NACHRICHTENTICKER
Molecular Partners streicht bis zu 55 Stellen
Der Schweizer Molecular Partners AG (Zürich) will bis zu 55 Stellen und damit rund 44% der Belegschaft abbauen. Das Unternehmen konzentriert sich künftig auf Radio-DARPins gegen Krebs. Die Kasse war Ende September noch mit 57,5 Mio. CHF gefüllt, soll aber nur bis Ende 2027 reichen. Seit Oktober 2024 gelang keine weitere Finanzierung, obwohl die Pipeline breiter wurde. ■
Appian und PSI CRO automatisieren Auswahl von Prüfzentren
Appian und PSI CRO haben eine KI-gestützte Lösung zur Auswahl geeigneter Prüfzentren für klinische Studien vorgestellt. Sie bündelt Dokumente, Daten und Arbeitsschritte in einem digitalen Workflow über Ländergrenzen hinweg. Das Projekt ist der Auftakt einer gemeinsamen Plattformstrategie, die den Start von klinischen Studien schneller machen soll. ■
DEBRA investiert in Schweizer Topadur
DEBRA Research investiert in Topadur Pharma (Schlieren, Schweiz), um neue Therapien gegen dystrophe Epidermolysis bullosa zu entwickeln. Das Programm untersucht TOP-N53 und weitere niedermolekulare Wirkstoffe gegen gestörte Wundheilung und Fibrose. Die präklinischen Studien erfolgen mit dem Universitätsklinikum Freiburg und dem EB Research Institute in Salzburg. ■
BB Biotech erzielt 605 Mio. CHF Gewinn
Die Schweizer Beteiligungsgesellschaft BB Biotech hat in den ersten neun Monaten 2026 einen Gewinn nach Steuern von 605 Mio. CHF erzielt, nach 106 Mio. CHF im Vorjahreszeitraum. Im dritten Quartal lag der Gewinn bei 175 Mio. CHF, verglichen mit 448 Mio. CHF im Vorjahresquartal. Das Ergebnis spiegele die Kursentwicklung der Biotech-Unternehmen im Portfolio wider. ■
Roche setzt auf neuen Lungenkrebs-Kandidaten aus Kanada
Roche lizenziert den DLL3-Antikörperkandidaten ZW209 vom kanadischen Unternehmen Zymeworks. 55 Mio. US-Dollar fließen vorab, bis zu 758 Mio. USD sind an Meilensteine gebunden. ZW209 bindet Tumorzellen und T-Zellen über DLL3, CD3 und CD28. Eine Phase Ia-Studie soll noch 2026 erste Patienten aufnehmen. Wirksamkeit und Sicherheit beim Menschen sind noch nicht belegt. ■
Angebot angenommen: EQT übernimmt Qiagen für 10,8 Mrd. Euro
Der Diagnostikspezialist Qiagen soll für 46,50 Euro je Aktie an den schwedischen Finanzinvestor EQT gehen. Das entspricht einem Unternehmenswert von rund 10,8 Mrd. Euro und einer Prämie von 40,3%. Vorstand und Aufsichtsrat unterstützen die Übernahme einstimmig. Nun sind die Aktionäre gefragt, die zu 50% zustimmen müssen. Die Börsennotierung wird dann beendet. ■
Sartorius wächst in neun Monaten um 8,1 Prozent
Sartorius steigerte den operativen Umsatz in den ersten neun Monaten wechselkursbereinigt um 8,1% auf 2,74 Mrd. Euro. Die operative EBITDA-Marge erhöhte sich auf 30,2 Prozent. Wachstum kam aus beiden Sparten und besonders stark aus Asien-Pazifik (+11%). Die Jahresprognose bleibt bestehen, für den Laborbereich wird ein Wachstum von etwa 4-6% erwartet. ■
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https://www.nature.com/articles/ncomms7923, D. Oberthür, 2015
Molecular Partners AG
ETH Zürich/Quelle: Debasis Maity






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