Wissenschaft

3,7 Mio. Euro für Roboter-Labore
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Laborautomatisierung

3,7 Mio. Euro für Roboter-Labore

01.08.2012 - Gemeinsam mit fünf mittelständischen Unternehmen forscht die TU Berlin am Labor der Zukunft. Dank weitgehender Automatisierung soll die Prozessentwicklung künftig schneller ablaufen.

Mit rund 2,2 Mio. Euro aus dem Rahmenprogramm “Forschung an der Produktion von morgen” fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung das Vorhaben. Die restlichen 1,5 Mio. Euro steuern die beteiligten Unternehmen bei. Neben den Bioverfahrens- sowie den Mess- und Regeltechnikern der TU Berlin sind die Biosilta Europe GmbH, die Infoteam Software AG sowie die Presens Precision Sensing GmbH an dem Verbund beteiligt. Mit der Brain AG aus Zwingenberg und der Berliner Organobalance GmbH sind auch zwei ausgewiesene Biotech-Spezialisten an Bord. Das gemeinsame Ziel: die Entwicklungszeiten von Laborprozessen signifikant verkürzen und so Investitionskosten und -risiken senken sowie die Effizienz steigern.

Mit derzeit fünf bis acht Jahren ist die Entwicklungszeit für Bioprozesse, im Vergleich zu anderen industriellen Prozessen, sehr lang. Im Verbundprojekt sollen bisher manuelle Arbeitsschritte auf Roboterplattformen übertragen werden, um die Prozesse so mittels der modell-basierten Versuchsplanung zu optimieren. Dafür wird das oftmals in industriellen Prozessen angewandte Zulaufverfahren (Fed-batch) in den Milliliter-Maßstab übertragen. So sollen bereits in einer frühen Entwicklungsphase neben naturwissenschaftlichen erstmals auch ingenieurtechnische Fragestellungen der Prozesskontrolle und des Scale-up berücksichtigt werden. Die beiden beteiligten Biotech-Unternehmen wollen an ihren eigenen Produkten anschließend das Potential der neuen Verfahren demonstrieren.

„Interessierte industrielle Partner, die sich entweder als Technologieanbieter oder als zukünftige Anwender der automatisierten Prozesse in das AutoBio-Programm einbringen wollen, sind eingeladen dem Industriekonsortium beizutreten“, betonen die Verbundpartner von AutoBio.

http://www.transkript.de/nachrichten/wissenschaft/2012-03/37-mio-euro-fuer-roboter-labore.html

Onkologie

23.02.2015 Werden Blutstammzellen aus ihrem Ruhezustand gerissen, so sammeln sich beim Hochfahren des Stoffwechsels Erbgutdefekte an. Sie können zum Versagen der Stammzellen oder zu Krebs führen, haben Heidelberger Forscher herausgefunden.

Bioökonomie

17.02.2015 Kürzlich startete ein neues Forschungsprojekt, in dem neue Verwertungsstrategien für Biokunststoffe entwickelt werden. Die Arbeiten werden vom Bundeslandwirtschaftsministerium mit 2,2 Mio. Euro gefördert.

Präklinische Forschung

09.02.2015 Forscher des Fraunhofer-Instituts für Werkstoff- und Strahltechnik (IWS) haben einen Multiorganchip entwickelt, der helfen könnte, die Zahl der Tierversuche zu reduzieren.

Infektionsschutz

05.02.2015 In Anwesenheit von Bundeskanzlerin Angela Merkel wurde Anfang Februar am Robert-Koch-Institut (RKI) in Berlin ein Virenlabor der höchsten Sicherheitsstufe 4 eröffnet.

Regenerative Medizin

02.02.2015 Forscher um Thomas Scheibel von der Universität Bayreuth haben biotechnologisch hergestellte Spinnenseide für den Einsatz in 3D-Druckverfahren getestet. Vor allem in der regenerativen Medizin sehen die Forscher ein hohes Anwendungspotential.

Forschungsbauten

27.01.2015 Das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in Berlin hat mit dem Neubau eines Physiologielabors begonnen. Bis 2017 soll das 24 Mio. Euro teure Gebäude fertig sein.

Bioinformatik

15.01.2015 Erstmals ist das komplette Erbgut des Escherichia coli-Typstamms DSM 30083T sequenziert worden. Die bisherige Einteilung der E. coli-Arten sei nicht korrekt, berichten die Forscher vom Leibniz-Institut DSMZ – Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen GmbH in Braunschweig.

Leibniz-Preis

11.12.2014 Bei der diesjährigen Vergabe der Leibniz-Preise sind auch vier Forscher für ihre Arbeiten mit Bezug zur Biotechnologie ausgezeichnet worden.

Forschungsevaluierung

01.12.2014 Nachdem die gesamte Forschung der Helmholtz-Gesellschaft von rund 200 externen Experten evaluiert wurde, kommt das Ergebnis einem Ritterschlag gleich: Qualität und Leistungskraft seien sehr hoch, in manchen Fällen gar „weltweit einzigartig“.

Forschungsförderung

24.11.2014 Insgesamt acht neue Sonderforschungsbereiche fördert die Deutsche Forschungsgemeinschaft ab Anfang 2015. Die Hälfte ist im Bereich der Lebenswissenschaften angesiedelt.

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Angaben ohne Gewähr, Stand: 26.02.2015

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