NACHRICHTENTICKER

Formycon hat gut gestartet und bleibt optimistisch für 2026

Die Biosimilar-Firma Formycon startet 2026 stark: der Q1-Umsatz weist +13,1 Mio. Euro aus (Q1/25: 5,3 Mio. EUR). Treiber sind Meilensteine zu FYB206 (Keytruda-Biosimilar, Pharmakokinetik-Äquivalenz erreicht) und FYB203 (EU-Launch Eylea-Biosimilar, 3 Produkte im Markt). Die Prognose für 2026 wurde bestätigt: 60–70 Mio. Euro Umsatz, ein positives EBITDA bis 10 Mio. EUR. |transkript

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Qiagen unterstützt Forschung und Überwachung bei Ebola

QIAGEN bringt zwei maßgeschneiderte digitale PCR-Assays zur Forschung am aktuellen Ausbruch des Bundibugyo-Ebolavirus auf den Markt. Die für das QIAcuity-System entwickelten RUO-Tests sollen Forschung, Abwasserüberwachung und Umweltmonitoring unterstützen. Die Assays zielen auf die NP- und VP35-Regionen des Virus und basieren auf veröffentlichten Ausbruchssequenzen. |transkript

EMA-Antrag: Miltenyi Biomedicine kommt der Zulassung näher

Miltenyi Biomedicine hat bei der EMA einen Zulassungsantrag für zamtocabtagene autoleucel (zamto-cel) zur Behandlung von Erwachsenen mit rezidiviertem oder refraktärem großzelligem B-Zell-Lymphom eingereicht. Die doppelte autologe CAR-T-Zelltherapie richtet sich gegen CD19 und CD20. Gute Überlebens-Daten der DALY-2-EU-Studie bilden dafür die Grundlage. |transkript

Nuclidium erweitert die Serie B auf insgesamt 115 Mio. Euro

Nuclidium AG hat seine Serie-B-Finanzierung auf rund 115 Mio. Euro ausgeweitet. Das Basler Radiopharma-Unternehmen entwickelt kupferbasierte Theranostika für Diagnostik und Therapie bei Krebs und will nun klinische Programme sowie die globale Produktion ausbauen. Der Sektor zeigt weiterhin eine starke Dynamik mit Akquisitionen bei Novartis, Lantheus und Eli Lilly. |transkript

Siegfried AG platziert Anleihen über 200 Mio. Franken

Der Schweizer Pharmadienstleister Siegfried hat erfolgreich Anleihen im Volumen von 200 Mio. Schweizer Franken platziert. Die vierjährigen Bonds mit einem Coupon von 1,35% laufen bis Juni 2030. Mit der Emission will der CDMO „seine finanzielle Flexibilität für weiteres Wachstum“ stärken, heißt es. Die Anleihen sollen an der SIX Swiss Exchange notiert werden. |transkript

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Veraxa sichert sich Millionen noch vor geplantem Börsengang

Die Xlife-Sciences-Beteiligung VERAXA Biotech baut ihren Finanzierungshorizont mit 27,5 Mio. US-Dollar über eine Wandelanleihe von High Trail Capital aus. Hinzu kommt eine Eigenkapitallinie über bis zu 50 Mio. US-Dollar mit Lincoln Park Capital. Die Mittel sollen helfen, die Zeit zum geplanten SPAC-Listing an der Nasdaq über Voyager Acquisition Corp. zu überbrücken. |transkript

KyDo Therapeutics erhält MATWIN Award der Pharmaindustrie

KyDo Therapeutics hat den MATWIN Award 2026 für das beste medikamentenbasierte Innovationsprojekt in der Onkologie erhalten. Ausgezeichnet wurde ein präklinisches Programm zu neuartigen kovalent-allosterischen Small-Molecule-Inhibitoren mit Potenzial für Best-in-Class-Krebstherapien. KyDo wurde von Forschern der TU Dortmund und dem Lead Discovery Center gegründet. |transkript

Eli Lilly: Investmentserie bei Infektionen, LimmaTech akquiriert

Der US-Pharmakonzern Eli Lilly kauft weiter ein. Unter anderen das Schweizer Impfstoffunternehmen LimmaTech Biologics AG für bis zu 780 Mio. US-Dollar. LimmaTech entwickelt Impfstoffe gegen resistente bakterielle Infektionen wie Staphylococcus aureus, Gonorrhoe und Chlamydien. Das Leitprogramm gegen Krankenhausinfektionen bei S. aureus befindet sich in Phase I. |transkript

MindMaze erhält Geld von Neuro.io und vielleicht bald einen neuen Namen

Die MindMaze Therapeutics erhält im Rahmen einer strategischen Finanzierung 8 Mio. CHF vom KI-Unternehmen Neuro.io. Das Kapital soll die Vermarktung KI-gestützter Neurotherapien unterstützen. Beide Firmen prüfen zudem eine engere Zusammenarbeit oder gar Fusion. Der schillernde Gründer Tey Tadi ist bei diesen Firmenwandlungen immer im Hintergrund dabei. |transkript

Investor steckt 3 Mio. Franken in Schweizer Curatis

Die Curatis Holding AG sichert sich über eine Privatplatzierung mit einem strategischen Schweizer Investor 3 Mio. CHF. Das Wandeldarlehen soll die klinische Entwicklung des Spätphasen-Kandidaten Corticorelin gegen Ödeme bei Hirntumoren beschleunigen. Finanziert wird damit u.a. die Vorbereitung für eine japanische Phase III-Studie mit dem Kooperationspartner Neupharma. |transkript

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InSphero (Schweiz) übernimmt PhenoVista Biosciences (USA)

Das Schweizer 3D-Zellmodell-Unternehmen InSphero übernimmt die US-amerikanische PhenoVista Biosciences und baut damit seine Plattform für mikrophysiologische Systeme und tierfreie Testverfahren weiter aus. Nach der Übernahme von DOPPL Anfang 2026 erweitert InSphero sein Angebot nun um High-Content-Imaging, Phänotypanalysen und Anwendungen in der Neurowissenschaft. |transkript

Haya Therapeutics hat die ersten Patienten in Phase I behandelt

Das Schweizer Biotechunternehmen HAYA Therapeutics hat die erste Patientenkohorte in einer Phase I-Studie mit HTX-001 behandelt und erreicht damit den Übergang zum klinischen Unternehmen. Der Antisense-Wirkstoff zielt auf die regulatorische RNA WISPER ab, die an Herzfibrose beteiligt ist. Untersucht werden Sicherheit und Wirksamkeit bei hypertropher Kardiomyopathie. |transkript

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Biotechnologie im Fokus bei Roadmap der Bundesregierung

Die Bundesregierung hat die Biotechnologie-Roadmap der Hightech Agenda Deutschland vorgestellt. Ziele sind unter anderem individualisierte mRNA-Krebstherapien und neue Zentren für Zell- und Gentherapien, die einen großen Schwerpunkt in der Roadmap einnehmen bishin zur Ausbildung von GMP-Fachkräften. BIO Deutschland ist positiv, fordert aber klare Finanzierungspläne. |transkript

Millionen für die Infektionsforschung in Bayern

Mit zwei neuen Einrichtungen baut Bayern seine Infektionsforschung aus: Die Technische Universität München eröffnete in Freising-Weihenstephan das für 60 Mio. Euro erbaute Zentrum für Infektionsprävention (ZIP). Zudem startete in Würzburg das Bayerische Zentrum für präventive Infektionsmedizin (BZI), in dem alle sechs bayerischen Universitätsklinika zusammenarbeiten. |transkript

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Bilfinger darf in Schottland eine GMP-Anlage instandhalten

Der Mannheimer Industriedienstleister Bilfinger hat einen Wartungsvertrag im Wert von rund 17 Mio. Euro für einen Biopharma-Standort in Schottland erhalten. Der zunächst auf drei Jahre angelegte Auftrag umfasst integrierte Instandhaltungsleistungen in GMP-regulierten Produktionsbereichen. Mit dem Vertrag stärke Bilfinger seine Position im Life-Sciences-Sektor. |transkript