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KIT startet Zebrafischarchiv
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Modellorganismen

KIT startet Zebrafischarchiv

18.07.2012 - Neues Zuhause für Zebrafischstämme: In Karlsruhe eröffnet das erste europäische Archiv für die Lieblinge von Entwicklungsbiologen.

Da viele Organsysteme des Zebrafisches ähnlich zu ihren menschlichen Pendants sind, ist das Tier in der Wissenschaft ein gern genutzter Modellorganismus. Ein zentrales Archiv für die je nach Untersuchungszweck unterschiedlich gezüchteten Zebrafischstämme gab es bisher jedoch nicht in Europa. Mit dem Europäischen Zebrafisch-Ressourcenzentrum (EZRC) eröffnet das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) am 18. Juli die erste zentrale Sammlung für solche Stämme. Finanziert wird es durch das Biointerfaces-Programm der Helmholtz-Gemeinschaft und die Klaus-Tschira-Stiftung, die das Vorhaben mit 1,5 Millionen Euro für drei Jahre fördert.

„Zebrafische sind robust, klein und vermehren sich schnell, haben aber gleichzeitig als Wirbeltiere die meisten wichtigen Organsysteme mit dem Menschen gemeinsam. Für die biomedizinische Forschung sind sie damit ideal geeignet“, erläutert Professor Uwe Strähle, Leiter des Instituts für Toxikologie und Genetik (ITG), welches das Zebrafisch-Ressourcenzentrum am KIT-Campus Nord betreibt. „Ein durchtrenntes Rückenmark, Herz- und Nierenverletzungen oder ein zerstörter Sehnerv reparieren sich bei ihnen von selbst – und dabei erlangen sie die vollständige Organfunktion zurück.“ Diese Eigenschaften machten die Fische zu einem häufig eingesetzten Modellorganismus. Das EZRC, welches über mehr als 3.000 Aquarien für die Haltung lebender Fische sowie über Gefriertruhen für circa 80.000 Spermaproben verfügt, wird nun eine entsprechende Stammsammlung aufbauen. Am ersten Zebrafisch-Screening-Zentrum weltweit können Forscher damit auf Technologien zur Hochdurchsatz-Synthese von Wirkstoffkandidaten für die Medikamentenentwicklung, Genomsequenzierung sowie Robotik und Software für Probenhandling, Mikroskopie und Bildanalyse zugreifen. Das EZRC wird auch zentrale Drehscheibe von ZF-HEALTH sein, einem kürzlich begonnenen Kooperationsprojekt im 7. Rahmenprogramm der Europäischen Kommission.

http://www.transkript.de/nachrichten/wissenschaft/2012-03/kit-startet-zebrafischarchiv.html

Leibniz-Preis

11.12.2014 Bei der diesjährigen Vergabe der Leibniz-Preise sind auch vier Forscher für ihre Arbeiten mit Bezug zur Biotechnologie ausgezeichnet worden.

Forschungsevaluierung

01.12.2014 Nachdem die gesamte Forschung der Helmholtz-Gesellschaft von rund 200 externen Experten evaluiert wurde, kommt das Ergebnis einem Ritterschlag gleich: Qualität und Leistungskraft seien sehr hoch, in manchen Fällen gar „weltweit einzigartig“.

Forschungsförderung

24.11.2014 Insgesamt acht neue Sonderforschungsbereiche fördert die Deutsche Forschungsgemeinschaft ab Anfang 2015. Die Hälfte ist im Bereich der Lebenswissenschaften angesiedelt.

Neurobiologie

17.11.2014 Verbindungsprobleme zwischen Nervenzellen lassen sich bei neurodegenerativen Erkrankungen auf Veränderungen der Gestalt der Zellen zurückführen. Das konnten Forscher des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankung (DZNE) jetzt nachweisen.

Neurobiologie

27.10.2014 Die Universität Marburg startet einen neuen Forschungsverbund, der die Rolle nicht-kodierender RNA bei der Entwicklung des Nervensystems untersucht. Dafür stehen 6 Mio. Euro zur Verfügung.

Nobelpreis

09.10.2014 Für die Entwicklung von hochauflösender Fluoreszenzmikroskopie wurde dem Göttinger Forscher Stefan Hell sowie zwei US-amerikanischen Wissenschaftlern der Chemie-Nobelpreis verliehen.

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Zellbiologie

08.10.2014 Einen Organ-Biochip als Alternative zum Tierversuch haben Thüringer Forscher entwickelt. Dafür wurden sie nun mit dem Thüringer Tierschutzpreis ausgezeichnet.

Netzwerk

01.09.2014 Das neue Deutsche Netzwerk gegen vernachlässigte Tropenkrankheiten e.V. (DNTDs) will durch eine bessere Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft die Entwicklung neuer Therapien in Deutschland forcieren.

Pflanzenbiotechnologie

25.08.2014 Ein internationales Konsortium mit deutscher Beteiligung hat das Genom der Nutzpflanze Raps entschlüsselt. Es erwies sich als äußerst komplex.

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