NACHRICHTENTICKER
Zolgensma von Novartis: Neun Tumorfälle nach Gentherapie gemeldet
Novartis hat neun Tumorfälle bei Patienten gemeldet, die zuvor mit der Gentherapie Zolgensma bei Spinaler Muskelatrophie (SMA) behandelt worden waren. In zwei Fällen fanden sich Hinweise auf eine Integration der viralen Vektor-DNA ins Erbgut. Ein ursächlicher Zusammenhang wird untersucht. Insgesamt wurden bislang mehr als 6.000 Patienten behandelt. ■
AOP Health kooperiert mit Wiener Netzwerkmedizin-Institut
Der Pharmakonzern AOP Health und das Ludwig Boltzmann Institut für Network Medicine starten eine langfristige Forschungskooperation zur Entwicklung von Therapien für seltene Erkrankungen. Mithilfe computergestützter Netzwerkanalysen biologischer Interaktionen sollen Krankheitsmechanismen besser verstanden werden, um bessere Wirkstoffkandidaten auszuwählen. ■
Ethris: Positive Phase IIa-Daten für mRNA-Asthmatherapie
Ethris (München) meldet positive Phase IIa-Daten für seinen nasalen mRNA-Kandidaten ETH47 bei Asthmapatienten. Nach experimenteller Rhinovirus-Infektion war die Viruslast am zweiten Tag, dem Höhepunkt der Virusvermehrung, 40-mal niedriger als unter Placebo. Zudem zeigten sich Trends zu weniger Atemwegsbeschwerden und Asthmaexazerbationen. ETH47 wurde gut vertragen. ■
Evonik wird optimistischer – BASF-Übernahmephantasie erhält Nahrung
Evonik hat das bereinigte EBITDA im dritten Quartal um 40% auf 629 Mio. Euro gesteigert und erwartet für 2026 nun ein Ergebnis in der oberen Hälfte der Spanne von 2,0-2,2 Mrd. Euro. Der Cashflow steigt und die Verschuldung sinkt. Mit dem Verkauf von Oxeno und der Vorbereitung einer möglichen Veräußerung von Syneqt schafft Evonik Klarheit im Portfolio – für BASF? ■
Merck gibt fünf US-Standorte an Lonza ab
Merck (Darmstadt) verkauft fünf US-amerikanische CDMO-Standorte mit rund 1.100 Beschäftigten an Lonza für einen „niedrigen bis mittleren dreistelligen Millionenbetrag“ in Schweizer Franken. Merck will sein Life-Science-Portfolio stärker fokussieren und Investitionen auf wissenschaftliche Kernkompetenzen konzentrieren – wie das neue Bioprozess-Zentrum in Südkorea. ■
300-Mio.-Euro-Investition: Merck eröffnet Bioprocessing-Zentrum in Südkorea
Merck hat in Daejeon ein Bioprocessing-Zentrum für mehr als 300 Mio. Euro eröffnet. Die 44.500 m² große Anlage ist die bislang größte Life-Science-Investition des Konzerns im asiatisch-pazifischen Raum. Sie produziert unter anderem Zellkulturmedien und Prozessflüssigkeiten und soll die regionale Versorgung mit Materialien für die Biopharma-Herstellung stärken. ■
STRATEC trennt sich von verlustbringender Diatron-Sparte
STRATEC verkauft Tochter Diatron MI für zunächst 10 Mio. Euro an ein indisches Investorenkonsortium. Der Bereich Hämatologie und klinische Chemie dürfte 2026 rund 20 Mio. Euro Umsatz, aber 10 Mio. Euro operativen Verlust erzielen. Nach Wertminderungen von 44,1 Mio. Euro hebt STRATEC die bereinigte EBIT-Margenprognose für das fortgeführte Geschäft auf 13-15% an. ■
EVENT

34. BVMA-Symposium
Gerade in einer Zeit, in der digitale Vernetzung allgegenwärtig ist, hat persönlicher Austausch mehr Wert denn je. In Präsenz. In München. Ohne Filter. 34 Jahre – und das Format hat nichts von seiner Stärke verloren. Es ist anders als die meisten Veranstaltungen in der klinischen Forschung – und das mit Absicht. Wir treffen uns am 20. Nov ... ➔
EVENT

PharmaLab Congress and Exhibition 2026 am neuen Veranstaltungsort darmstadtium
Das Event für alle pharmazeutischen Laborbereiche setzt vom 23.–25. November 2026 zum 14. Mal seine Erfolgsgeschichte fort – diesmal an einem neuen Veranstaltungsort in Darmstadt: dem darmstadtium, einem modernen Konferenzzentrum mit hochmodernen und nachhaltigen technischen Einrichtungen. ➔

Novartis
Syngenta
Biontech SE







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