Wissenschaft

Vorteilhafte Bt-Baumwolle
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Grüne Gentechnik

Vorteilhafte Bt-Baumwolle

04.07.2012 - Der Anbau gentechnisch veränderter (gv-) Baumwolle ist umstritten. Eine Langzeitstudie Göttinger Forscher belegt nun erstmals positive Effekte für indische Kleinbauern.

Für die nun im angesehenen Fachmagazin PNAS veröffentlichte Arbeit hatten die Forscher um Jonas Kathage und Matin Qaim vom Department für Agrarökonomie nicht nur agronomische Fakten sondern auch sozioökonomische Faktoren berücksichtigt. Das Ergebnis: Es steigen die Erträge (+24%), die Gewinne (+50%) und der Wohlstand (+18% Konsumausgaben) indischer Kleinbauern in den Bundessstaaten Maharashtra, Karnataka, Andhra Pradesh und Tamil Nadu, wenn sie auf ihren meist weniger als zwei Hektar großen Feldern gv-Baumwolle anbauen.

Insgesamt 533 Betriebe wurden 2003, 2005, 2007 und 2009 untersucht. Die Stichprobe ist repräsentativ für Baumwollbauern im zentralen und südlichen Indien. Eine Verzerrung der Daten durch statistische Effekte sei so gut wie ausgeschlossen, urteilen Experten. "Es ist eine solide Arbeit", sagte Harro Maat aus der Arbeitsgruppe für technologische und landwirtschaftliche Entwicklung der Uni Wageningen gegenüber der Süddeutschen Zeitung. "Vor allem, weil die Daten mehrere Jahre abdecken."

Kritiker der Grünen Gentechnik werden die nun vorliegenden Zahlen wohl nicht zum Verstummen bringen. Auch die Studienautoren mahnen zur Vorsicht: Zwar seien die Effekte stabil und hätten im Laufe der Zeit sogar leicht zugenommen, trotzdem bleibe aber abzuwarten, ob es nicht doch noch zu Resistenzbildungen oder zum Auftreten sekundärer Schädlinge komme. Beides sei bislang jedoch nicht eingetreten.

http://www.transkript.de/nachrichten/wissenschaft/2012-03/vorteilhafte-bt-baumwolle.html

Synthetische Biologie

06.05.2016 Die Technische Universität München (TUM) hat von der Werner Siemens-Stiftung 11,5 Mio. Euro erhalten, um den Forschungsschwerpunkt Synthetische Biotechnologie auf den Weg zu bringen.

Tumorbiologie

02.05.2016 Tumorzellen, denen mit Medikamenten der Sauerstoff abgedreht wird, stellen ihren Stoffwechsel mittelfristig um. Sie wechseln auf eine Energiegewinnung ohne Sauerstoff und spannen benachbarte Körperzellen für ihren Stoffwechsel ein, berichten Forscher von Universität und Universitätsspital Basel in der neuesten Ausgabe des Fachblatts Cell Reports berichten.

Förderung

21.03.2016 An der Ludwig-Maximilians-Universität in München ist ein neues Zentrum für Systembiologie eröffnet worden. 200 Forscher sollen in dem 30 Mio.-Euro-Bau arbeiten.

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21.03.2016 Die Leibniz-Gemeinschaft hat Mitte März die Förderung von sieben Leibniz-WissenschaftsCampi beschlossen. In Essen, Berlin und Borstel entstehen Verbünde mit Bezug zu den Lebenswissenschaften.

Epigenetik

15.03.2016 Forscher der Universität Bochum haben zusammen mit Wissenschaftlern der Universität Göttingen und des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) einen Alzheimer-Bluttest entwickelt, der potentiell auch eine Früherkennung ermöglicht.

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01.03.2016 Freiburger Forscher haben einen neuen Hemmstoff entdeckt, der bestimmte epigenetische Prozesse blockieren kann, welche bei einigen Krebsarten eine Rolle spielen.

Orphan Diseases

29.02.2016 Patientenorganisationen, Pharmafirmen und Verbände nutzen den 29. Februar, den Rare Disease Day 2016, um das Thema seltene Krankheiten in den Mittelpunkt zu rücken.

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15.02.2016 Die Europäische Kommission hat der Europäischen HIV Impfstoff Allianz Forschungsgelder in Höhe von 22 Mio. Euro für die Entwicklung einer multidisziplinären Plattform zur Bewertung neuer präventiver und therapeutischer HIV-Impfstoffe zugesagt.

Grüne Gentechnik

01.02.2016 Pflanzen, deren Erbgut mittels Genome Editing geändert wurde, sind keine gentechnisch veränderten Organismen im Sinne des Gentechnikrechts. Zu diesem Ergebnis ist nun eine internationale Forscher-Allianz gekommen.

Medizinische Forschung

06.01.2016 Die Ergebnisse zahlreicher wissenschaftlicher Studien werden durch das „Verschwinden“ von Versuchstieren aus Statistiken getrübt. Zu diesem Schluss kommt ein Forscherteam um Ulrich Dirnagl, Leiter der Abteilung für Experimentelle Neurologie an der Charité – Universitätsmedizin Berlin.

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Angaben ohne Gewähr, Stand: 24.05.2016

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