Wissenschaft

Nobelpreise 2012: "Arme" Gewinner
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Preisverleihung

Nobelpreise 2012: "Arme" Gewinner

08.10.2012 - Auch beim Nobelpreis hat die Wirtschaftskrise Spuren hinterlassen. Das Preisgeld beträgt nicht mehr wie in den vergangenen Jahren 10 Mio. Schwedische Kronen, sondern wurde auf 8 Mio. SEK gesenkt.

Die aus dem Kapitalstock erwirtschafteten Gewinne reichten nicht aus, um die ursprüngliche Summe auszuzahlen. Vielen Wissenschaftlern dürfte die mit der Auszeichnung verbundene Anerkennung jedoch ohnehin wichtiger sein.

Am Montag wurde der Medizin-Nobelpreis 2012 an zwei Superstars der Stammzellforschung verliehen: Den Japaner Shinya Yamanaka und den Briten John Gurdon. Den beiden Forschern seien wegweisende Erkenntnisse zur Rückprogrammierung von Körperzellen zu pluripotenten Stammzellen gelungen - so das Karolinska-Institut in Stockholm. John Gurdon von der Universität Cambridge hatte gezeigt, dass die meisten Zellen des menschlichen Körpers ihre Fähigkeit behalten, in einen anderen Zelltyp mit ganz anderen Funktionen übergehen zu können. Dem Japaner Yamanaka war es im Jahr 2006 gelungen, vier bestimmte Gene in Hautzellen von Mäusen zu bringen - die diese in induzierte pluripotente Stammzellen, kurz iPS-Zellen, umwandelten.

© transkript.de/bk

http://www.transkript.de/nachrichten/wissenschaft/2012-04/nobelpreise-2012-arme-gewinner.html

Leibniz-Preis

11.12.2014 Bei der diesjährigen Vergabe der Leibniz-Preise sind auch vier Forscher für ihre Arbeiten mit Bezug zur Biotechnologie ausgezeichnet worden.

Forschungsevaluierung

01.12.2014 Nachdem die gesamte Forschung der Helmholtz-Gesellschaft von rund 200 externen Experten evaluiert wurde, kommt das Ergebnis einem Ritterschlag gleich: Qualität und Leistungskraft seien sehr hoch, in manchen Fällen gar „weltweit einzigartig“.

Forschungsförderung

24.11.2014 Insgesamt acht neue Sonderforschungsbereiche fördert die Deutsche Forschungsgemeinschaft ab Anfang 2015. Die Hälfte ist im Bereich der Lebenswissenschaften angesiedelt.

Neurobiologie

17.11.2014 Verbindungsprobleme zwischen Nervenzellen lassen sich bei neurodegenerativen Erkrankungen auf Veränderungen der Gestalt der Zellen zurückführen. Das konnten Forscher des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankung (DZNE) jetzt nachweisen.

Neurobiologie

27.10.2014 Die Universität Marburg startet einen neuen Forschungsverbund, der die Rolle nicht-kodierender RNA bei der Entwicklung des Nervensystems untersucht. Dafür stehen 6 Mio. Euro zur Verfügung.

Nobelpreis

09.10.2014 Für die Entwicklung von hochauflösender Fluoreszenzmikroskopie wurde dem Göttinger Forscher Stefan Hell sowie zwei US-amerikanischen Wissenschaftlern der Chemie-Nobelpreis verliehen.

Nobelpreis

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Zellbiologie

08.10.2014 Einen Organ-Biochip als Alternative zum Tierversuch haben Thüringer Forscher entwickelt. Dafür wurden sie nun mit dem Thüringer Tierschutzpreis ausgezeichnet.

Netzwerk

01.09.2014 Das neue Deutsche Netzwerk gegen vernachlässigte Tropenkrankheiten e.V. (DNTDs) will durch eine bessere Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft die Entwicklung neuer Therapien in Deutschland forcieren.

Pflanzenbiotechnologie

25.08.2014 Ein internationales Konsortium mit deutscher Beteiligung hat das Genom der Nutzpflanze Raps entschlüsselt. Es erwies sich als äußerst komplex.

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