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Exzellenzunis: Karlsruhe draußen
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Förderung

Exzellenzunis: Karlsruhe draußen

18.06.2012 - Der elitäre Zirkel der Exzellenz-Universitäten wird gehörig durcheinander gewirbelt. Am Freitag wurden die Gewinner und Verlierer der dritten Wettbewerbsrunde in Berlin vorgestellt.

Künftig gibt es elf Hochschulen im Land, die sich mit dem Titel Eliteuniversität schmücken dürfen. Die Humboldt-Universität Berlin, Bremen, Dresden, Köln und Tübingen werden neu in den erlauchten Kreis aufgenommen. Ihren Titel behalten die beiden Münchener Universitäten, sowie die FU Berlin, die RWTH Aachen sowie die Universitäten in Konstanz und Heidelberg. Damit stehen auch die Verlierer des Wettbewerbs fest: Besonders hart getroffen hat es das KIT Karlsruhe sowie die Hochschulen in Göttingen und Freiburg, die ihren bisherigen Exzellenz-Titel abgeben müssen. Die Universitäten Mainz und Bochum konnten sich mit ihren Konzepten in der Schlussrunde ebenfalls nicht durchsetzen. Das Scheitern des Karlsruher KIT sei „kein schlechtes Omen“ für die geplante Fusion der Berliner Charité und des Max-Delbrück-Centrums, betonte Forschungsministerin Annette Schavan. Die niedersächsische Wissenschaftsministerin Johanna Wanka kündigte unterdessen an, prüfen zu wollen, ob das Land bei der Uni Göttingen einspringen könne. Insgesamt 2,7 Mrd. Euro werden im Rahmen der zweiten Exzellenzinitiative von Bund und Ländern bis 2017 verteilt. Davon trägt 75% der Bund, 25% zahlen die Länder. Bei der ersten Exzellenzinitiative wurden zwischen 2006 und 2009 rund 1,9 Mrd.  Euro Forschungsgelder an die Sieger-Universitäten ausbezahlt.

http://www.transkript.de/nachrichten/wissenschaft/2012-02/exzellenzuniversitaeten.html

Wirkstoffsynthese

18.07.2016 Es sind riesige, multifunktionale Enzyme, die an der Synthese von Antibiotika wie Vancomycin, Cholesterin-senkende Statine oder Immunsuppressiva beteiligt sind. Jetzt sollen sie im „MegaSyn“-Schwerpunkt erforscht werden.

Erneuerbare Energie

05.07.2016 Mit Dünger aus Biogasanlagen, die mit einer Temperatur von mehr als 55° C betrieben werden, werden keine gefährlichen Erreger verbreitet. Zu diesem Ergebnis kommt ein deutsches Forscherteam nach umfassenden Laboruntersuchungen.

Pflanzenbiotechnologie

01.07.2016 Potsdamer Max-Planck-Forscher um den Biologen Ralph Bock haben Tabakpflanzen biotechnisch so ausgerüstet, dass sie eine Vorstufe des Malariawirkstoffs Artemisinin in großer Menge herstellen können.

Industrielle Biotechnologie

14.06.2016 Die Brain AG arbeitet mit dem Aachener Start-up PS Biotech GmbH an der Optimierung biotechnologischer Produktionsprozesse. Das Arbeitspaket ist Teil der im Frühjahr gestarteten strategischen Allianz NatLifE 2020.

Onkologie

10.06.2016 Eine internationale Forschergruppe hat mit Hilfe genetischer Untersuchungen elf Untergruppen für die Akute Myeloische Leukämie identifiziert.

Synthetische Biologie

06.05.2016 Die Technische Universität München (TUM) hat von der Werner Siemens-Stiftung 11,5 Mio. Euro erhalten, um den Forschungsschwerpunkt Synthetische Biotechnologie auf den Weg zu bringen.

Tumorbiologie

02.05.2016 Tumorzellen, denen mit Medikamenten der Sauerstoff abgedreht wird, stellen ihren Stoffwechsel mittelfristig um. Sie wechseln auf eine Energiegewinnung ohne Sauerstoff und spannen benachbarte Körperzellen für ihren Stoffwechsel ein, berichten Forscher von Universität und Universitätsspital Basel in der neuesten Ausgabe des Fachblatts Cell Reports berichten.

Förderung

21.03.2016 An der Ludwig-Maximilians-Universität in München ist ein neues Zentrum für Systembiologie eröffnet worden. 200 Forscher sollen in dem 30 Mio.-Euro-Bau arbeiten.

Förderung

21.03.2016 Die Leibniz-Gemeinschaft hat Mitte März die Förderung von sieben Leibniz-WissenschaftsCampi beschlossen. In Essen, Berlin und Borstel entstehen Verbünde mit Bezug zu den Lebenswissenschaften.

Epigenetik

15.03.2016 Forscher der Universität Bochum haben zusammen mit Wissenschaftlern der Universität Göttingen und des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) einen Alzheimer-Bluttest entwickelt, der potentiell auch eine Früherkennung ermöglicht.

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Angaben ohne Gewähr, Stand: 23.07.2016

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