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Wilex AG gibt Aktien für 10 Mio. Euro aus

19.07.10 Das Biotechnologie-Unternehmen Wilex AG plant eine Kapitalerhöhung von rund 10 Mio. Die Barinjektion soll dazu verwendet werden, die derzeit laufenden klinischen Studien von Krebspräparaten voranzutreiben sowie die Eigenkapitaldecke weiter aufzupolstern. Wie der Krebsspezialist aus München am 19. Juli mitteilte, soll dazu das Grundkapital von rund 16 Mio. Euro auf 18,4 Mio. Euro aufgestockt werden, und zwar durch Ausgabe von knapp 2,5 Mio. neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien mit voller Dividendenberechtigung. Sie können ab dem 21. Juli bis zum 3. August geordert werden. Mit einem Bezugspreis von 4,10 Euro sind die neuen Aktien deutlich günstiger als kurz vor dem Bekanntwerden der Maßnahme. Am Freitag waren die Wilex-Aktien mit 5,26 Euro aus dem Xetra-Handel gegangen. Die neuen Aktien werden ausschließlich den bestehenden Aktionären im Verhältnis 13:2 angeboten, 13 alte Aktien berechtigen also zum Bezug von zwei neuen Aktien.
Die Hauptaktionäre wollen das ihnen zustehende Bezugsrecht nach eigenem Bekunden voll ausüben. Die dievini Hopp BioTech holding GmbH hält derzeit 35,65 Prozent, UCB Pharma liegt bei 18,05 Prozent.
Wilex dürfte damit für die nächste Zeit durchfinanziert sein. Erst im März sicherte sich das Unternehmen den Zugriff auf 20 Mio. Euro im Rahmen einer Eigenkapitalzusage auf Abruf (mehr...). Der in den USA gemeldete Fonds YA Global Master verpflichtete sich, über 36 Monate hinweg Aktien im Wert von bis zu 20 Millionen Euro abzunehmen, falls Wilex das wünscht. Wilex will in nächster Zeit vor allem die Entwicklung des potentiellen Hauptprodukts Rencarex vorantreiben, das als adjuvante Therapie gegen Nierenzellkrebs in Phase III getestet wird. Ein zweiter Hoffnungsträger ist Mesupron, das sich als Therapie gegen Bauchspeicheldrüsenkrebs in klinischen Studien der Phase II befindet und zuletzt hoffnungsvolle Signale bezüglich der Wirksamkeit sendete (mehr...).

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