NACHRICHTENTICKER
400 Mio. US-Dollar upfront zahlt Roche an chinesische Hansoh
Roche setzt weiter auf China. Die Schweizer vereinbaren mit Hansoh Pharma eine vertiefte ADC-Partnerschaft mit bis zu 15 Mrd. US-Dollar an Meilensteinen plus Lizenzgebühren. Das geschieht, während Peking den Abfluss biomedizinischer Schlüsseltechnologien stärker kontrollieren will, um einen Ausverkauf zu verhindern. Das Dealvolumen mit China steigt weiter stark an. ■
Merck übernimmt Silence Therapeutics für 1,3 Mrd. US-Dollar
Merck, Darmstadt, stärkt sein Geschäft mit RNA-Therapeutika und übernimmt das britische Unternehmen Silence Therapeutics (mit Standort in Berlin) für rund 1,3 Mrd. US-Dollar. Im Zentrum steht Divesiran, ein siRNA-Wirkstoff gegen übermäßige Bildung roter Blutkörperchen. In einer Phase II-Studie erreichte der Kandidat eine Ansprechrate von 88% versus 19% unter Placebo. ■
Roche stellt neue Investitionsentscheidungen in Deutschland zurück
Der Pharmakonzern Roche setzt vorerst künftige Investitionsentscheidungen in Deutschland aus. Bereits geplante oder laufende Projekte werden damit nicht automatisch gestoppt. Deutschlandchef Daniel Steiners begründet den Schritt mit der Gesundheitspolitik der Bundesregierung, die Vertrauen zerstört habe. Roche beschäftigt in Deutschland rund 18.600 Menschen. ■
Starke Nachfrage für zwei neue Forbion-Fonds
In einer aktuellen Finanzierungsrunde konnte die VC-Gesellschaft Forbion 2,3 Mrd. Euro einwerben. Damit beläuft sich das von Forbion verwaltete Vermögen auf rund 7,5 Mrd. Euro. Die Mittel fließen in zwei neue Fonds für rund 30 wachstumsstarke Unternehmen. Beteiligt haben sich unter anderem MN, PGGM, KfW Capital, Kauffman Foundation sowie Eli Lilly and Company. ■
TU München eröffnet Center for Organoid Systems
An der TU München (TUM) ist in Garching das Center for Organoid Systems (COS) eröffnet worden. Der Forschungsneubau wurde mit mehr als 40 Mio. Euro von Freistaat, Heinz Nixdorf Stiftung und TUM finanziert. Neun Forschungsgruppen arbeiten dort an Mini-Organen für die Erforschung von Krebs, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie an neuen Therapieansätzen. ■
Übernahmekampf: BASF will Evonik
Die Gerüchte haben sich bestätigt: BASF kämpft um Evonik. Die Großübernahme in der deutschen Chemiebranche hat jedoch nicht auf Anhieb geklappt. Das erste Angebot von BASF wurde von Evonik abgelehnt. Ob das nur das übliche Pokerspiel bei Übernahmen ist oder der Widerstand nachhaltig ist, wird sich zeigen. Evonik hat neben der Spezialchemie auch eine Biotech-Sparte. ■
Nobelpreis für deutsche Optogenetiker
Der Medizin-Nobelpreis 2026 geht an Peter Hegemann (HU Berlin), Georg Nagel (Uni Würzburg) und den US-Forscher Karl Deisseroth. Ausgezeichnet werden ihre Arbeiten zu lichtgesteuerten Ionenkanälen und der Optogenetik. Die Methode macht Nervenzellen gezielt lichtempfindlich und erlaubt, ihre Aktivität an- und auszuschalten. Die drei teilen 12 Mio. schwedische Kronen. ■
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Bioprocess Day, Science Connected: From R&D to Manufacturing
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Meet the experts – von der Probe zum Analysenergebnis
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Jean Jaques Schaffner / Basel Area Business & Innovation
http://www.genome.gov/10000570, Public domain, via Wikimedia Commons
Merck KGaA






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