NACHRICHTENTICKER

Sartorius: deutliches Umsatzwachstum auf 3,5 Mrd. Euro

Sartorius ist 2025 klar auf den Wachstumspfad zurückgekehrt: Getrieben vom margenstarken Verbrauchsmaterialgeschäft steigerte der Life-Science-Konzern Umsatz und Profitabilität deutlich. Bei Bioprozess-Anlagen zeigen Investoren noch immer Zurückhaltung. Die Strategie fokussiert weiterhin auf Bioprozesstechnologien, organisches Wachstum und gezielte Investitionen. |transkript

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Vetter investiert Millionen im Saarland

Mit rund 480 Mio. Euro investiert die Ravensburger Vetter Pharma in einen neuen Standort in Saarlouis. Auf dem früheren Gelände eines Autobauers soll bis 2031 eine hochmoderne Produktionsstätte für injizierbare Arzneimittel entstehen. Dies gebe Perspektiven für bis zu 2.000 Arbeitsplätze und gilt laut Landespolitik als Signal für den Strukturwandel im Saarland. |transkript

Roche trumpft mit Geschäftszahlen 2025 auf

Roche berichtet positive Geschäftszahlen für 2025. Der Umsatz steigt währungsbereinigt um 7% auf 61,5 Mrd. CHF und um 13% beim Gewinn. Mit vielen eigenen, aber auch zugekauften Innovationen in Pharma und Diagnostik können Patentabläufe kompensiert und neue Felder beschritten werden. Die späte Pipeline ist sehr gut gefüllt, mehrere Zulassungen stehen in Aussicht. |transkript

Pharmalogistiker Complex Pharmaceuticals baut in Region Wien

Complex Pharmaceuticals startet den Bau eines hochmodernen Produktions- und Verpackungswerks in Traiskirchen bei Wien. Ab Ende 2026 sollen dort Arzneimittel hergestellt und sekundär verpackt werden. Bis 2028 entstehen über 60 Arbeitsplätze heißt. Produktionskompetenz nach Europa zurückzuholen und die Versorgung zu stärken, schreibt sich das Start-up auf die Fahnen. |transkript

Genome Editing einen Schritt vor Zulassung

Die geplanten EU-Reformen der Gentechnikregeln kommen voran: Der Umweltausschuss des Europaparlaments stimmte der vorliegenden Einigung zu. Bei CRISPR/Cas entfällt Prüfung und Kennzeichnung, bei stärkeren Genommodifizierungen gelten weiter strenge Auflagen. Der selbe Ausschuss hatte schon 2024 so abgestimmt. Entscheiden wird das Parlament in wenigen Wochen. |transkript

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Milliardendeal: Rekombinasen aus Dresden interessieren Eli Lilly

Seamless Therapeutics aus Dresden startet mit Eli Lilly eine globale Forschungskooperation zur Entwicklung von Gentherapien gegen genetisch bedingten Hörverlust. Grundlage ist eine Gene-Editing-Plattform mit spezifischen Rekombinasen, die an der TU Dresden unter Frank Buchholz erforscht wurden. Für Seamless sind bei Erfolg bis zu 1,1 Mrd. US-Dollar möglich. |transkript

Roche plant mit GLP-1-Wirkstoff von Carmot die Phase III

Roche hat positive Phase II-Ergebnisse für den dualen GLP-1/GIP-Rezeptoragonisten CT-388 zur Behandlung von Adipositas vorgelegt. In der Studie erzielte eine wöchentliche Injektion bei der höchsten Dosis (24 mg) nach 48 Wochen einen placeboadjustierten Gewichtsverlust von 22,5% (p<0,001) ohne Plateau. Der Wirkstoff stammt von Carmot und muss subkutan injiziert werden. |transkript

Schweizer Siegfried kauft in USA und Australien zu

Die Siegfried AG (SIX: SFZN), eine CDMO vor allem chemisch synthetisierter Wirkstoffe (Small Molecules) und Arzneimittel für Pharma- und Biotech-Unternehmen übernimmt von SK Capital das Wirkstoffgeschäft der Noramco Group sowie Extractas Bioscience. Die Akquisition umfasst zwei Standorte in den USA und einen in Australien mit insgesamt rund 400 Mitarbeitern. |transkript

Radiopharmaziefirma Nuclidium erhält US-Patent

Die Nuclidium AG, Basel (Schweiz), hat in den USA ein Patent für sein ⁶¹Cu-basiertes Radiodiagnostikum aus dem Theranostikprogramm NU101 erhalten. Geschützt sind Zusammensetzung, Anwendung bei PSMA-positivem Prostatakrebs sowie die kombinierte Nutzung mit dem Therapeutikum ⁶⁷Cu-NU101. Das Patent stärkt die kupferbasierte Radiopharmazie-Plattform des Unternehmens. |transkript

Bei BB Biotech sprudelt der Gewinn

Die BB Biotech AG hat im Geschäftsjahr 2025 einen Gewinn von 578 Mio. Franken erzielt. Das geht aus noch ungeprüften konsolidierten Zahlen hervor und bedeutet eine deutliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr (2024: CHF 76 Mio.). Das Ergebnis spiegele vor allem die positive Aktienkursentwicklung der Portfoliounternehmen wider. Ende Februar gibt es offizielle Zahlen. |transkript

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MLM Labs baut die Laborkapazitäten im südlichen Afrika stark aus

Cytespace Africa Laboratories, Teil der ursprünglich aus Deutschland stammenden MLM Medical Labs, hat seine molekulare Testkapazität in Südafrika deutlich ausgebaut. Mit mehreren Roche-cobas-Systemen wurde mittlerweile der PCR-Durchsatz verdreifacht. Die Erweiterung unterstütze nun klinische Studien zu HIV, Hepatitis, STIs und weiteren Infektionen in Subsahara-Afrika. |transkript

Bayer: Augen-Zelltherapie von BlueRock erhält Orphan-Drug-Status

Die FDA hat dem Zelltherapie-Kandidaten OpCT-001 von BlueRock Therapeutics, einer 100%igen Bayer-Tochtergesellschaft den Orphan-Drug-Status zur Behandlung von Retinitis pigmentosa erteilt. Die iPSC-basierte Therapie wird in einer Phase I/IIa-Studie geprüft und soll verlorene Photorezeptorzellen ersetzen. Der Status unterstützt die weitere klinische Entwicklung. |transkript

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Rentschler: Umbau in der Chefetage

Die Laupheimer CDMO Rentschler Biopharma SE gibt einen größeren Umbau an der Firmenspitze bekannt. CEO Benedikt von Braunmühl scheidet aus dem Vorstand aus, zudem teilte auch COO Christiane Bardroff ihren Abschied für das erste Quartal mit. Während für sie bereits eine Nachfolge gefunden sei, übernimmt Aufsichtsrat Prof. Dr. Uwe Büchler den CEO-Posten interimistisch. |transkript

Antibiotikafirma smartbax füllt Pipeline auf

Die smartbax GmbH hat von der Aicuris AG einen antibakteriellen Leitkandidaten gegen gramnegative Erreger einlizenziert. Die neue Wirkstoffklasse blockiert erstmals einen Schritt der LPS-Biosynthese und damit der Zellwandbildung. In Tests hat die Substanz gegen multiresistente WHO-Prioritätspathogene gewirkt. Nun soll das Potential zur oralen Gabe untersucht werden. |transkript

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Unruhe und Aggression von Alzheimer-Patienten im Fokus

Die Heidelberger Exciva GmbH hat eine Serie B-Finanzierung mit 51 Mio. Euro und neuen Investoren abgeschlossen. Mit dem Kapital will das Unternehmen sein Leitprojekt Deraphan in eine Phase II-Studie zur Behandlung von Agitation bei Alzheimer-Patienten bringen. Der Fokus liegt auf für Patienten, Angehörige und Pflege belastenden neuropsychiatrischen Begleitsymptomen. |transkript