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Immatics: Neue Daten zu IMA901
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Krebsforschung

Immatics: Neue Daten zu IMA901

30.07.2012 - Die aktive Immunisierung gegen Krebs mit dem Impfstoffkandidaten IMA901 kann das Gesamtüberleben stärker verlängern als übliche Krebstherapien. Dieses Ergebnis haben Wissenschaftler von der Universität Tübingen und dem Biotech-Unternehmen Immatics nun in einer Veröffentlichung im Fachjournal Nature Medicine vorgestellt.

Der Impfstoff IMA901 ist in den beiden in der Publikation vorgestellten Phase I- beziehungsweise II-Studien therapeutisch verabreicht worden, wenn der Patient bereits an Krebs erkrankt war. Der Impfstoff besteht aus zehn synthetischen sogenannten tumor-assoziierten Peptiden (TUMAPs), die körpereigene Killer-T-Zellen gegen den Tumor aktivieren. Im Gegensatz zu Chemotherapien werden hier die körpereigenen Abwehrkräfte gezielt gegen den Tumor mobilisiert. Offenbar mit Erfolg. Die von der Tübinger Immatics Biotechnologies GmbH veröffentlichten Daten zeigen, dass die aktive Immunisierung Leben stärker verlängert als Chemotherapien – und das bei geringen Nebenwirkungen. „Das hier angewandte Prinzip der aktiven Immunisierung gegen Krebsantigene, die zuvor auf Krebszellen identifiziert worden waren, ist auf praktisch alle Krebsarten anwendbar“, sagte Hans-Georg Rammensee, einer der Mitgründer von Immatics und Leiter der Abteilung Immunologie der Universität Tübingen. Der Impfstoffentwickler Immatics testet Wirkstoffe derzeit in den Indikationen Glioblastom, sowie Darm- und Prostatakrebs. Weitere Studien sind in der Vorbereitung.

Ein thematischer Schwerpunkt der neuen Veröffentlichung ist die Identifikation von Biomarkern, die eine Voraussage hinsichtlich der Überlebenszeit bestimmter Patientengruppen nach der Impfung mit IMA901 treffen können. Aus mehr als 300 potentiellen Biomarkern konnten nach einer Analyse solche identifiziert werden, deren Fähigkeit, Immunantwort und Überlebensverlängerung durch IMA901 vorhersagen zu können, aktuell in der derzeit bereits laufenden neuen Phase III-Studie von Immatics bestätigt werden sollen.

http://www.transkript.de/nachrichten/wissenschaft/2012-03/immatics-neue-daten-zu-ima901.html

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