläutert Brück. „Hierfür müssen wir eine photosynthetische Einheit als Energielieferant mit einem Insulin-produzierenden System verkoppeln. Die bisherigen Forschungsergebnisse zeigen, dass diese Strategie erfolgsversprechend ist.“ Mit den fortgeschrittenen Methoden der Bioinformatik gelänge es immer besser, biologische Vorgänge zu simulieren und Vorhersagen zu treffen. Die Rückkopplung zwischen der computergestützten Simulation und experimenteller Datengewinnung beschleunige den Erkenntnisgewinn.

© transkript.de/bk

http://www.transkript.de/nachrichten/wissenschaft/2016-02/synbio-115-mio-euro-fuer-tum.html

Tumorbiologie

02.05.2016 Tumorzellen, denen mit Medikamenten der Sauerstoff abgedreht wird, stellen ihren Stoffwechsel mittelfristig um. Sie wechseln auf eine Energiegewinnung ohne Sauerstoff und spannen benachbarte Körperzellen für ihren Stoffwechsel ein, berichten Forscher von Universität und Universitätsspital Basel in der neuesten Ausgabe des Fachblatts Cell Reports berichten.

Förderung

21.03.2016 An der Ludwig-Maximilians-Universität in München ist ein neues Zentrum für Systembiologie eröffnet worden. 200 Forscher sollen in dem 30 Mio.-Euro-Bau arbeiten.

Förderung

21.03.2016 Die Leibniz-Gemeinschaft hat Mitte März die Förderung von sieben Leibniz-WissenschaftsCampi beschlossen. In Essen, Berlin und Borstel entstehen Verbünde mit Bezug zu den Lebenswissenschaften.

Epigenetik

15.03.2016 Forscher der Universität Bochum haben zusammen mit Wissenschaftlern der Universität Göttingen und des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) einen Alzheimer-Bluttest entwickelt, der potentiell auch eine Früherkennung ermöglicht.

Epigenetik

01.03.2016 Freiburger Forscher haben einen neuen Hemmstoff entdeckt, der bestimmte epigenetische Prozesse blockieren kann, welche bei einigen Krebsarten eine Rolle spielen.

Orphan Diseases

29.02.2016 Patientenorganisationen, Pharmafirmen und Verbände nutzen den 29. Februar, den Rare Disease Day 2016, um das Thema seltene Krankheiten in den Mittelpunkt zu rücken.

Förderung

15.02.2016 Die Europäische Kommission hat der Europäischen HIV Impfstoff Allianz Forschungsgelder in Höhe von 22 Mio. Euro für die Entwicklung einer multidisziplinären Plattform zur Bewertung neuer präventiver und therapeutischer HIV-Impfstoffe zugesagt.

Grüne Gentechnik

01.02.2016 Pflanzen, deren Erbgut mittels Genome Editing geändert wurde, sind keine gentechnisch veränderten Organismen im Sinne des Gentechnikrechts. Zu diesem Ergebnis ist nun eine internationale Forscher-Allianz gekommen.

Medizinische Forschung

06.01.2016 Die Ergebnisse zahlreicher wissenschaftlicher Studien werden durch das „Verschwinden“ von Versuchstieren aus Statistiken getrübt. Zu diesem Schluss kommt ein Forscherteam um Ulrich Dirnagl, Leiter der Abteilung für Experimentelle Neurologie an der Charité – Universitätsmedizin Berlin.

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