NACHRICHTENTICKER

Heidelberg Pharma: FDA-Bedenken verzögern Zulassung von Partner

Die FDA fordert für Telix’ Diagnostikum TLX250-CDx zusätzliche Daten zum Herstellungsprozess. Davon ist der Lizenzgeber für das Nierendiagnostikum, die Heidelberg Pharma AG, betroffen, denn damit verzögert sich auch eine erwartete Zahlung von 70 Mio. US-Dollar an Heidelberg Pharma. Die Liquidität des Unternehmens reiche dennoch noch bis ins erste Quartal 2026. |transkript

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Gründungsfinanzierung für Detechgene und die tragbare PCR

Die Detechgene GmbH aus Köln sichert sich 3,3 Mio. Euro Seed-Finanzierung für ein kompaktes PCR-Diagnostiksystem. Das Gerät soll Krankheitserreger wie Viren, Bakterien oder Pilze in weniger als 30 Minuten erkennen – mobil, unabhängig von Laborinfrastruktur und einsetzbar auch in strukturschwachen Regionen. Die Runde wird angeführt von neoteq ventures und der NRW.Bank. |transkript

Novartis fährt parallel mit Blut-Hirn-Shuttle von BioArctic

Novartis kooperiert mit der schwedischen BioArctic AB zur Nutzung von deren Gehirn-Transporter-Technologie zur Abgabe von Antikörpern ins Gehirn. BioArctic erhält 30 Mio. US-Dollar vorab und bei erreichten Meillensteinen bis zu 772 Mio. US-Dollar plus gestaffelte Lizenzgebühren. Novartis hatte sich erst kürzlich bei der ähnlichen Plattform von Sironax eingekauft. |transkript

Valneva: FDA stoppt IXCHIQ in den USA

Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat die Zulassung für Valnevas Chikungunya-Impfstoff IXCHIQ wegen vier neuer schwerer Nebenwirkungen ausgesetzt. Diese waren außerhalb der USA aufgetreten und begründen nun eine neue Sichtweise auf den Impfstoff des französisch-österreichischen Unternehmens. Lieferung und Verkauf in den USA sind mit sofortiger Wirkung verboten. |transkript

TME sammelt kleines Geld

TME Pharma N.V. sichert sich 0,5 Mio. Euro durch eine neue Mini-Anleihe mit Warrants. Zusammen mit geringeren Kosten nach deutlicher Reduktion des Mitarbeiterstamms stärke dies die finanzielle Basis und Verhandlungsposition, so TME. Die Mittel sollen Forschung, Entwicklung und strategische Initiativen unterstützen, ohne kurzfristig starke Verwässerung zu erzeugen. |transkript

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Corbion und BRAIN Biotech suchen neue Konservierungsstoffe

Corbion N.V. (Niederlande) und die BRAIN Biotech AG starten eine Partnerschaft zur Entwicklung biobasierter antimikrobieller Verbindungen. Dabei sollen neuartige, nachhaltige Konservierungslösungen für die Lebensmittelindustrie entwickelt werden. BRAIN bringt unter anderem seine Spezialenzym-Technologie und die Entwicklung mikrobieller Stämme in die Partnerschaft ein. |transkript

VeonGen erhält FDA-Sonderstatus für Gentherapie

VeonGen Therapeutics (München) hat den RMAT-Status (Regenerative Medicine Advanced Therapy) der FDA für die VG801-Gentherapie gegen die Stargardt-Krankheit erhalten, das die ABCA4-Mutationen adressiert und auf die genetische Ursache zielt. Mit dem RMAT, Orphan-Drug- und Rare-Pediatric-Disease-Status soll die klinische Prüfung durch die Behörden beschleunigt werden. |transkript

Berliner Senat gibt 25,5 Mio Euro für Gentherapie-Zentrum

Der Berliner Senat hat die finanzielle Förderung des geplanten Charité-Forschungszentrums für Gen- und Zelltherapien beschlossen. Insgesamt werden 25,5 Mio. Euro bereitgestellt. Der „Gründungsinkubator“ wird über drei Stockwerke des Berlin-Standortes der Bayer AG eingerichtet, um Raum für rund 15 bis 20 Start-ups aus diesem Forschungsfeld zu schaffen. |transkript

Boehringer kooperiert mit US-Firma zum Melanocortin-Rezeptor

Boehringer Ingelheim schließt mit Palatin Technologies Inc. mit Hauptsitz in New Jersey (USA) einen Forschungs- und Lizenzdeal über bis zu 280 Mio. Euro ab. Zielstruktur ist die Melanocorotin-Rezeptor-Familie und die Entwicklung neuer Therapien für Netzhauterkrankungen, insbesondere diabetische Retinopathie – eine der Hauptursachen für Erblindung bei Erwachsenen. |transkript

BioMed X forscht mit Novo Nordisk

Das Heidelberger Forschungsinstitut BioMed X startet mit Novo Nordisk eine Kooperation zur Entwicklung neuer Technologien für die orale Verabreichung von Peptidwirkstoffen wie GLP-1-Agonisten. Dazu wird in Heidelberg ein Team aus internationalen Wissenschaftlern gegründet, das innovative Formulierungen für bessere Aufnahme und längere Verweildauer im Darm erforscht. |transkript

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Fortschritte bei Merck: Zulassung und Milliarden-Partnerschaft

Die Darmstädter Merck KGaA erhält die EU-Zulassung für das von der US-amerikanischen Springworks Therapeutics erworbene Krebsmedikament und meldet zugleich einen vermutlichen Milliarden-Deal mit der US-amerikanischen Skyhawk Therapeutics. Ziel dieser Kooperation ist die Entwicklung von Wirkstoffen für neurologische Erkrankungen, die die RNA-Genregulation modulieren. |transkript

Valneva-Impfstoff gegen Chikungunya in Kanada für Jugendliche

Der Impfstoffentwickler Valneva SE hat von Health Canada die Zulassung für seinen Einmalimpfstoff IXCHIQ® zur Prävention von Chikungunya bei Personen ab 12 Jahren erhalten. Diese Zulassung ergänzt die bestehende Zulassung für Erwachsene jeden Alters. Studien zeigten, dass 97% der Geimpften 24 Monate lang einen anhaltenden Immunschutz aufwiesen – unabhängig vom Alter. |transkript

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Fortschritte bei SPAC-Börsengang für Veraxa

Die Schweizer Veraxa Biotech AG hat im Rahmen ihres geplanten SPAC-IPO offiziell ihre Registrierungserklärung gemäß Formular F-4 bei der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC eingereicht – ein wichtiger Meilenstein für das Unternehmen aus Zürich auf dem Weg zu seinem seit Frühjahr geplanten Börsengang an der Nasdaq Ende Oktober 2025. |transkript

Eurostars-Förderung für CPTx und NanoCell Therapeutics

Die CPTx GmbH, ihr CDMO Gxstrands und das US-Start-up NanoCell Therapeutics haben eine Eurostars-Förderung für ihr QUIET-CAR-Projekt erhalten, das durch Horizon Europe von der EU und das Eureka-Netzwerk finanziert wird. Projektschwerpunkt: die Entwicklung skalierbarer In-vivo-CAR-T-Therapien auf Basis von NanoCells gezielter LNP und CDTx‘ ssDNA-Origamie-Technologie. |transkript

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Epitype GmbH übernimmt oncgnostics GmbH

Die Jenaer oncgnostics GmbH hat ihre Sanierung erfolgreich abgeschlossen. Nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens im Frühjahr war die Suche nach einem Investor für oncgnostics nun erfolgreich: Die Epitype GmbH, die zur in Dresden ansässigen MDG Molecular Diagnostics Group GmbH gehört, übernimmt die Mitarbeiter und die Produktionsstätte in Jena sowie die Patente. |transkript