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Neustrukturierung bei ADC Therapeutics
Die Schweizer ADC Therapeutics richtet sich strategisch neu aus und streicht weltweit rund 17 Prozent der Stellen. Das soll jährlich bis zu 10 Mio. US-Dollar einsparen. Die Neustrukturierung soll die Ressourcen des Unternehmens auf die strategisch wichtigsten Initiativen für
ZYNLONTA® konzentrieren, ein gegen CD19 gerichtetes Antikörper-Wirkstoff-Konjugat. ■
Merck investiert weiter in den USA
Die Darmstädter Merck KGaA und Bio-Techne Corporation (NASDAQ: TECH), ein in Minneapolis ansässiger globaler Anbieter von Life-Science-Werkzeugen, Analysetechnologien und Verbrauchsmaterialien, haben eine verbindliche Vereinbarung geschlossen, wonach Merck, vorbehaltlich üblicher Vollzugsbedingungen, Bio-Techne zu einem Preis von 73 USD pro Aktie in bar erwerben wird. ■
Celerion erweitert sein Bioanalytik-Labor in Zürich
Der Dienstleister Celerion investiert in neue Geräte und Fachkräfte für sein Bioanalytik-Labor in Zürich. Durch die Integration in seine klinischen Forschungseinheiten in den USA und in Großbritannien ermögliche das Labor ein effizientes Probenmanagement und die schnelle Bereitstellung hochwertiger Daten zur Unterstützung kritischer Entwicklungsentscheidungen. ■
Merck KGaA und Saturnus Bio kooperieren
Die Merck KGaA vereinbarte eine strategische Forschungskollaboration mit Saturnus Bio, einer Versant-Ventures-Gründung. Die Unternehmen planen ein grundlegendes Portfolio auf dem Gebiet seltener genetisch bedingter Kardiomyopathien. Merck zahlte 50 Mio. USD und hält damit eine Minderheitsbeteiligung an Saturnus. Beim Erreichen bestimmter Meilensteine fließt mehr Geld. ■
Kapitalerhöhung über 50 Mio. USD für Sophia Genetics
Sophia Genetics (Boston/Rolle (CH) platziert 10,53 Millionen Aktien zu je 4,75 USD und will rund 50 Mio. USD einnehmen. Konsortialbanken erhalten zudem eine Kaufoption für weitere 1,58 Millionen Aktien. Außerdem wird Präsident Ross Muken wird neuer CEO des Unternehmens, das KI-getriebene Präzisionsmedizin für die Onkologie und seltene Erkrankungen entwickelt. ■
Völlig schwerelos…: SPRIND startet Weltraum-Challenge für Biotech
Die Bundesagentur für Sprunginnovationen (SPRIND) startet die Orbital BioWorks Challenge. Europäische Teams können bis zu 1,65 Mio. Euro Förderung erhalten, um Biotech- und Pharmaanwendungen für die Schwerelosigkeit zu entwickeln. Zusätzlich finanziert SPRIND den Zugang zur kommerziellen Raumstation Haven-1, die vom US-Unternehmen VAST betrieben werden wird. ■
NGT-Reform der EU nur noch eine Abstimmung entfernt
Die Verordnung zu den neuen genomischen Techniken (NGT) hat im Umweltausschuss (ENVI) des Europäischen Parlaments eine deutliche Zustimmung erhalten. Die 37 Änderungsanträge wurden abgelehnt, der im Trilog ausgehandelte Kompromisstext wurde mit 56 Ja- gegen 32 Nein-Stimmen angenommen. Die Schlussabstimmung im Plenum des Europäischen Parlaments erfolgt am 17. Juni. ■
Präzisionspsychotherapeutika: 50 Mio. US-Dollar für HMNC
HMNC Brain Health hat eine erste Tranche seiner Series-B-Finanzierung über 50 Mio. US-Dollar abgeschlossen. Hauptinvestor ist MEDICE, das zugleich die europäischen Vermarktungsrechte für den Ketamin-Kandidaten KET01 erhält. Die Mittel sollen die klinische Entwicklung der Pipeline finanzieren. Die Münchner HMNC verfolgt seit Jahren Ansätze der Präzisionspsychiatrie. ■
Bayer eröffnet zweites Innovationszentrum in China
Bayer baut sein Innovationsnetzwerk in China aus und hat in der Provinz Shandong sein zweites China Center of Innovation and Partnership (CCIP) eröffnet. Gemeinsam mit Industrie- und Forschungspartnern sollen neue Self-Care-Produkte für Haut- und Verdauungsgesundheit entwickelt werden. Das erste Innovationszentrum in China hatte Bayer 2024 in Shanghai eröffnet. ■
Idorsia sichert sich Finanzierung bis 2028
Die Schweizer Idorsia (Basel) hat die Finanzierungsstruktur neu geordnet und sich mit einer neuen Kreditvereinbarung über bis zu 250 Mio. Franken zusätzlichen Spielraum verschafft. Ein erster Kreditrahmen von 150 Mio. Franken dient der Ablösung bestehender Verbindlichkeiten. Nach Angaben des Unternehmens sei damit die Finanzierung bis weit ins Jahr 2028 gesichert. ■
