Wissenschaft

Erfolge für Lead Discovery Center
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Onkologie

Erfolge für Lead Discovery Center

21.09.2012 - Für das Lead Discovery Center (LDC) läuft es derzeit rund. In einer Kooperation mit der Bayer AG ist ein beachtlicher Meilenstein erreicht worden, zudem kann ein millionenschweres Forschungsprojekt starten.

3,5 Mio. Euro erhalten das LDC, die Universität zu Köln, deren Uniklinikum sowie die TU Dortmund aus dem PerMed.NRW-Programm. „Das ist ein schönes Paket. Zumal die Zusammenarbeit zwischen den Partnern schon gut etabliert ist und wir sofort loslegen können“, sagt Thomas Hegendörfer, zuständig für das Business Development am LDC in Dortmund. Gemeinsam wollen die Partner neue Wirkstoffe gegen Lungenkrebs entwickeln. Koordiniert wird das Projekt von Roman Thomas an der Universität zu Köln. Dessen Arbeitsgruppe übernimmt auch die genomische Analyse der an der Uniklinik aufgefundenen Resistenzmechanismen. „Zunehmend werden Lungenkrebszellen widerstandsfähig gegenüber EGFR-Inhibitoren wie Erbitux oder Avastin. Dieses Thema wollen wir frühzeitig angehen“, erklärt Hegendörfer, der am LDC schließlich Leitstrukturen entwickeln möchte. Die Projektlaufzeit beträgt insgesamt drei Jahre.

Nur ein Jahr hat die Bayer AG gebraucht, um eine aus dem LDC einlizenzierte Leitstruktur in die Präklinik zu bringen. Den Übergang in die neue Entwicklungsstufe belohnt der Konzern nun mit einer Meilensteinprämie in ungenannter Höhe. Das Zentrum muss diese Summe allerdings mit seinen akademischen Partnern teilen, der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und dem Max-Planck-Institut für Immunbiologie und Epigenetik in Freiburg. Beide Institute waren an der Entwicklung des Kinase-Hemmers beteiligt. Die Freude in Dortmund trübt das nicht. „Dass unser Industriepartner diesen ersten Meilenstein so schnell erreichen konnte, bestätigt unser Konzept und die hohe Qualität der Arbeit“, ist sich Bert Klebl, Geschäftsführer des LDC sicher. Auch die Max-Planck-Förderstiftung erhält einen Anteil. Insgesamt können sich die Einnahmen aus dem Projekt auf 137,5 Mio. Euro addieren – wenn alles optimal läuft.

© transkript.de/pd

http://www.transkript.de/nachrichten/wissenschaft/2012-03/erfolge-fuer-lead-discovery-center.html

Onkologie

23.02.2015 Werden Blutstammzellen aus ihrem Ruhezustand gerissen, so sammeln sich beim Hochfahren des Stoffwechsels Erbgutdefekte an. Sie können zum Versagen der Stammzellen oder zu Krebs führen, haben Heidelberger Forscher herausgefunden.

Bioökonomie

17.02.2015 Kürzlich startete ein neues Forschungsprojekt, in dem neue Verwertungsstrategien für Biokunststoffe entwickelt werden. Die Arbeiten werden vom Bundeslandwirtschaftsministerium mit 2,2 Mio. Euro gefördert.

Präklinische Forschung

09.02.2015 Forscher des Fraunhofer-Instituts für Werkstoff- und Strahltechnik (IWS) haben einen Multiorganchip entwickelt, der helfen könnte, die Zahl der Tierversuche zu reduzieren.

Infektionsschutz

05.02.2015 In Anwesenheit von Bundeskanzlerin Angela Merkel wurde Anfang Februar am Robert-Koch-Institut (RKI) in Berlin ein Virenlabor der höchsten Sicherheitsstufe 4 eröffnet.

Regenerative Medizin

02.02.2015 Forscher um Thomas Scheibel von der Universität Bayreuth haben biotechnologisch hergestellte Spinnenseide für den Einsatz in 3D-Druckverfahren getestet. Vor allem in der regenerativen Medizin sehen die Forscher ein hohes Anwendungspotential.

Forschungsbauten

27.01.2015 Das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in Berlin hat mit dem Neubau eines Physiologielabors begonnen. Bis 2017 soll das 24 Mio. Euro teure Gebäude fertig sein.

Bioinformatik

15.01.2015 Erstmals ist das komplette Erbgut des Escherichia coli-Typstamms DSM 30083T sequenziert worden. Die bisherige Einteilung der E. coli-Arten sei nicht korrekt, berichten die Forscher vom Leibniz-Institut DSMZ – Deutsche Sammlung von Mikroorganismen und Zellkulturen GmbH in Braunschweig.

Leibniz-Preis

11.12.2014 Bei der diesjährigen Vergabe der Leibniz-Preise sind auch vier Forscher für ihre Arbeiten mit Bezug zur Biotechnologie ausgezeichnet worden.

Forschungsevaluierung

01.12.2014 Nachdem die gesamte Forschung der Helmholtz-Gesellschaft von rund 200 externen Experten evaluiert wurde, kommt das Ergebnis einem Ritterschlag gleich: Qualität und Leistungskraft seien sehr hoch, in manchen Fällen gar „weltweit einzigartig“.

Forschungsförderung

24.11.2014 Insgesamt acht neue Sonderforschungsbereiche fördert die Deutsche Forschungsgemeinschaft ab Anfang 2015. Die Hälfte ist im Bereich der Lebenswissenschaften angesiedelt.

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