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Innovations-Allianz gestartet
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Förderung

Innovations-Allianz gestartet

04.03.2013 - Die vom Forschungsministerium geförderten Innovationsinitiativen beginnen mit ihrer Arbeit. Das Projekt Natlife 2020 hat als erstes den Zuwendungsbescheid erhalten.

Rund 30 Mio. Euro fließen nun den 22 Partnern der Allianz Natural Life Excellence Network 2020 (NatLifE 2020) im Rahmen der Ausschreibung „Innovationsinitiative Industrielle Biotechnologie“ zu. Die in dem Projekt zusammengeschlossenen kleinen und mittelständischen Unternehmen, Industriekonzerne und Technologie-Entwickler arbeiten an der Erforschung und Produktion einer neuen Generation natürlicher, bioaktiver Wirkstoffe für die Lebensmittel- und Kosmetikindustrie. Dazu zählen zum Beispiel sensorische Zellen, wie etwa Geschmackssinneszellen. Die Biotechnologen haben die Zellen so umfunktioniert, dass sie sich im Labor nun als Testsystem eignen, um etwa Geschmacks- und Sättigungsmodulatoren zu identifizieren. 22 Partner arbeiten entlang der gesamten Wertschöpfungskette zusammen Zu den Industriepartnern zählen Celanese, Analyticon Discovery, Merck KGaA und AB Enzymes.

„Die grundlegenden wissenschaftlichen und technischen Herausforderungen sind dabei für einzelne Unternehmen, Forschungsinstitute oder kleinere Interessenverbünde im Alleingang nicht in einem angemessenen Zeitrahmen zu bewältigen“, sagte Holger Zinke, Vorstandsvorsitzender des Konsortialführers Brain AG.

NatLifE 2020 wird mit zwei Zwischenevaluierungen planungsgemäß bis zu neun Jahre gefördert und soll einen wesentlichen Beitrag für die nachhaltige Biologisierung der Industrie liefern. Die Allianzpartner verfolgen das Ziel, mit Hilfe der Biotechnologie

und dem Verständnis der biologischen Systeme eine neue Generation natürlicher, biologisch aktiver Komponenten als wertvolle Wirkstoffe für die Lebensmittel- und Kosmetikindustrie zu entwickeln. Diese gemeinschaftlich entwickelten Spezialitäten sollen einen deutlich erkennbaren Beitrag zur Verbesserung von Ernährung, Gesundheit und Wohlbefinden der Menschen leisten.

© transkript.de/bk

http://www.transkript.de/nachrichten/wissenschaft/2013-01/innovations-allianz-gestartet.html

Regenerative Medizin

03.07.2015 Mit mehr als 70 Mio. Euro hat das Bundesforschungsministerium seit 2006 drei Translationszentren für die Regenerative Medizin gefördert. Anfang Juli beendete das Ministerium die Unterstützung für das TRM Leipzig.

Konferenz

29.06.2015 Am Sonntag wurde das 65. Nobelpreisträgertreffen in Lindau eröffnet. In diesem Jahr stehen alle drei naturwissenschaftlichen Nobelpreis-Kategorien im Fokus.

Asthma

01.06.2015 Die Sterna Biologicals GmbH & Co. KG hat positive Ergebnisse einer Phase Ib/IIa-Studie mit dem auf enzymatisch wirksamer DNA beruhenden Impfstoff SB010 vorgelegt.

Krebsmedizin

15.05.2015 Der ASCO-Kongress ist für viele Akteure in der Krebsmedizin der mit Abstand wichtigste Termin des Jahres. Deutsche Teilnehmer werden versuchen, dort mit guten Daten zu überzeugen.

Pflanzenbiotechnologie

21.04.2015 Zwei Projekte zur Entwicklung ertragsstarker Hybridweizensorten hat die Forschungsallianz Proweizen nun gestartet. Das Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) unterstützt die Arbeiten mit 6 Mio. Euro.

Synthetische Biologie

17.04.2015 Insgesamt 26 Mio. Euro investieren die Max-Planck-Gesellschaft und das Bundesforschungsministerium in ein neues Forschungsnetzwerk zur Synthetischen Biologie.

Bioökonomie

16.04.2015 Ein Vernetzungsmittel von Bayer Materialscience hat den Preis für das „Biomaterial des Jahres“ der International Conference on Bio-based Materials erhalten. Gleich darauf lobte auf der Veranstaltung in Köln der Pariser Risikokapitalgeber Sofinnova einen weiteren Preis aus.

Synthetische Biologie

07.04.2015 In einem nun gestarteten Synbio-Projekt an der RWTH Aachen werden Bakterien entwickelt, die Plastik zu biologisch abbaubaren Stoffen umwandeln. Die EU-Kommission unterstützt die Arbeiten mit 7 Mio. Euro.

Onkologie

23.02.2015 Werden Blutstammzellen aus ihrem Ruhezustand gerissen, so sammeln sich beim Hochfahren des Stoffwechsels Erbgutdefekte an. Sie können zum Versagen der Stammzellen oder zu Krebs führen, haben Heidelberger Forscher herausgefunden.

Bioökonomie

17.02.2015 Kürzlich startete ein neues Forschungsprojekt, in dem neue Verwertungsstrategien für Biokunststoffe entwickelt werden. Die Arbeiten werden vom Bundeslandwirtschaftsministerium mit 2,2 Mio. Euro gefördert.

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Angaben ohne Gewähr, Stand: 04.07.2015

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