NACHRICHTENTICKER

FDA genehmigt Bayers Sevabertinib als erste Therapieoption

Bayer bringt Sevabertinib in den USA früher in die Therapie: Nach der bereits 2025 erfolgten FDA-Zulassung für vorbehandelte Patienten ist Hyrnuo nun auch als initiale Behandlungsoption bei HER2-mutiertem NSCLC zugelassen. In der Phase-I/II-Studie SOHO-01 erreichte der TKI bei 69 zuvor unbehandelten Patienten eine Ansprechrate von 75%. |transkript

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Lonza baut in den USA weiter aus

Die Schweizer CDMO Lonza baut in Bend, Oregon (USA), eine kommerzielle Anlage zur Sprühtrocknung von Arzneistoffen. Zwei Einheiten sollen ab 2029 die Kapazitäten für Spray-Dried Dispersions erweitern und Lonza zum führenden US-CDMO für diese Technologie machen. Die Investition schafft mit Produktionsstart rund 80 Arbeitsplätze und soll regionale Lieferketten stärken. |transkript

Geldregen für BRAIN aus Phase III-Erfolg von Pharvaris

BRAIN Biotech erhält 11,51 Mio. Euro von Royalty Pharma, nachdem Pharvaris mit Deucrictibant in Phase III überzeugende Daten erzielt hat. Der Wirkstoff wurde ursprünglich bei BRAINs Tochter AnalytiCon Discovery in Potsdam entwickelt und 2016 an Pharvaris auslizenziert. Für BRAIN steigt damit die Aussicht auf weitere 96,65 Mio. Euro an erfolgsabhängigen Zahlungen. |transkript

Allogenetics hat 3,8 Mio. Euro in einer Pre-Series-A-Runde eingeworben

Die Finanzierungsrunde der Allogenetics GmbH aus Hannover über 3,8 Mio. Euro (Pre-Series-A-Runde) wurde angeführt von NBank Capital. Zudem beteiligten sich CARMA FUND und der Life Science Valley Wachstumsfonds. Mit dem Kapital soll ALG-115 für die Organtransplantation bis zur Klinik entwickelt werden. Der Start klinischer Studien ist für Ende 2027/Anfang 2028 geplant. |transkript

NRW.Bank beteiligt sich an Phagenfirma Phagestack

Die NRW.BANK beteiligt sich über NRW.SeedCon an dem 2023 gegründeten Unternehmen aus Pulheim. Nun hat das Biotech-Start-up Phagestack ein eigenes Labor im BioCampus Cologne eröffnet. Phagestack kombiniert Machine Learning, Datenbanken und Laborforschung, um gezielt Bakteriophagen gegen antibiotikaresistente Erreger zu entwickeln und neue Wirkstoffe zu validieren. |transkript

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Artcline schließt Finanzierungsrunde über 3,4 Mio. Euro ab

Die Rostocker Artcline GmbH nutzt das Geld aus der Finanzierungsrunde, darunter 1 Mio. Euro von der MBG Mecklenburg-Vorpommern, um die geplante Markteinführung der Immunzelltherapie ARTICE® gegen septischen Schock Anfang 2027 vorzubereiten. Die Phase III-Studie ReActIF-ICE mit 142 Patienten ist abgeschlossen; die Topline-Daten sollen noch 2026 veröffentlicht werden. |transkript

Nordrhein-Westfalen setzt mit 200 Mio. Euro Zeichen gegen Krebs

NRW will mit 200 Mio. Euro ein Krebszentrum aus sieben Universitätskliniken und der TU Dortmund bilden. Dort soll Forschung, KI, Wirkstoffentwicklung und Diagnostik vernetzt werden. Für ein einzelnes thematisches Forschungsprogramm eines Bundeslandes ist das eine bemerkenswerte Größenordnung und ein Signal für den wachsenden Stellenwert datengetriebener Onkologie. |transkript

Drug Delivery wird zum Milliardengeschäft: Novartis kauft in Südkorea

Novartis sichert sich für bis zu 3,2 Mrd. US-Dollar Zugang zu Alteogens Hyaluronidase-Plattform für subkutane Biologika. Dahinter steckt mehr als Patientenkomfort: Delivery-Technologien können bestehende Wirkstoffe neu positionieren, schwer erreichbare Organe wie das Gehirn erschließen und damit zugleich neue Marktchancen und zusätzlichen Patentschutz schaffen. |transkript

Samsung macht Übernahmeangebot für PolyPeptide konkret

Das Übernahmeangebot von Samsung Biologics für den Schweizer Peptid-CDMO PolyPeptide von Ende Juli hat nun ein Ablaufdatum: Samsung bietet 44,31 CHF je Aktie und bewertet PolyPeptide damit mit rund 1,46 Mrd. CHF. Der Großaktionär Draupnir Holding mit 55,65% der Aktien will das Angebot annehmen. Die Angebotsfrist läuft vom 15. September bis 12. Oktober 2026. |transkript

EMA testet direkten Dialog zu Alternativen zu Tierversuchen

Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) startet ein Pilotprojekt für Daten aus sogenannten New Approach Methodologies (NAMs). Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Entwickler können bis Q3 2027 freiwillig Daten etwa aus Organoiden, Organ-on-a-chip-Systemen oder Computermodellen unabhängig von einem Zulassungsantrag bei der EMA einreichen und diskutieren. [Link] |transkript

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Schweizer BioVersys erhält FDA-Fast-Track für neues Antibiotikum

Antibiotikaresistenz im Blick der FDA: Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat BioVersys für den Antibiotika-Kandidaten BV100 den Fast-Track-Status erteilt. Der intravenös verabreichte Rifabutin-Kandidat wird in einer Phase-III-Studie gegen schwere, durch Carbapenem-resistente Acinetobacter baumannii-Komplexe verursachte Krankenhaus- und Beatmungspneumonien geprüft. |transkript

Wieder China: Roche kauft sich trispezifischen Antikörper von Simcere

Roche kauft Rechte an trispezifischem Antikörper: Roche sichert sich für 75 Mio. US-Dollar upfront die weltweiten Rechte am präklinischen trispezifischen Antikörper SIM0660 von Simcere Zaiming. Der Deal könnte bis zu 1,53 Mrd. US-Dollar wert sein. SIM0660 bindet CD79a und CD19 auf B-Zellen sowie CD3 auf T-Zellen und soll so eine gezielte B-Zell-Depletion ermöglichen. |transkript

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DNA-Origami: Neue Forschungskooperation von Evotec mit Münchner Plectonic

Evotec und Plectonic Biotech kooperieren bei neuen T-Zell-aktivierenden Ansätzen gegen solide Tumoren. Im Fokus steht die Kombination von Evotecs BiTco-Plattform für CD2-Kostimulation mit Plectonics LOGIBODY-Technologie, welche die T-Zell-Aktivierung über definierte Kombinationen von Tumorantigenen steuern soll. Ziel sind präzisere und wirksamere Immuntherapien. |transkript

Umzug in Heidelberg: BioMed X rückt näher an BioLabs heran

BioMed X verlegt seinen globalen Hauptsitz aus dem Neuenheimer Feld in das neue LAB22 im Heidelberg Innovation Park (hip) und kooperiert auch dort mit BioLabs. Die Heidelberger Forschungsteams ziehen in die BioLabs-Labore im selben Gebäude. Beide Partner wollen ihre Zusammenarbeit künftig international ausbauen und Know-how sowie Laborinfrastruktur verbinden. |transkript

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Evonik baut GMP-Anlage für Lipidumhüllung von Medikamenten in Vancouver

Evonik investiert mehr als 150 Mio. kanadische Dollar (93 Mio. Euro) in eine neue GMP-Anlage für lipidbasierte Wirkstoffabgabe in Vancouver. Damit sollen sich die Produktionskapazitäten für pharmazeutische Produkte verdreifachen. Kanadas Regierung unterstützt das Projekt mit bis zu 68 Mio. kanadischen Dollar (42 Mio. Euro). Produktionsstart ist geplant für Ende 2029. |transkript