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Moderna-Studienerfolg mit mRNA lässt BioNTech-Aktien steigen
Dass BioNTech nach den Moderna-Daten zeitweise 20% zulegte, ist wohl ein reflexartiger „mRNA-Effekt“. Doch die Mainzer haben eine umfangreiche Onkologie-Pipeline aufgebaut und verfolgen unterschiedliche mRNA- und immunonkologische Ansätze, darunter personalisierte Krebsimpfstoffe und Kombinationen mit anderen Immuntherapien. Moderna selbst stieg sogar um über 170%. ■
Bundeskartellamt genehmigt die Bio-Techne-Übernahme durch Merck
Das Bundeskartellamt hat die geplante Übernahme des US-Lifescience-Unternehmens Bio-Techne durch die deutsche Merck KGaA (Darmstadt) freigegeben. Die Behörde sieht keine wettbewerblichen Bedenken, da sich die Portfolios weitgehend ergänzen und es weitere starke Anbieter gebe. Der Kaufpreis liegt bei 10 Mrd. Euro, die Übernahme soll zum Jahresende abgeschlossen sein. ■
Tiergesundheit: Boehringer kauft weiteres Schweizer Start-up
Boehringer Ingelheim übernimmt die Schweizer Biotechfirma Evax. Das aus der Universität Zürich hervorgegangene Unternehmen entwickelt VLP-basierte therapeutische Impfstoffe gegen allergische Hauterkrankungen bei Pferden. Der Zukauf erweitert Boehringers Tiergesundheitsportfolio und folgt der Übernahme des Schweizer VLP-Spezialisten Saiba Animal Health 2024. ■
Celonic soll Antikörper gegen Pseudomonas für Uniklinik Köln produzieren
Die Uniklinik Köln hat gemeinsam mit dem Deutschen Zentrum für Infektionsforschung (DZIF) die CDMO Celonic mit der Prozessentwicklung und GMP-Herstellung eines Antikörpers gegen Pseudomonas aeruginosa beauftragt. Der Wirkstoff soll insbesondere gegen schwere Krankenhausinfektionen und multiresistente Erreger helfen. Celonic produziert in Basel und Heidelberg. ■
150 Mio. US-Dollar für Phase III-Studie von Schweizer Vaderis
Vaderis Therapeutics hat 152 Mio. US-Dollar für die Phase III-Entwicklung von Engasertib aufgenommen. Die Schweizer Biotechfirma will damit die globale HEROIC-Studie gegen die seltene Gefäßerkrankung HHT finanzieren. Der Wirkstoff könnte die erste speziell entwickelte Therapie bei HHT werden, die unter anderem schwere Nasenblutungen und chronische Anämie verursacht ■
Verzögerung bei ITM: die FDA hat noch Fragen zur Herstellung
Die Münchner Radiopharmafirma ITM hat von der US-Arzneimittelbehörde FDA eine Rückmeldung zum Zulassungsantrag für das Radiopharmazeutikum ¹⁷⁷Lu-Edotreotid (ITM-11) gegen gastroenteropankreatische neuroendokrine Tumoren erhalten. Klinische Wirksamkeits-, Sicherheits- oder nichtklinische Daten wurden nicht beanstandet. Fragen gibt es zur Herstellung bei einem Partner. ■
Sophia Genetics und AstraZeneca: Kooperation in genetischer Diagnostik
Die Schweizer SOPHiA GENETICS arbeitet künftig mit AstraZeneca an zwei Companion Diagnostics für die Präzisionsonkologie. Das Schweizer Unternehmen entwickelt einen Test für solide Tumoren zu einem dezentralen CDx weiter und validiert eine Anwendung für hämatologische Krebserkrankungen. Ziel ist, Biomarker-Tests weltweit schneller und breiter verfügbar zu machen. ■
Herzklappe: Medizintechnikfusion in Österreich
Das Medtech-Unternehmen P&F Products & Features übernimmt die AVVie GmbH. Mit der Akquisition erweitert P&F sein Portfolio im Bereich struktureller Herzerkrankungen um das AngelValve™ Augmentation System, eine katheterbasierte Technologie zur Behandlung von Mitralklappeninsuffizienz. Ziel sei es, die Entwicklung und Kommerzialisierung der Plattform zu beschleunigen. ■
Evotec kooperiert mit KI-Unternehmen Odyssey Therapeutics
Noch kein Blockbuster aber vielleicht einmal? Die Hamburger Evotec arbeitet nun mit der US-amerikanischen, frisch börsennotierten Odyssey Therapeutics zusammen um mit KI-Hilfe neue Wirkstoffe gegen Autoimmun- und Entzündungserkrankungen zu entwickeln. Evotec erhält für validierte Substanzen Meilensteinzahlungen. Finanzielle Details wurden jedoch nicht genannt. ■
Kupando behandelt ersten Krebs-Patienten mit Immuntherapie
Das Brandenburger Biotech-Unternehmen Kupando hat den ersten Patienten in einer Phase I-Studie mit dem Immuntherapie-Kandidaten KUP101 behandelt. Der duale TLR4/7-Agonist soll das angeborene Immunsystem gegen fortgeschrittene solide Tumoren aktivieren. Mit dem Studienstart schafft Kupando den Schritt von der Präklinik zum klinischen Biotechnologie-Unternehmen. ■
